Ich, ich, ich

... muss endlich mal was für mich tun. Sagte die Frau, die vorher noch ihre Rosen zurückschneiden will.

Ich haste an einem Nagelstudio vorbei. Es ist ein sonniger Tag, die Tür steht offen. Eine junge Frau lackiert der anderen die Nägel. Die beiden haben ein Gläschen Prosecco vor sich, das Radio läuft. Die Kundin seufzt und sagt: „Das ist vielleicht ein Stress heute wieder!“ Die andere nickt.

Wahrscheinlich bin ich ungerecht, habe keine Ahnung davon, wie mühsam es ist, French Manicure zu machen oder pinkfarbenen Lack mit Strass zu verzieren. Ich gebe zu, dass ich selbst mit meinen Fingernägeln ­wenig hermache, weil sie für mich einfach bloß praktisch kurz sein müssen. Es ist sicher nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand schöne, farbenfrohe Nägel hat. Bestimmt ein Hingucker.

Großes Verständnis fürs Schwächeln

Was mich fast umwirft, ist die Haltung, mit der manche Frauen schildern, wie sehr sie beansprucht sind. Eine Beanspruchung, die ich schwer nachvollziehen kann. Man darf eigentlich nicht von außen beurteilen, wie andere Belastungen erleben, was ihnen zu viel wird und was nicht. Welcher Maßstab könnte der richtige sein? Nicht jeder, jede kann gleich viel leisten – warum auch? Talente, Kraft und Energie sind unter Menschen unterschiedlich verteilt, manchmal in einer einzigen Person. Es gibt Zeiten, in denen man Bäume ausreißen kann, und solche, in denen man mit hängender Zunge hinter sich selbst herrennt.

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Also: großes Verständnis fürs Schwächeln. Aber ich seufze trotzdem innerlich, wenn eine Frau voll Pathos sagt: „Ich muss jetzt endlich mal was für mich tun!“ Und dann ausführlich erzählt, dass sie nach einer Reihe von Partys nun endlich reiten geht, um sich zu erholen. Andere stöhnen, weil sie so lange nicht mehr zur Kosmetikerin gehen konnten, ihren Yoga-Kurs verpasst haben, der geplante Grillabend in der Familie den letzten Nerv raubt, der Hund zum Trimmen soll und die Rosen endlich zurückgeschnitten werden müssten. Da merke ich dann doch, dass ich Unterschiede mache. Denn ich höre in solchen Fällen immer nur „ich“. Ich, ich, ich. Und schon wieder: „Ich“ muss endlich etwas für mich tun.

Keinen Nerv, mit Stress zu kokettieren

Ich denke an Frauen im Polizeidienst, Frauen, die als Erzieherinnen in Kindertagesstätten oder als Mütter zu Hause arbeiten, die sich in der Gastronomie oder als Verkäuferinnen die Beine in den Bauch stehen. Mir fallen die ein, die im Krankenhaus tätig sind – Schwestern, Ärztinnen, Seelsorgerinnen. Nachtdienst, Rufbereitschaft auch in Zeiten, in denen sie gerade mal mit Freunden zusammensitzen. Auf einmal klingelt’s, und weg sind sie – hin zu einem Sterbenden, einer verunglückten Patientin mit schweren Verbrennungen, einem Kind mit Glasknochenkrankheit. Vor solchem Einsatz habe ich höchsten Respekt. Diese Frauen sagen nie oder nur selten, dass sie endlich mal was für sich tun müssen. Sie hätten jedes Recht dazu – bloß kaum Zeit dafür und Lust darauf.

Solche Frauen richten ihr Augenmerk auf die Bedürfnisse anderer. Sie haben nicht den Nerv, mit Stress zu kokettieren, selbst wenn sie auch gern Prosecco trinken, sich die Nägel feuerrot lackieren und den neuen Bruce Springsteen hören. Gerade sie hätten es nötig, herzhaft aufzuseufzen und sich müde anzulehnen. Wer so eine Frau kennt, hat immer die Aufgabe, sanft und nachdrücklich zu mahnen: „Sorge bitte auch für dich!“
Sie sind selbst so eine Frau? Eine, die nicht lange fackelt, sondern alles macht, was anderen dient? In biblischen Geschichten steigen die Engel vom Himmel zur Erde und umgekehrt. Sie sind ganz oben und gelegentlich weit unten. Lassen Sie Ihre Flügel ruhig einmal hängen. Wenigstens ab und zu. Sie kommen gewiss wieder nach oben.

 

Und was ist mit den Männern, kokettieren die auch mit ihrem Stress?
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Lesermeinungen

Als ich die Überschrift und das kurze Intro der Kolummne las, schwante mir schon, in welche Richtung das Ganze geht. Dass der Text aber so ein unreflektierter Gut-und-Böse--Klassiker aus evangelischen Hause ist, hätte ich nicht gedacht. Boahhh.... gruselig. Dann habe ich die Kommentare gelesen, und ich war wieder versöhnt mit der Welt. Gott sei Dank hat die Autorin hier ein paar gedankliche Anregungen und ein m.E.nach angemessenes Feedback bekommen. Puh!

Sehr geehrte Frau Breit-Keßler,

obwohl schon länger her, kann ich diesen Artikel nicht unwidersprochen lassen. Sie schreiben: "Wahrscheinlich bin ich ungerecht, habe keine Ahnung davon, wie mühsam es ist, French Maniküre zu machen oder pinkfarbenen Lack mit Strass zu verzieren." Ja, das sind Sie und nein, Sie haben keine Ahnung von den Arbeitsbedingungen der Frauen (und Männer), die für einen Hungerlohn in einem Nagelstudio arbeiten müssen. Den ganzen Tag den Nacken über Hände gebeugt in einer äußerst ungesunden und nicht ergonomischen Haltung, den ganzen Tag Dämpfe der Lösungsmittel einatmen.
Ist Ihnen entgangen, dass es sich um Billig-Jobs handelt, dass es keine Arbeitsplatzsicherheit, keinen Tarifvertrag, keine Arbeitnehmervertretung gibt? Viele müssen Aufstockung ihres Lohnes beantragen. Ein auskömmliches Leben ist davon nicht möglich.
Da sollten wir uns von einem Glas Prosecco nicht täuschen lassen, dass die junge Frau auch einmal mittrinken darf. Acht Stunden lang in dieser einen Haltung so eine Arbeit! Können Sie sich das als angenehm vorstellen? Natürlich muss die Angestellte zu dem nicken, was ihre Kundin sagt ("So ein Stress heute!"), wahrscheinlich denkt sie sich, die andere müsse mal mit ihr tauschen und dann beurteilen, was Stress wirklich ist.
Nichts für ungut.

sorry, ihr lieben,
aber jeder Mensch entscheidet doch für sich selbst, was er macht und für was er sich entscheidet. er oder sie informieren sich im vorfeld. also bitte, hört auf zu stönen und zu meckern.

An A. K. aus Berlin:
Sie haben Recht, es ist nur eine Kolumne, sehr flach und "konform" , so sehe ich es auch, weshalb es mich aber wundert , dass hier dennoch so hohe Erwartungen hineingebracht werden, wie die Forderungen, die Sie am Schluss Ihres Kommentars vorbringen. Und selbstverständlich werden manche Leser vom Text angesprochen, angeregt, b.z.w. provoziert. Jeder Text, auch der banalste, spricht irgendwann, irgendjemand an. Das ist normal. "Aber die Kolumne ist genauso einfach geschrieben wie die Bibel. " --- Ich muss doch sehr bitten, meilenweiter Unterschied, aber das kann nur jemand beurteilen, der die Bibel gelesen hat , und nicht nur oberflächlich überflogen, b.z.w. quergelesen, ohne jeglichen Bezug. Aber das nur am Rande. Außerdem hat die Einfachheit ja etwas für sich, schliesslich ist das Leben oft, trotz "Prosecco", sehr kompliziert. ------------" Und dann sind die Leser auch näher dran am Leben..." Kennen Sie alle Leser ? Auch Sie gehören dazu. So führt die "leichte Kolumne" auch Sie näher dran ans Leben ..., Wie gut. Aber im Ernst, es beruhigt mich, hier durchweg nur kritische Beiträge vorzufinden, die sich alle an der Oberflächlichkeit der Kolumne reiben. Wir intellektuelle, fortschrittliche Frauen lassen uns nichts sagen, und schon gar nicht von einer Theologin, die uns Vorhaltungen, Benimmregeln oder therapeutische Ratschläge an Engelsflügel gekoppelt, nahe zu bringen versucht ! Nicht wahr ? Einen schönen und entspannten Sonntag, G.

Ich denke, dass Ihr Text Provokationen erzeugen kann. Und dass Reaktionen kommen, zeigt, dass Leser sich ernsthaft mit Ihren verschriftlichten Gedanken auseinandersetzen, anstatt nur mal schnell "querzulesen".
Ihr Text ist nun mal eine Kolumne, die eine Meinung zu einem aktuellem Anlass verdeutlicht. Nicht mehr und nicht weniger.
Genauer gesprochen: Ihr Text ist politisch korrekt - und absolut nichts Neues.

Ich denke, es ist immer sehr leicht, Dinge zu polarisieren (wie bereits oben von einem Gast erwähnt). Das verschafft dem Menschen Sicherheit. Allerdings reicht dieses schwarzweiß-Denken nicht immer aus. Komplizierte Themen verlangen oftmals langwierige Gedankengänge, um zu einer Lösung zu kommen. Aber in diesem Text gibt es keine komplizierten Themen. Es sind Themen, die schon (etwas abgeändert) in der Bibel stehen, nicht?

Dass Sie in Ihrer Rolle als Theologin den Menschen in Ihrem Ich-Denken nicht auf einen all zu hohen Podest stellen wollen, ist klar. Denn der Mensch dient der Kirche, Gott soll ja ganz oben stehen, und anderen helfen ist eines der Pflichten eines (gläubigen) Menschen.
Das ist auch nichts Neues.

Krankenschwestern, Pfleger, Ärze und Ärztinnen, Seelsorger. Es sind Berufsgruppen, die in erster Linie helfen wollen. Das ist eine Pflicht, der sie dienen, für die sie auch bezahlt werden. Und wenn sie gut sind in dem, was sie tun, so wissen sie selber, was sie geleistet haben. Um Arzt zu sein, muss man den Beruf absolut, voll und ganz lieben. Allein die Bezahlung reicht nicht. Es muss die intrinsische Motivation da sein, die vielleicht viele Jahre währt, hoffentlich. Aber es sind eben nicht alle Menschen in diesen Berufsgruppen "gut". Es gibt berechnende, egoistische, karrierebesessene, und anerkennungsheischende Naturen darunter. So ist der Mensch. Ihn durch die Berufszuordnung auszuzeichnen reicht nicht. Sie schreiben: "Diese Frauen sagen nie oder nur selten, dass sie endlich mal was für sich tun müssen." Jeder Mensch sagt das zu sich, ob nun zu jemand anderem oder im Stillen zu sich selbst. Sie scheine also alle Frauen zu kennen?
Und vielleicht exisiert so viel Stress, Überlastung, Überforderung eben deshalb, weil die Menschen sich eben nicht trauen zu sagen, dass es zu viel für sie ist. Sie machen einfach weiter, bis sie krank werden. Ich denke, dass es helfen kann zu sehen, wo die Grenzen sind und dann zu schauen, ob man die Arbeit einteilen oder besser delegieren oder an fähigere Personen abgeben kann. Was Sie, Frau Breit-Keßler, fordern, ist politisch korrekt. Und dass Sie selber nur kurze Fingernägel haben, ist bestimmt auch politisch korrekt. Aber wen interessiert das eigentlich?

Sich selbst nicht allzu wichtig nehmen, ist eine Gabe, die nicht jedem gegeben ist. Mit christlicher Nächstenliebe muss es nicht zu tun haben, denn auch atheistische Zeitgenossen haben Mitgefühl und helfen wo sie nur können.
Aber diese Kolumne ist genau so einfach geschrieben wie die Bibel. Und es beruhigt diejenigen, die richtig handeln. Daher sehe ich den Text nur als eine Art Korrektiv, eine Art Merkzettel, der den Leser fragt: "Na, und? Tust du noch Gutes?" Nicht mehr und nicht weniger.
Aber es ist eben nur eine Kolumne. Und vielleicht sollte man vielmehr darüber schreiben, wann endlich gleiche Bildungschancen für alle Kinder bestehen, wann die NPD endlich ausstirbt und endlich Massentierhaltung verboten wird. Aber es ist eben nur eine Kolumne, die leichte Themen verträgt. Und dann sind die Leser auch näher dran am Leben...

"Ich , ich , ich, " ich beuge mich vor der großen Leistung der Frauen in unsrer Gesellschaft. Sie leisten Großartiges, haben es schon immer getan. Die Frau im Hintergrund, ohne die ein Mann, nie der geworden wäre, der er eigentlich ist. Oder die Kinder, wenn nicht ihre Mutter aufopferungsvoll für sie gesorgt hätte!!! Gott dankt ihnen allen, sie sind die Stütze unserer Gesellschaft. ja, die Mutter , das glorreiche Geschöpf...
Die mit den rotlackierten Fingernägeln? Auch sie ist es, der wir zu danken haben. Sie ist eine Frau, die Mutter unserer Kinder , der Kinder unserer Kindeskinder, ein wunderbares
Geschöpf, ohne welches es nie den Mann gegeben hätte! Ist es denn je jemand aufgefallen ?!!!
Des Dankes und des Lobes voll sind wir, aber ich bin ich , und ich bin wichtig, ganz egal was ich tue,
ich bin ...die Frau, das großartige Geschöpf ! Der Mann ? Er folge mir nach. In Christo.

Sehr geehrte Frau Susanne Breit-Keßler,
leider führen auch bei mir eher negative Gründe dazu, hier ein Kommentar zu hinterlassen. Mit diesem Artikel beschreiben Sie ein sehr einfache Einteilung in gut und böse, die auf Ihre Sicht der Dinge schließen lässt, leider wirkt diese Sicht der Dinge unhinterfragt.

Interessant finde ich, dass Sie es nicht vergessen, sich gleich zu anfangs auf die "richtige" Seite zu positionieren ("Ich haste an einem Nagelstudio vorbei") -anscheinend sind Sie auch nicht ganz unbefreit von der von Ihnen "verteufelten" Ego-Problematik.

Nicht jeder Mensch bekommt die Stimulation, Erziehung, Dynamik etc. mit, die es hilft, ein erfülltes Leben zu führen. Leere kann ein sehr schweres Los und "stressig" sein. Haben Sie schön mal darüber nachgedacht, warum diese Menschen gestresst sind oder verurteilen Sie nur? Und wenn ja, warum? Meiner Erfahrung nach verurteilt man andere ohne nachzudenken dann besonders scharf, wenn es um Themen geht, die man im eigenen Leben nie "haben" durfte.

Nur diejenigen, die alles für den anderen aufgeben, dass sind die Menschen, die wertvoll sind? Wieso wählen Sie in den Beispielen nicht Berufe aus, bei denen es ausgewogener zugeht? Warum gerade Ärzte, die natürlich gestresst sind und mit Ihrer Arbeitssituation überhaupt nicht zufrieden sind, da das Privatleben leidet? Wie kommt es dazu, dass Sie diese Menschen so idealisieren, dass Sie behaupten, diese Menschen sagen nie, dass sie etwas für sich tun müssen? Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Und: Wer das nicht sagt, der wäre mir auffällig.

Ich persönliche habe die Erfahrung gemacht: Diejenigen, die gut mit sich umgehen und rechtzeitig wissen, wann sie wieder etwas für sich tun müssen (also egoistisch sein dürfen), dass sind diejenigen, die auch wirklich gut zu anderen sein können.

Bei Personen, die unfähig sind, gut zu sich zu sein und immer nur anderen helfen können, habe ich immer das Gefühl, hier geht es paradoxer Weise immer mehr um die helfende Person als um den anderen. Und zwar um das Gefühl der helfenden Person, wertvoll zu sein, was aber mit dem helfen wenig zu tun hat.

Wie meine Vorgängerin verstehe ich Nächstenliebe auch etwas anderes, und zwar der Wunsch den anderen zu verstehen und in seiner Entwicklung zu fördern. Verurteilung hat damit nichts zu tun, sondern viel mehr mit dem Gefühl, sich selber daneben besser zu fühlen: Ich, ich, ich. (Kritik kommt immer zurück).

Bedauerlich, mit welchen Klischees und Ressentiments hier gearbeitet wird. Glauben Sie nicht, dieses Luxuxweibchen-Bild ist überholt? Ist das christliche Nächstenliebe?

Mir kommt Ihre Schilderung so vor, wie die Heldinnen in Bridget Jones, Shopaholic etc. - Chick-Lit eben (siehe Wikipedia, Tussi-Literatur) . Aber das wirkliche Leben ist meistens anders. Es wird kaum einen Menschen (Frau) geben, der nicht mit Kummer, schweren Dingen, Sorgen fertig werden muss. Ich kenne zum Beispiel eine im Beruf stehende OP-Schwester, Mutter von 4 Kindern (jüngstes 13), deren Mann vor noch nicht einem Jahr an ALS gestorben ist. Wenn Sie meine Bekannte reden hörten, würden Sie sie höchstwahrscheinlich in die von Ihnen beschriebene Ich,ich,ich-Kategorie stecken. Sie reitet, ist sehr adrett und gepflegt, Prosecco trinkt sie auch ...

Ich bin eigentlich keine Leserbriefschreiberin, aber Ihre Kolumne hat mich schon sehr enttäuscht.

Mit freundlichen Grüßen
C.W.