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Mir wird langsam manches klarer!
Da das Geschlecht echter Menschen nicht biologisch definiert, sondern sozial konstruiert ist, müssen demzufolge auch Kinder soziale Kontrukte sein. Echte Menschen können nicht aus der Vereinigung unechter Geschlechter hervorgehen, das ist ja wohl begreiflich! Sie können also nur Kopfgeburten (Athene) oder jungfräulich empfangen sein (Jesus).
Die aus der Vereinigung nicht existenter, konstruierter, eingebildeter Geschlechter resultierenden Kinder können deshalb ebenfalls nur nicht existente, konstruierte, eingebildete Kinder sein. Man fragt sich natürlich, was das für Wesen sind, die es trotzdem irgendwie über die hochgradig riskante Schwelle der Schwangerschaft schaffen, geboren und groß werden und irgendwann Erwachsene sind ... Jedenfalls keine echten Menschen - zumindest so lange nicht, wie sie auf ihrem vermeintlich echten Geschlecht beharren.
Genderwissenschaftler diskutieren, ob sich unechte Menschen in echte verwandeln können, wenn sie ihren Geschlechtswahn aufgeben und normal werden.
"Unechte Menschen aller Länder, vereinigt euch!"

*Ironie aus*

Leute, es ist doch ganz simpel. Man kann getrost davon ausgehen, dass der Zwitterzustand entwicklungsbiologisch gesehen das ältere Modell ist. Er hat nur ein Problem: Der Vereinigung zweier Zwitterwesen zwecks Zeugung von Nachkommen geht ein langer Kampf voraus, wer von beiden dominieren und befruchten kann (das unterlegene Wesen muss dann austragen). Die evolutionär erfolgreichere Methode war die Spaltung in zwei polare, aufeinander bezogene Geschlechter. Zwischen denen entsteht auch eine Spannung, die aber eben nicht zu einem energieverlustreichen Kampf, sondern zur gegenseitigen Anziehung führt. Deshalb macht Sex Freude und ist, zumindest in einer gesunden Beziehung, kein Kampf.
Dass kein Mensch in letzter absoluter Ausprägung "Mann" oder "Frau" ist, sondern dass sich bei dem einen Geschlecht immer auch Merkmale und Attribute des anderen finden lassen, ist eine einfache Beobachtung des täglichen Lebens. Dazu muss man kein Professor sein. - Das ist auch völlig wurscht. Es geht nicht darum, in quasi neuplatonisch-idealistischer Manier zu definieren, was nun ganz genau und zweifelsfrei ein Mann oder eine Frau ist (und ebensowenig darum, sämtliche Grenzen zu verwischen), sondern primär um die Frage der Erzeugung von Nachkommen. Wenn man beantworten kann, wie diese Nachkommen entstehen (ich jedenfalls weiß darüber Bescheid, vielleicht sollte mal jemand Herrn Voss aufklären), ist auch die Frage nach den Geschlechtern klar.
So simpel ist das.