Susanne Breit-Keßler über das Aus für die deutsche Nationalmannschaft

Wes Lied ich hör, des Spiel ich spiel
Susanne Breit-Keßler Deutschland raus

Susanne Breit-Keßler

Ganz klar - unsere Jungs müssen ins Trainingslager

Susanne Breit-Keßler Deutschland raus

Dunkle Vorahnungen

Ich sage es ungern. Aber: Habe ich es nicht gesagt? Aufpassen auf Raheem Sterling, den Mann mit dem großen Ego! Der hat klare Vorstellungen. Und er kann sie in die Tat umsetzen, sprich: ins Tor donnern. Aber La Mannschaft, na, eigentlich kann man diesen hochtrabenden Titel nicht mehr verwenden,  hat nicht aufgepasst. Genau so wenig, wie Kommentator Florian Naß erkannt hat, dass der Mann von Tottenham Hotspurs, Harry Kane, ebenfalls heimlich  finstere Pläne schmiedete.

„Harry Kane ist nicht auffindbar“, sagte Naß vorlaut und ahnungslos. Bis der Weltklassestürmer vor Neuers Tor auftauchte und das 2:0 für England schoss. Nicht auffindbar. Ja, ja. Dafür plauderte der Reporter darüber, dass der schicke David Beckham auf den Rängen saß, ehemaliger britischer Nationalspieler, neben sich Songwriter Ed Sheeran. Der 30-jährige Sheeran hatte die englische Mannschaft im Trainingslager besucht und für sie gesungen. Vielleicht  seinen Song „The A Team“. Oder „Put it all on me“.

Über sieben Brücken könnt ihr geh‘n

Im deutschen Quartier war Peter Maffay zu Gast. Er gab „Über sieben Brücken musst du geh‘n“ zum Besten, das Lieblingslied von Joshua Kimmich,  und ein Lied aus der Kinderserie „Tabaluga“. Das kommentiere ich nicht weiter. Aber es passt zum Spiel. „Let‘s rock ‘n‘ roll!“, rief der Stadionsprecher vor dem Anpfiff. Hätte mir gut gefallen, wenn die Deutschen diese Ansage genau so ernst genommen hätten wie meine Warnung vor Mister Sterling. Haben sie aber nicht, und man sieht, was dabei herauskommt.

Herzogin Kate und Prinz William haben es auch gesehen. Die Royals waren mit Söhnchen George da. Der Mini-Prinz trug Anzug mit gestreifter Krawatte und sah recht übellaunig aus. Vermutlich hätte er lieber was anderes gemacht. Das teile ich mit ihm, vor allem bei diesem Ausgang des Spiels. Aber was soll‘s. Die Deutschen sind raus, Jogi Löw auch und Hansi Flick naht.  Das nächste Mal singen wir: „Football‘s coming home“. Bis dahin geht es aber weiter mit diesem Blog. Bleiben Sie dran. Auch andere Länder haben schöne Nationalmannschaften. Die Schweiz zum Beispiel. Bis bald!

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Über diesen Blog

Fußball ist ihr Leben - sagt die ehemalige Regionalbischöfin und Schiedsrichtertochter Susanne Breit-Keßler. Und da der Ball rund ist und das zugehörige Spiel mindestens die wichtigste Nebensache der Welt, schreibt sie - wie schon bei der EM 2016 und der WM 2018 - wieder auf, was sie während der EM 2021 bewegt.

Susanne Breit-Keßler
Susanne Breit-Keßler betreibt aktuell den Blog "Mahlzeit!" auf chrismon.de. Bis 2019 war sie Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern. Momentan ist sie Vorsitzende des Bayerischen Ethikrates. Was nicht alle wissen: Sie ist als Schiedsrichtertochter vor allem glühender Fußballfan und richtet ihren Terminkalender auf jeden Fall nach wichtigen Spielen aus.

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Zwei Redaktionen, ein Blog: Dominique Bielmeier arbeitet bei der Sächsischen Zeitung in Dresden. Anne Buhrfeind und Dorothea Heintze bei chrismon in Frankfurt. Nun bloggen sie: Über ihren Redaktions-Austausch, ihr Leben als Ossi im Westen, ihr Leben als Wessi im Osten. Und ihren Alltag, hier wie dort.

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Schön bunt ist das Familienleben, manchmal auch zu bunt. Geschichten aus dem turbulenten Alltag von Claudius Grigat