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... kann es nicht geben. Jesus sagt: ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Diese Wahrheit unseren andersgläubigen Mitmenschen vorzuenthalten, ist versagt Nächstenliebe. Wir Christen haben die Aufgabe, die frohe Botschaft vom allein-erlösenden Opfertod Jesus in die Welt zu tragen. Jesus und erst recht die von ihm berufenen Apostel lebten und wirkten in der multikulturellen, multireligiösen antiken Welt und haben uns keineswegs gelehrt, dass die „Respektierung“ anderer Götter oder Religionen eine Möglichkeit sei, das Reich Gottes herbei zu führen. Schade, dass der oberste Repräsentant meiner Kirche von sich (und unberechtigterweise von allen anderen Mitgliedern seiner Kirche gleich mit) behauptet, dass er seines Glaubens nicht gewiss sei. Folgerichtig will er auch kein selbstbewusster Partner im Umgang mit anderen Religionen (z. B. dem Islam) sein können. Wir sollten für Bischof Schneider beten, dass Gott ihm und seiner Kirche wieder etwas von der Glaubenzuversicht und Heilsgewissheit des Reformators Martin Luther gibt.