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Liebe Frau Bhatia, Sie haben die offene Frage sehr schön formuliert: Wen und zu welchem Zweck musste Ihr Vater in der Ukraine "erkennen"? Die harmlosen Begriffe für oft Furchtbares, die in der NS-Zeit benutzt wurden, haben mich auch sehr beschäftigt. "Siedlungsplanung" oder "Wiederaufbau", da vermutet man ja zunächst nur Positives dahinter. In Dnjeptropetrowsk "wirkte" der SS-Führer Friedrich Jeckeln (Massenmord an Juden), aber das wissen Sie sicher selbst. Sie haben recherchiert, und Sie haben ehemaligen ZwangsarbeiterInnen geholfen. Vielleicht darf ich Ihnen aus der Ferne dies zurufen: Das ist gut genug! Herzliche Grüße Christine Holch