Frankfurterin arbeitet ehrenamtlich im Senckenbergmuseum

"Ich hatte einen T-Rex-Zahn in der Hand"
Ich mach das! -  Senckenberg-Museum

Katrin Binner

Ich mach das! - Senckenberg-Museum

Zurück zu den Wurzeln: Warum Karina Kaufmann, 56, aus Frankfurt am Main ehrenamtlich die Datenbanken der Paläomammalogie im Senckenbergmuseum pflegt.

Was ist Ihr Ehrenamt im Museum?

Ich pflege Literatur in eine Datenbank ein, versehe sie mit Kurzfassung und Schlüsselwörtern. Sie soll möglichst alle Beiträge zum Thema Paläomammalogie umfassen und so das Forschen ­vernetzen und erleichtern.

Was ist Paläomammalogie?

Die Lehre von urzeitlichen Säugetieren.

Wie sind Sie dazu gekommen?

Nach meinem Paläontologiestudium ­habe ich einige Jahre in der Forschung gearbeitet, jedoch in den letzten 10 Jahren im medizinischen Bereich. Am Ende meines Berufslebens wollte ich nun ­zurück zu den Wurzeln. Das Ehrenamt macht das möglich. Ein ­riesiges Glück! Mein Expertenwissen hilft, ist aber nicht notwendig für die Aufgabe.

Was war das schönste Ereignis?

Im Museum wurde live ein Dinosaurier aus Gesteinsbrocken freigelegt. Ich durfte helfen und hatte einen T-Rex-Zahn in der Hand. Davon träumen alle Paläontologen.

Was ist anstrengend?

Während der Pandemie war die Arbeit sehr einsam.

Was hat Sie positiv überrascht?

Dass mich alle wertschätzen und auf Augenhöhe integrieren.

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