Susanne Breit-Keßler über topgesunde Knabbereien

Susanne Breit-Keßler über topgesunde Knabbereien
Chips und Tricks
Susanne Breit-Keßler Apfelringe

Susanne Breit-Keßler

Gesunder und leckerer Snack - selbst gemachte Apfelchips

Susanne Breit-Keßler Apfelringe

Knabbern beim Fernsehen ist eine Unsitte. Man hat schon zu Abend gegessen, ist satt - und zimmert sich jetzt noch zu später Stunde Chips rein. Viele dieser Knusperscheiben enthalten Geschmacksverstärker und Aromastoffe. Wer eine kleine Packung Chips futtert, hat außerdem meist schon den Salzbedarf eines ganzen Tages gedeckt. Und sie sind kalorienreich! 100 Gramm Kartoffelchips enthalten meist deutlich über 500 Kilokalorien – so viel wie sechs Eier oder ein Kilo Äpfel oder ein Viertelpfünder Brot. Dazu kommt beim Knabberzeug Acrylamid, das als krebserregend gilt. Also richtig gesund das Ganze ...

Ich bin keine Freundin von Leichenbittermienen. Natürlich kann man mal eine Tüte Chips wegputzen, ohne dass man gleich krank wird. Übel ist einem vielleicht, aber alles im Leben hat seinen Preis. Nur: Auf die Dauer sind solche Nahrungs-, nicht Lebensmittel, wirklich schädlich. Und es gibt Alternativen! Getrocknete Apfelringe haben nur halb so viel Kilokalorien wie Chips. Dafür schmecken sie doppelt so gut. Wer sie zum Krimi oder dem Fußballspiel isst, hat bessere Blutfettwerte und stärkt Herz und Kreislauf. Bei unseren inzwischen warmen Sommern mit über 30 Grad und geringer Luftfeuchtigkeit kann man Apfel- oder Birnenscheiben selber trocknen.

Snacks zum Niederknien

Ganz einfach: Auf Fäden ziehen und tagsüber im Freien aufhängen. Wenn die Sonne direkt draufscheint, werden die Früchte schneller trocken. Aber sie verlieren so auch mehr Vitamine. Wer Apfelringe essen und servieren  möchte, sollte sie vor dem Backen  zehn Minuten in etwas Zitronenwasser einlegen, damit sie nicht zu braun werden. Ein schöner, altmodischer, luftiger  Dachboden ist ideal, um Trockenobst herzustellen. Mehr Energie braucht man im Backofen - aber es ist auch einfacher. Die Früchte in Scheiben schneiden, entkernen und mit Abstand auf einen Rost verteilen. Bei 50 bis 60 Grad und leicht geöffneter Backofentür dörren.

Am Ende sollen die Früchte elastisch und ledrig sein. Das dauert leider mehrere Stunden. Wer öfter Trockenobst herstellen möchte, kann sich einen kleinen Dörrapparat anschaffen. Der verarbeitet auch Gemüse, Kräuter, Fleisch und Fisch zu knusprigen Snacks ohne Zucker und Konservierungsmittel. Biblisch-medizinisch und alttestamentlich-juristisch ein Hit: Der Prophet Jesaja empfiehlt Auflagen aus frischen und getrockneten Feigen gegen Entzündungen und Geschwüre. Die Richterin Debora sitzt unter einer Dattelpalme, wenn sie Entscheidungen zu treffen hat. Trockene Datteln machen sicher auch schlau. Einfach ausprobieren.

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Über diesen Blog

Essen und Trinken hält Leib und ­Seele zusammen. Und darüber Neues zu lesen, macht den Geist fit. Susanne Breit-Keßler wünscht Guten Appetit!

Susanne Breit-Keßler
Susanne Breit-Keßler war bis 2019 Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern. Sie war Sprecherin vom "Das Wort zum Sonntag" und regelmäßige chrismon- Autorin. Außerdem ist sie Vorsitzende des Kuratoriums "7 Wochen Ohne" und Mitglied im Aufsichtsrat des GEP, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, in dem auch chrismon erscheint.

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