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Dieses Buch alleine ist wiedermal ein Beispiel dafür, wie ein Volk sich selbst, seine Vergangenheit, ja sogar seine Familienangehörigen im nachhinein durch den Dreck ziehen will. Daß sich jetzt 20-, 30-, 40-jährige hinsetzen und krankhaft danach suchen wollen, ob nicht vielleicht der eine oder andere ihrer eigenen Großväter nicht vielleicht ein Nazi war, zeigt doch schon alleine, was mit diesem Volk hier passiert ist.

Da ist einfach nichts mehr vorhanden hier. Kein Nationalstolz, kein Zusammenhalt, keine Liebe zum eigenen Land, nichts mehr. Und eines ist auch klar, ein Volk was seine eigenen Vorfahren nicht ehrt, ein Volk was sich quasi selbst verleugnet, ein Volk was nicht mehr zusammenhält, was bei vielen Themen (wie etwa Einwanderung) nicht mehr mit einer Stimme spricht, weil es innerlich zerrissen ist. Das ist ein Volk welches dem Untergang geweiht ist.

Es gibt viele Nationen mit dunklen Flecken auf ihrer Geschichte, die USA ist da als allererstes Land zu nennen, und dennoch geht kein einziges Volk so schamlos mit den eigenen Vorfahren um. Die anderen Nationen feiern sich alle, als wenn nichts wäre, ihre "Schandtaten" sind nur kleine Flecken auf deren Weste und sie stehen trotzdem zu ihren Vorfahren und zu ihrem Volk. Ganz anders hier im Land und die Medien tragen ja auch nicht gerade dazu bei, sich ein neutrales Bild von damals bilden zu können. Ohne jetzt Sachen verharmlosen zu wollen, kann es doch nicht sein, daß hier beispielsweise etwa die Wehrmacht mit der SS gleichgesetzt wird. Vielen Leuten werden Meinungen als Tatsachen verkauft.

Daran sieht man auch mal, wohin es vor allem bei jungen Leuten führt, wenn sie von kleinauf in der Hinsicht indoktriniert werden, daß früher hier alles und jeder schlecht und böse war. Deutschland war der böse, alle anderen Nationen haben alles richtig gemacht, ist dann der naive, vereinfachte Tenor. Ich sage nicht, daß es nicht große Schweinereien im Krieg gab, ich sage auch nicht, daß es sicher auch Mörder gab, die ihre Position die sie im Krieg hatten, dazu genutzt haben, Leute zu ermorden. Doch ist dies sicher bei weitem nicht der Regelfall, sondern die Ausnahmen. Solch ein Buch stelle das aber auf den Kopf, weil es diesen Regelfall umkehrt, nach dem Motto "viele viele schwarze Schafe und darunter nur ein, zwei weisse". So kann man es sich aber nicht anmaßen, über eine Zeit zu urteilen, in der man selbst noch gar nicht geboren war.

Dies passiert hier aber und dazu trägt dieses Buch noch schön bei.