Dorothea Heintze im Gespräch mit Johanna Debik über Geld, urbane Räume und Nachbarschaften

Chancen statt Probleme sehen
wohnglueckbobcampus.

Suilian Richon/Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH

Johanna Debik, 2.v.l., im Arbeitskreis mit einigen Botschafter:innen des neuen BOB CAMPUS in Wuppertal

wohnglueckbobcampus

Zusammen leben - das geht eigentlich nur mit guter Nachbarschaft. Die Montag Stiftung Urbane Räume schafft diese Nachbarschaft. Ein Gespräch über Chancen, Geld und Menschen.

Geht das? Nachbarschaften und Menschen zusammenbringen, Neues gestalten - in Stadtteilen, die auf den ersten Blick viele Probleme haben? Probleme, die aber eben auch zu großen Chancen werden können? So wie in der Südstadt in Krefeld oder Oberbarmen in Wuppertal?

Für die aktuelle chrismon-Ausgabe porträtiere ich die Samtweberei in Krefeld. Dort hat die Montag Stiftung Urbane Räume ihr erstes großes Nachbarschaftsprojekt realisiert. Gegründet wurden die Montag Stiftungen vom ehemaligen Projektentwickler Carl Richard Montag: "Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung" lautet die Leitidee der Gruppe.

Für die Samtweberei in Krefeld hat die Stiftung sogenanntes Initialkapital zu Verfügung gestellt. Mit diesem Geld konnte das Grundstück in Erbpacht übernommen und das ehemalige Fabrikgelände entwickelt werden. In Wuppertal entwickelt die Stiftung gerade das Gelände einer ehemaligen Textilfabrik zum BOB CAMPUS (s. Foto oben)

Gerne hätte ich mir dies mit der Vorständin Johanna Debik zusammen und vor Ort noch mal direkt angesehen. Ging nicht, Corona, und so trafen wir uns bei Zoom:

Johanna Debik von der Montag Stiftung Urbane Räume im Gespräch mit Dorothea Heintze

PS: Sehr gut zu dieser Thematik passt auch der Sprachstunde-Podcast meiner Kollegin Ursula Ott über das problematische Wort "Problemstadtviertel" - hier nachzuhören.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.

Über diesen Blog

Dorothea Heintze lebt in einer Baugemeinschaft in Hamburg und weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das eigene Wohnglück zu finden ist.

Dorothea Heintze
Eine Landkommune war der Jugendtraum von Dorothea Heintze, geworden ist es eine glückliche Kleinfamilie in der Großstadt. Aktuelle Weiterentwicklung: Eine Baugemeinschaft. Wie findet man das eigene Wohnglück? Wer und was hilft? Wo läuft was schief? Über all das geht es in diesem Blog. Sie haben eigene Ideen? Fragen? Schreiben Sie der Autorin.

Blogs auf chrismon.de

Hier finden Sie eine Übersicht aller Blogs auf chrismon.de
Und hier können Sie alle Blogs direkt abonnieren

Blogs

Text:
Susanne Breit-Keßler
126 Beiträge

Essen und Trinken hält Leib und ­Seele zusammen. Und darüber Neues zu lesen, macht den Geist fit. Susanne Breit-Keßler wünscht Guten Appetit!

Text:
Franz Alt
160 Beiträge

„Lust auf Zukunft“ will unser Kolumnist Franz Alt vermitteln. Ob Energie, Politik, Gesellschaft, Familie oder Umwelt - überall ist der Wandel möglich und durch den Wandel eine bessere Welt für uns alle

Text:
10 Beiträge

Dorothea Heintze lebt in einer Baugemeinschaft in Hamburg und weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das eigene Wohnglück zu finden ist.

Text:
Johann Hinrich Claussen
198 Beiträge

Auch das Überflüssige ist lebens­notwendig: Der Autor und Theologe Johann Hinrich Claussen reist durch die Weiten von Kunst und Kultur

Text:
Hanna Lucassen
26 Beiträge

Schwester, Schwester! Hanna Lucassen erzählt von Streiks, Spritzen und Sonntagsdiensten.