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Kommentare wie „fleißig und diszipliniert“, „wertekonservativ und spießig“, „ Sehnsucht nach stabilen, vor allem familiären Verhältnissen“ insinuieren, daß die heutige Jugend nach bestimmten normativen Standards tickt. Das ist aber zu bezweifeln, weil es  „die Jugend“ als monolithischen Bock nicht gibt. Vielmehr ist die Jugend wie die Gesamtgesellschaft soziologisch unterschiedlich geschichtet. Das würde bei einem „Makrozensus“ sofort in Erscheinung treten. Da mehr oder weniger willkürliche Herausgreifen von Einzelfällen ersetzt aber keinen Makrozensus.

Sigurd Schmidt