Susanne Breit-Keßler über gesundes Selbstbewusstsein

Das große Ich bin Ich
Susanne Breit-Keßler Heiliger Pepp

Susanne Breit-Keßler

Bitte etwas mehr Pepp, liebe La Mannschaft!

Susanne Breit-Keßler Heiliger Pepp

La Mannschaft braucht jetzt Siegeswillen

Der nächste Gegner des deutschen Nationalteams, das mit viel Dusel ins Achtelfinale stolperte, ist England. La Mannschaft freut sich dem Vernehmen nach wahnsinnig auf das Spiel im Wembley-Stadion und hat laut Bundestrainer auch eine grandiose Moral. Beides ist menschlich gesehen sehr schön, hatte aber bisher auf die spielerische Leistung noch keine durchschlagende Wirkung.

Die allerdings braucht es, wenn man es mit Spielern wie Raheem Shaquille Sterling zu tun bekommt. Der englisch-jamaikanische Außenstürmer steht  bei Man City unter Vertrag. Beim Spiel England gegen Kroatien hat er den Three Lions einen 1:0 Sieg beschert. Im Interview jubelte Sterling, er habe sich schon länger vorgenommen, in Wembley zu treffen, wenn er dort spielen sollte. Es sei ein großartiges Gefühl, genau das geschafft zu haben.

Weg mit den Phrasen

Raheem Sterling war hellauf von sich begeistert. So sehr, dass die Moderatoren sich bemüßigt fühlten, von einem starken Ego zu sprechen und zu erwähnen, dass normalerweise in so einem Fall doch eher gesagt würde: „Ich bin dankbar, dass ich der Mannschaft helfen durfte.“ Ha! Was habe ich mich gefreut, dass Mister Sterling selbstbewusst auf diese antrainierte Phrase verzichtet hat. Wer soll das auch glauben? Man durfte helfen?

In Wahrheit haben die anderen es nicht alleine hingekriegt - sie hatten Glück, dass man höchstpersönlich für den Triumph gesorgt hat. So sehen Sieger aus! Wie wäre es: Jeder einzelne aus La Mannschaft, auch Leroy Sané, nimmt sich fest vor, in Wembley zu treffen, wo er schon mal da ist. Für mich wäre es ein großartiges Gefühl, wenn mehrere genau das schaffen. Nur Achtung: Raheem Shaquille Sterling ist auch da. Und der hat ganz klare Vorstellungen.

 

 

 

 

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Über diesen Blog

Fußball ist ihr Leben - sagt die ehemalige Regionalbischöfin und Schiedsrichtertochter Susanne Breit-Keßler. Und da der Ball rund ist und das zugehörige Spiel mindestens die wichtigste Nebensache der Welt, schreibt sie - wie schon bei der EM 2016 und der WM 2018 - wieder auf, was sie während der EM 2021 bewegt.

Susanne Breit-Keßler
Susanne Breit-Keßler betreibt aktuell den Blog "Mahlzeit!" auf chrismon.de. Bis 2019 war sie Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern. Momentan ist sie Vorsitzende des Bayerischen Ethikrates. Was nicht alle wissen: Sie ist als Schiedsrichtertochter vor allem glühender Fußballfan und richtet ihren Terminkalender auf jeden Fall nach wichtigen Spielen aus.

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Susanne Breit-Keßler
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Fußball ist ihr Leben - sagt die ehemalige Regionalbischöfin und Schiedsrichtertochter Susanne Breit-Keßler. Und da der Ball rund ist und das zugehörige Spiel mindestens die wichtigste Nebensache der Welt, schreibt sie - wie schon bei der EM 2016 und der WM 2018 - wieder auf, was sie während der EM 2021 bewegt.

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Zwei Redaktionen, ein Blog: Dominique Bielmeier arbeitet bei der Sächsischen Zeitung in Dresden. Anne Buhrfeind und Dorothea Heintze bei chrismon in Frankfurt. Nun bloggen sie: Über ihren Redaktions-Austausch, ihr Leben als Ossi im Westen, ihr Leben als Wessi im Osten. Und ihren Alltag, hier wie dort.

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Schön bunt ist das Familienleben, manchmal auch zu bunt. Geschichten aus dem turbulenten Alltag von Claudius Grigat