Wie überwindet man eine Wochenbettdepression?

Total erschöpft
Wochebettdepression

Rabea Edel

Wenn das Kind erst mal da ist, muss es die ganz große Liebe sein. Wochenbettdepression ist immer noch ein Tabu

A Second Beating Heart

Keine Freude. Keine Liebe. Nichts. Eine junge Mutter erkrankt an einer Wochenbettdepression. Wie kommt man da wieder raus?

Sie hatte sich sehr darauf gefreut, wieder ­Mama zu werden. So wie sie es bei ihrem Sohn ­Lukas* erlebt hatte. Als er geboren wurde, 2018, war sie "im siebten Himmel", wie Christiane Berger sagt, sie hat ihn gern gestillt, zehn Monate lang. Anfang 2021 wurde ihre Tochter Lea geboren, fast fünf Kilo schwer, 57 cm lang, ein ungewöhnlich großes Baby, kräftig und agil. Nach der Geburt merkte Christiane Berger, dass sie wenig Freude an Lea hatte. Im Gegenteil. Lea war das kleine Monster, der Piranha, ständig hungrig, das Stillen tat der Mutter weh, sie hatte Brustentzündungen. Manchmal rief sie: "Aua, Lea!", erinnert sie sich. Gleichzeitig schämte sie sich, beschimpfte sich selbst: Du bist eine undankbare Mama, eine Rabenmutter, schließlich ist die Kleine doch gesund. Warum konnte sie sich nicht darüber freuen, dass ihr Baby so wunderbar riecht wie alle Neugeborenen? Vielleicht, fragte sie sich, war ja sie selbst das Monster und nicht ihr Kind?

"Ich schaffte es kaum, Lea zu halten"

Die Schwangerschaft war ohne Probleme verlaufen, doch die Geburt war heikel ge­wesen. Zunächst lief alles gut, aber nach der Geburt verlor Christiane Berger sehr viel Blut, weil die Gebärmutter plötzlich in sich zusammenfiel – bei manchen Müttern ­passiert so etwas, gerade wenn die Kinder ein hohes Geburts­gewicht haben. Christiane Berger wurde in Narkose versetzt, die Blutung gestoppt, danach war sie total geschwächt. "Nach der Geburt schaffte ich es kaum, Lea zu halten. Erst am nächsten Tag habe ich sie ­wiedergesehen. Ich hatte das Gefühl: Sie ist stärker als ich, ihr Körper hat viel mehr Kraft als meiner." Als sie zu Hause war, hatte sie ­Mühe, aufzustehen, ihr Mann Martin musste Lea ­wickeln, sie beruhigen, wenn sie weinte, seiner Frau Wasser ans Bett bringen. Martin war Mutter und Vater in einem, sie selbst fühlte sich als Totalausfall. "Mein Mann war oft gereizt und ich hatte ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Wir konnten uns gar nicht gemeinsam über das Kind freuen", sagt die 28-Jährige. Die Freundinnen blieben überwiegend aus – wegen Corona. Es war ein einsames Wochenbett, ohne Besuche und Umarmungen. Nach ­einigen Wochen kamen ihre Kräfte allmählich zurück. Kurz darauf begann die Depression.

Christiane Berger ist eine lebhafte Frau mit langen braunen Haaren und ein paar Rundungen. Sie lacht viel, ihr Temperament ist ansteckend. Wenn sie einen voller Elan ins Wohnzimmer führt, wo Tee und eine große ­Platte Kuchen auf dem Tisch stehen, kann man sich kaum vorstellen, dass sie noch vor wenigen Monaten durch die Hölle gegangen ist. Ihr Mann Martin kommt erst später dazu, der 27-Jährige ist zurückhaltender, wirkt ruhig und be­sonnen. Wir sitzen im Wohnzimmer, ein kleines, gemütliches Haus am Rande einer Stadt im Südwesten Deutschlands. Heute, sagt Christiane Berger, erscheint es ihr fast irreal, was sie im letzten Jahr erlebt hat, sie hat sich selbst nicht mehr verstanden. 2021, das war das Jahr, in dem viel, zu viel, passiert ist. Je tiefer sie in die Erinnerung geht, umso schneller spricht sie, manchmal überschlagen sich die Sätze und man muss als Zuhörerin aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren.

 Die Fotografin Rabea Edel beschäftigte sich über dreieinhalb Jahre künstlerisch mit dem Thema postpartale Depression. Die Fotos stammen aus dem Projekt "A Second Beating Heart" (Shift Books); sie zeigen nicht Christiane Berger aus dem Text, sondern die Fotografin selbst.Rabea Edel

Es war wie eine Schlinge, die sich zuzieht. ­Christiane Berger fühlte sich zunehmend hilflos, ungenügend, nieder­geschlagen, wütend – vor allem auf sich selbst. Weil sie es nicht schaffte, ihr Kind zu be­kuscheln, weil sie nicht überwältigt war von der großen Zärtlichkeit, die sie mit ihrem ­ersten Baby erlebt hat. Weil sie Angst hatte, Lea würde Schaden nehmen, wenn sie als Mutter so abweisend war. Sie war die Frau, die ihrer Tochter die Kindheit versaute. Nur selten erlebte sie so etwas wie Glück, etwa, als sie die Geburtsanzeige mit den schönen Fotos von ­ihrem Kind sah. Kurzfristig suchte sie Hilfe bei einer Psychotherapeutin, doch die Fremdheit gegenüber ihrer Tochter blieb. Als lebten sie in unterschiedlichen Galaxien.

"Reiß dich zusammen − das hat nicht geholfen; es ist eine Krankheit"

Auch sonst fühlte sie sich unter Druck: Ein Umzug vom Osten Deutschlands, wo sie damals wohnten, in den Südwesten stand an, dort leben ihre Schwiegereltern. Dazu ­musste die Studentin noch ihre Abschlussarbeit fertig ­schreiben. Und nicht zuletzt hatten sie und ihr Mann die große Hochzeits­feier vorzubereiten, mit der sie die Heirat ein Jahr zuvor abrunden wollten. "Ich habe lange funktioniert, und dann war es plötzlich vorbei, ich war total erschöpft." Sie schlief kaum noch, hatte Panikattacken. "Ich spürte überhaupt nichts mehr für meine Kinder, da war kein Funken Freude. Ich war mir selbst fremd, fühlte mich wie ein tiefer dunkler See." Die Hochzeitsfeier musste abgesagt werden, für die Familie war das traurig.

Hilflosigkeit. Martin Berger hat das erlebt, als seine Frau ihm immer mehr entglitt, eingesperrt in ihrer ­Kapsel. Er und seine Eltern drängten, sie solle sich in eine psychia­trische Klinik einweisen lassen – die Diagnose lautete "schwere Depression". Zehn Wochen blieb Christiane ­Berger dort stationär. Von ihren Suizidgedanken er­zählte sie zunächst nur ihrem Mann, nicht den Ärzten. Aus Angst, ihr könne das Sorgerecht entzogen werden. Lea und Lukas sah sie immer nur für kurze Zeit, draußen, wegen Corona durften sie nicht zu ihr in die Klinik. Christiane Berger fragte sich, ob sie je wieder Nähe zu ihren Kindern empfinden würde. Der Gedanke schockierte sie einerseits; andererseits war es ihr egal.

Durch die Medikamente, die sie nahm, ging es ihr besser. Sie hatte das Gefühl, sich wieder mehr zu spüren, dass ihr Herz auch mal einen kleinen Freudensprung machte, und wenn es wegen eines Gänseblümchens im Garten war. Im Herbst wechselte sie in ­eine Tagesklinik und durfte wieder zu ­Hause schlafen. Hatte sie erwartet, dass ihr die Kinder nun um den Hals fallen würden? Eher nicht. Aber es schmerzte, dass sie sich Lea und Lukas ganz neu erobern musste. Lukas war auf seinen Vater fixiert, wollte nur von ihm ins Bett gebracht werden. Lea drehte den Kopf weg, sobald sie ihre Mama sah. Das tat weh, gab ihr das Gefühl, nicht dazuzugehören, als wäre sie in der Probezeit. Zudem stand sie unter Druck, weil wieder so etwas wie Muttertauglichkeit gefragt war. "An manchen Abenden war da einfach keine Kraft mehr. Ich hatte das Gefühl, meine ­Familie kann sich nicht auf mich verlassen, mein Mann ist das bessere Elternteil. Er ist effektiv und di­szipliniert, ich nicht." Immer wieder die Selbstzweifel, die Selbst­bezichtigungen, die sie so gut kannte.

Christiane Berger hat ein Abendritual geholfen, um wieder in ihrer Familie Fuß zu fassen. Vor dem Einschlafen sang die Familie "Der Mond ist aufgegangen". Die Studentin hat seit ihrer Kindheit im Chor gesungen, Singen ist für sie "Balsam für die Seele", wie sie sagt. Das Lied schuf eine Verbindung zwischen ihr und den Kindern, sie freuten sich gemeinsam darauf. Ende des Jahres wurde Christiane Berger aus der Tagesklinik als "symptomfrei" entlassen – für sie ein Meilenstein.

Wie hat sich Martin Berger, der seine Promotion für ein paar Monate unterbrechen musste, in der Rolle als "Vatermutter" gesehen? Wie kam er mit der doppelten Belastung zurecht, als seine Frau ausfiel? "Ich denke, ich bin ein pragmatischer Typ und psychisch sehr robust", sagt er. "Aber es fühlte sich an wie ein Stromabfluss, die Situation hat mir alles rausgezogen, was ich an Kraft hatte. Kein ­Wunder, dass ich in dieser Zeit einen Infekt nach dem anderen bekam. Wenn noch etwas passiert wäre, und sei es nur eine Lappalie, wäre ich vermutlich zusammengebrochen." Was hat ihm geholfen? "Ich habe mich an den Kindern gefreut, die Nähe genossen, etwa wenn ich ihnen vor dem Einschlafen etwas vorlas – obwohl ich genauso müde war wie sie." Zudem gab es Entlastung durch eine Familienhilfe, eine ältere Dame, die regelmäßig kam; auch Martins Eltern sprangen häufig ein.

 Rabea Edel
Schwieriger war es mit Christiane Bergers Eltern. "Sie konnten nicht gut damit umgehen, dass ich lange Zeit nicht die klassische glückliche Mama sein konnte, das machte mich traurig und auch wütend", meint die ­Tochter. "Da kamen Ratschläge wie ,Reiß dich mal zusammen, ­deine Familie braucht dich‘. Das war vermutlich gut gemeint, hat mir aber nicht ­geholfen. Ich konnte mich ja nicht einfach aufraffen und die Depression links liegen ­lassen, eine Depression ist eine Krankheit, keine Willens­schwäche. Ich hatte das Gefühl, dass meine Eltern hilflos und überfordert ­waren, deshalb wollten sie das Thema möglichst kleinreden."

"Ich war immer die Große, musste Verantwortung übernehmen"

Verschweigen, verharmlosen, nicht wahr­haben wollen: Auch in anderen Familien ist das gang und gäbe. Viele Frauen leiden stumm – anders als Christiane Berger. Weil sie sich ­schämen, nicht die strahlende Mutter zu sein, die sie aus der Werbung, aus ­ihrem Freundinnenkreis kennen. Einige leiden ­sogar unter Zwangsgedanken, werden gequält von der Vorstellung, dem eigenen Kind ­etwas anzutun. ­Deshalb können sie zum Beispiel scharfe Messer, Kissen oder offene Fenster nicht ertragen. "Die Wochenbett­depression ist immer noch ein großes Tabu in unserer Gesellschaft", sagt die Psychologin Dr. Veronika Windsor-Oettel. "Der Mutter­mythos in der Tradition des Mutterkreuzes ist nach wie vor ein großes Gift. Die Frauen meinen, wenn das Kind erst mal da ist, muss es Liebe auf den ersten Blick sein, man hat sofort alle Schmerzen vergessen. Wenn das nicht so ist, machen sie sich Vorwürfe. Gerade Frauen, die perfektionis­tisch veranlagt sind, sind gefährdet. Sie setzen sich besonders unter Druck, um die eigenen hohen Erwartungen und die Erwartungen ihres Umfelds zu erfüllen."
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Die Ursachen der Krankheit sind vielfältig. "Manche Frauen haben Probleme, nach der Geburt hormonell in ­Balance zu kommen", sagt Windsor-Oettel. Auch Be­lastungen wie Umzug, Prüfungen, Arbeitsplatz­wechsel und Beziehungs­krisen spielen eine Rolle. Und, ent­scheidend, ­eine traumatische Geburt, wie sie Christiane Berger erlebt hat. Prägungen aus der Kindheit, Traumatisierungen, ­können ebenfalls zu einer Wochenbett­depression führen. Die junge Mutter ist überzeugt, dass bei ihr mehrere Faktoren zusammenkommen: die dramatische Geburt, depressive Veranlagung, Hormonschwankungen, Prüfungsstress und ungünstige Erfahrungen aus der Kindheit.

Christiane Berger ist die Älteste von vier Kindern, musste sich oft um ihre kleinen Geschwister kümmern, die Rolle der zweiten Mutter übernehmen. "Ich war die Große, die Vernünftige, musste Verantwortung über­nehmen", sagt sie. Heute weiß sie, woher ihre Neigung, sich zu viel aufzubürden, kommt. Und dass sie fatal sein kann. So wie im letzten Jahr, als sie schließlich zusammenbrach und ihr die Kinder abhandengekommen sind.

"Ich frage mich, ob unsere Bindung einen Riss bekommen hat"

Ihre Tochter, das weiß Christiane Berger, hat die Ab­wesenheiten der Mutter tief in ihrem Innern gespeichert. Noch heute leidet Lea unter Trennungsängsten. "Wenn ich da bin, klammert sie sich an mich. Gehe ich aus dem ­Zimmer, um den Schnuller zu holen, weint sie, weil sie wohl denkt, ich gehe wieder ganz weg. Ich denke oft darüber nach, ob unsere Bindung durch die De­pression einen Riss bekommen hat, aber ich glaube, man kann einiges nach­holen." Nachholen, das heißt für sie: Hundert­prozentig präsent sein, wenn sie mit ihren Kindern spielt, ihnen zeigen, dass sie für sie da ist, wenn sie sich das Knie blutig ge­schlagen haben oder der geliebte Stoffhund plötzlich verschwunden ist. Keiner verlangt jedoch von ihr, dass sie ständig um ihre Kinder herumtanzt. "Mütter sollten nicht aus schlechtem Gewissen übertriebene Liebes­bekundungen zeigen, weil sie meinen, beim Kind etwas gutmachen zu müssen, sondern authentisch bleiben", sagt Veronika Windsor-­Oettel. "So lange sie ausfallen, muss das Kind eine stabile Bezugsperson haben, die die Mutterrolle übernimmt, das kann der Vater oder auch die Oma sein. Hauptsache, das Kind bekommt das Gefühl: Ich bin es wert, dass sich mir ein Mensch liebevoll zuwendet, einfach weil ich da bin."

Auch die Partnerschaft leidet. Nachdem die Depression ausgestanden ist, müssen sich Paare oftmals neu erfinden. Keine leichte Aufgabe, das hat auch Christiane Berger erlebt. Es gab Phasen, da spürte sie keine Liebe mehr zu ­ihrem Mann, "es war eine Wand zwischen mir und ihm". Erst jetzt kann sie wieder die langen abendlichen Gespräche, die sie früher mit ihm so genossen hat, wertschätzen. Auch ihr Mann hat darunter gelitten, dass er seine Frau oft nicht erreichen konnte. "Sie kreiste um sich selbst, hatte kaum Empathie für andere und deren Bedürfnisse", sagt Martin Berger. "Ich merke, dass das jetzt wiederkommt, aber es braucht Zeit. Es gibt nicht den einen Moment, in dem man sagen kann: Die Depression ist ganz und gar vorbei."

Christiane Berger nimmt nach wie vor Medikamente, die sie ausschleichen lassen will, und macht eine ambulante Therapie. Was würde sie heute sagen, was hätte sie anders machen können? "Ich habe mir nach Leas Geburt zu viel zugemutet. Ich dachte immer: Ich muss funktio­nieren bis zur Abgabe der Abschlussarbeit, danach wird alles leichter. Aber so war es nicht, die Psyche ist nicht hinterhergekommen. Außerdem hätte ich früher Medikamente nehmen sollen, nicht erst, als ich stationär be­handelt ­wurde. Ich ­habe mir zu spät eingestanden, dass ich ernsthaft krank war."

Und trotzdem, findet Christiane Berger, ist es eine ­Geschichte mit Happy End. Weil sie wieder diese Momente erleben kann, in denen sie förmlich überläuft von zärtlichen Gefühlen für ihre Kinder. Zum Beispiel, wenn sie mit ihrer Tochter telefoniert. Dann hält Lea einen Telefon­hörer aus Holz in der Hand, den Christiane für sie ge­bastelt hat, und brabbelt ein paar Worte hinein. Sie weiß, dass sie von ihrer Mama eine Antwort bekommt.

Infobox

Erste Schritte

Die Wochenbettdepression wird auch post­partale Depression (PPD) genannt. Häufig ­können sich die betroffenen Frauen nicht oder kaum über ihr Kind freuen und haben Schwierig­keiten, ihre Aufgaben als Mutter zu ­erfüllen. Frauen, die in ihrem Leben bereits ­depressive Episoden durchlebt haben, tragen ein höheres Erkrankungsrisiko.

Die Symptome treten innerhalb der ersten zwölf Monate nach der Geburt des Kindes auf. Studien weisen darauf hin, dass etwa zehn bis 15 Prozent der Frauen betroffen sind, es gibt aber ­eine hohe Dunkelziffer. Wochenbett­depressionen – nicht zu ­verwechseln mit dem sogenannten Babyblues, der kurz nach der ­Geburt auftritt und nur wenige Tage andauert – sind häufig gut behandelbar.

Unterstützung für betroffene Mütter bietet die Selbsthilfe­organisation Schatten & Licht ( www.schatten-und-licht.de) mit Informa­tionen, einem Selbsttest und Hilfsangeboten. Außerdem das Netzwerk Frühe Hilfen mit ­Angeboten für Eltern ab der Schwangerschaft und mit Kindern bis drei Jahre
(www.elternsein.info/suche-fruehe-hilfen).

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Lesermeinungen

Liebes Redaktionsteam,
in seinem Buch "Die neue Medizin der Emotionen - Stress, Angst,
Depression: gesund werden ohne Medikamente" schreibt David Servant-Schreiber auch etwas zum Thema Wochenbettdepression, dass mich ungeheuer beeindruckt hat, nämlich dass Embryos der Mutter Omega3 Fettsäuren entziehen. Deshalb kommt es beim zweiten oder dritten Kind häufiger zu Wochenbettdepressionen. Beeindruckt hat es mich deswegen, weil diese Depressionen so schlimm und traumatisch für Mutter und Kind sind, während die Lösung ganz einfach ist - während der Schwangerschaft sollten vermehrt Omega3 Fettsäuren zusätzlich gegessen/ genommen werden, z.B. Leinöl (leider finde ich die genaue Seite nicht mehr und kann deswegen nicht zitieren).
viele Grüße und Danke für die vielen interessanten und berührenden Artikel.
Digne Krüger, Frankfurt

Sehr geehrtes Team,
mit Interesse lese ich jede Ausgabe von Chrismon.
Es ist schön, dass Frau Berger den Weg aus der Depression gefunden und eine Bindung zu ihrer Tochter aufbauen konnte. Die Zeit des Ehemannes als "Vatermutter" war bestimmt nicht leicht, aber ich möchte erwähnen, dass es Millionen alleinerziehende "Mütterväter" gibt, die in sehr schweren Situationen oftmals keine Unterstützung von Eltern wie Herr Berger haben, weil die Elternteile in einer anderen Stadt leben und sie deshalb vieles alleine stemmen müssen.
Ch.Goebel, Bonn