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Rolf schrieb am 9. Oktober 2013 um 12:45: "Bedauerlicherweise habe ich gerade wieder bei PI-News gelesen, dass der Vorsitzende, Professor Lucke, sich von jedem und allem distanziert." PI-Sympathisanten haben ihre liebe Not mit den Distanzierungen der rechten Führungsgestalten. Insbesondere die pflichtschuldigst vorgenommene Distanzierung vom NSU macht Pein. Die ist ja auch eine schwierige Gratwanderung. Die Freude darüber, dass die innig geliebte Marktwirtschaft jede Menge Ausländerfeinde und Islamhasser hervorbringt, muss nicht klammheimlich sein._____________________________ Anders schaut es schon mit einer sehr folgerichtigen Bewunderung aus. Gemeint ist die Bewunderung dafür, dass manche das gesellschafts- und mehrheitsfähige "Das Boot ist voll" zum persönlich in die Hand genommenen Untergrundmordwesen weiterentwickeln. Das lässt sich der demokratische Rechtsstaat zwar schon mal 10 Jahre lang gefallen, weil der normale Alltag von Dienen und Verdienen dadurch nicht gestört wurde. Auf Dauer geht das aber nicht, weil dadurch das Herzstück der Demokratie, das Gewaltmonopol des Staates nämlich, in Frage gestellt wird. Also wird die offen vorgetragene Zustimmung zum NSU selber eine Straftat. Die können sich Leute, die gewählt werden wollen, nicht erlauben. Das zur Wahl entschlossene Anhängervolk kann sich da schon etwas offener zur Sache äußern. Das führt dann zur Klage darüber, dass die Vorkämpfer der vaterländischen Kameraden mal wieder nicht genügend Klartext geredet haben, sondern sich von jedem Paulchen-Panther-Song distanzieren.