Susanne Breit-Keßler über Liebe am Valentinstag

Susanne Breit-Keßler über Liebe am Valentinstag
Spiegelei, Spiegelei in der Pfanne
Spiegelei, Spiegelei

Susanne Breit-Keßler

Was schenken Sie zum Valentinstag? Dem Liebsten einen gravierten Bierkrug oder einen Pokal mit der Inschrift „Dem besten Mann der Welt“? Kriegt die Herzensdame ein Saunatuch mit ihrem Namen drauf oder sogar ein funkelndes Schmuckstück? Valentinstag - die Geschenkeindustrie läuft zu Hochform auf. Schön, wenn man Präsente überreicht.

Wer war eigentlich Valentin

Aber vielleicht ist es an der Zeit, nicht die Quantität der Geschenke zu vermehren, sondern die Qualität des gemeinsamen Lebens zu verbessern. Valentinstag. Ein kurzer Blick zurück. Valentin war Bischof in Umbrien. Er verbandelte mit großem Geschick die, die zusammengepasst haben. Valentin war aufrechter Christ mit Sinn für Ästhetik, für die zarten Gefühle.

Und die brauchen nicht tausend sinnlose Geschenke, die irgendwann auf dem Flohmarkt oder gar in der Tonne enden. Liebe braucht ehrliche, kreative Zuneigung. Und vielleicht beim Frühstück oder auf dem abendlichen Kassler ein selbstgemachtes Spiegelei in Herzform. Lachen Sie bloß nicht: Das hinzukriegen ist schwer genug …  

 

 

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Über diesen Blog

Essen und Trinken hält Leib und ­Seele zusammen. Und darüber Neues zu lesen, macht den Geist fit. Susanne Breit-Keßler wünscht Guten Appetit!

Susanne Breit-Keßler
Susanne Breit-Keßler ist Autorin der Webkolumne "Mahlzeit". Viele Jahre schrieb sie die Kolumne "Im Vertrauen" für chrismon. Bis 2019 war sie Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern. Ihre journalistische Ausbildung absolvierte sie bei der Süddeutschen Zeitung und beim Bayerischen Rundfunk. Mehrere Jahre sprach sie "Das Wort zum Sonntag" in der ARD. Sie war bereits Autorin des chrismon-Vorläufers "Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt". Susanne Breit-Keßler ist zudem Vorsitzende des Kuratoriums "7 Wochen Ohne" und Mitglied im Aufsichtsrat des GEP, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, in dem auch chrismon erscheint.

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Zwei Redaktionen, ein Blog: Dominique Bielmeier arbeitet bei der Sächsischen Zeitung in Dresden. Anne Buhrfeind und Dorothea Heintze bei chrismon in Frankfurt. Nun bloggen sie: Über ihren Redaktions-Austausch, ihr Leben als Ossi im Westen, ihr Leben als Wessi im Osten. Und ihren Alltag, hier wie dort.