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Ockenga schrieb am 12. Januar 2015 um 15:34: "Bitte bei den Argumenten bleiben". Genau das war und bleibt meine Absicht, offenbar ohne jeden Erfolg, dies klar zu machen. Also ein zweiter Anlauf. Sie haben erfreulich deutlich beschrieben, was die Kirchen während des 3. Reiches machten und unterließen. Als Erklärung dafür bieten Sie einen Abfall vom Gewissen und den 10 Geboten an. Ich möchte Sie freundlich darauf hinweisen, dass Sie damit überhaupt nichts erklären, sondern nur Ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck bringen, dass die Kirchen anders gehandelt haben, als Sie es sich von den Kirchen wünschen. Sie messen die Kirchen an einer Vorstellung, die Sie sich von den Kirchen machen und kommen dabei zu dem Urteil, dass die Kirchen dieser Vorstellung nicht genügten. Das nennt man Idealismus. Die Kirchen oder den Staat oder die Justiz zu bezichtigen, sie verstießen gegen das, was sie tun sollten, ist gerade keine Kritik an Kirchen, Staat und Justiz. Dieser Vorwurf zeugt nur von der grundsätzlich guten Meinung, die diesen Institutionen vom Beschwerdeführer entgegengebracht wird. Könnte es also sein, dass der Fehler in der guten Meinung über die Kirchen liegt, die dann enttäuscht wurde?