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Zitat aus dem Artikel: "Behandle deinen Nächsten so, wie du in seiner Situation selbst behandelt werden willst" Na klar doch! Wenn ich derjenige wäre, dem die Firma gehört, in der ich meinen Lohn zu verdienen habe, würde ich mir fleißige und bescheidene Malocher wünschen. Jetzt bin ich aber blöderweise nicht der Unternehmer, sondern habe tatsächlich für ihn hinzuklotzen. Mein Eigeninteresse wäre ein ganz anderes. Deswegen freut es den Firmeninhaber ganz ungemein, dass der wackere Gottessohn das Eigeninteresse verteufelt hat, denn "Eigeninteressen werden schroff zurückgewiesen". Soweit schlimm genug. Das Ganze wird aber noch gekrönt durch den unausweichlich folgenden moralischen Appell an den Unternehmer, er möge doch bitteschön auch seine Arbeiter lieben. Damit lässt es sich leben!