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Der erwähnte Dolmetscher hatte um Aufnahme in Deutschland gebeten, aber ehe die Formalitäten hier geklärt waren, ist er ermordet worden.
Wie ich den Beitrag von Frau Käßmann verstanden habe, achtet sie die Soldatinnen und Soldaten, die in diesem Einsatz ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, und sie bemängelt vielmehr, dass eben nicht ehrlich von Krieg gesprochen wurde und dass die Ziele des Einsatzes nicht genügend klar waren.
Um noch das Ende des zweiten Weltkrieges zu erwähnen: soweit ich mich informieren konnte, hat es mehrfach Bestrebungen gegeben, beizeiten einen Verhandlungsfrieden zu erreichen. Das hätte viele Menschenleben gerettet und Vielen schweres Leid, Plünderung und Vergewaltigung u.A. erspart. U.A. Dietrich Bonhoeffer hat dafür sein Leben eingesetzt und verloren. Dass inzwischen die braune Saat derartig keimt in Deutschland, hat m.E. auch damit zu tun, dass eben die Aliierten auf einer bedingungslosen Kapitulation bestanden und die Deutschen derart gedemütigt haben.
Nicht zuletzt stoße ich mich an dem rechthaberischen Ton mancher Beiträge hier. Und demgegenüber empfinde ich den Aufsatz von Frau Käßmann als ausgesprochen sachlich.