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Ockenga schrieb am 13. Januar 2015 um 17:06: "Aber ebenso oft, wie an des Sünders Reue appelliert wird, ist ja wohl das eigene Schuldbekenntnis nicht durchgedrungen." Sie sind also daran interessiert, wie der Spielstand beim Match Reueappelle gegen Schuldbekenntnisse ausschaut und geben sich dabei als Fan der Schuldbekenntnisse zu erkennen. Was begeistert Sie so an Ihrer Mannschaft? Kleiner Auszug aus der Stuttgarter Schulderklärung, zitiert nach http://www.ekd.de/glauben/bekenntnisse/stuttgarter_schulderklaerung.html : "aber wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben." Da hat also die treu betende, mutig bekennende und fröhlich glaubende Gemeinde soeben 12 Jahre lang vorgeführt, wie das Beten, Bekennen und Glauben ganz locker zusammengeht mit dem Faschismus. Dann hat Deutschland mit Pauken und Trompeten den Krieg verloren und es ist somit Distanzierung vom bisherigen Treiben angesagt. Und wie fällt diese Distanzierung aus? Jetzt soll ausgerechnet ein Zuwenig an Beten, Bekennen und Glauben als Fehler gebrandmarkt werden. Das ist sehr bemerkenswert.