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Ockenga schrieb am 29. Dezember 2014 um 13:36: "Die Naturgesetzte, die Evolution und auch die kirchliche Geschichte setzen darauf, dass die ganze Natur davon geprägt ist, dass es Gut und Böse, rechts und links, dass es die Bipolarität gibt." Die Naturgesetze setzen auf überhaupt nichts. Die heißen nicht deswegen Gesetze, weil sie auf etwas setzen würden. Die heißen Gesetze, weil sie zeigen, wie die Natur funktioniert. Die Evolution kennt weder Gut noch Böse. Die kirchliche Geschichte wird auch von keiner Bipolarität geprägt, sondern von den wunderschönen Praktiken, die der systematische Irrtum namens Glaube den jeweiligen Machthabern an die Hand gibt._______________________________________________
Zitat: "Diese Unbegreiflichkeiten aber zur Normalität, mit der Beliebigkeit alle normalen Natürlichkeiten infrage zu stellen, ist eine Anmassung." Wenn schon überhaupt Anmaßung zu entdecken ist, dann wohl bei den Normalos, die furchtbar stolz auf ihre Normalität sind und den anderen die Hölle heiß machen. Wer angefangen von den primären über die sekundären Geschlechtsmerkmale bis hin zu allen damit verbundenen gesellschaftlichen Gewohnheiten und Zwängen pfeilgrad dem Musterkatalog entsprungen ist, hat keinen Grund, von normaler Natürlichkeit zu schwärmen. Er könnte zur Kenntnis nehmen, dass die anderen zwar seltener, aber nicht weniger natürlich sind.