Leben im Frauengefängnis

"Das Gefängnis ist auch ein Schutzraum für Frauen"
"Das Gefängnis ist auch ein Schutzraum für Frauen"

Ralph Orlowski / Getty Images

Das Eingangstor der Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III

"Das Gefängnis ist auch ein Schutzraum für Frauen"

94 Prozent aller Inhaftierten sind Männer. Aber wie sieht es im Frauenvollzug aus? Interview mit Nora Stang-Albrecht, Leiterin der JVA III in Frankfurt am Main.

chrismon: Warum bringt man Männer und Frauen in getrennten Justizvollzugsanstalten unter? Ist das noch zeitgemäß?

Nora Stang-Albrecht: Nach dem hessischen Strafvollzugsgesetz ist es vorgesehen, dass man geschlechtsspezifisch unterbringt – also Frauen und Männer getrennt. Ich kenne Anstalten in anderen Bundesländern, in denen die Inhaftierten die Ausbildung zusammen absolvieren. Über dieses Modell kann man nachdenken, aber es birgt viel Konfliktpotenzial, wenn man Männer und Frauen gemeinsam unterbringt.

Zum Beispiel?

Es kann zu Übergriffen kommen, auch sexueller Art, zu Streitigkeiten, Auseinandersetzungen.

Auch Frauen streiten untereinander.

Ja, aber anders.

Inwiefern?

Es kommt weniger zu Handgreiflichkeiten, vieles wird zunächst lautstark diskutiert.

Nora Stang-Albrecht

Nora Stang-Albrecht, Jahrgang 1974, ist seit 2021 Leiterin der Frauenvollzugsanstalt in Frankfurt am Main (JVA III). Sie studierte Rechtswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt und absolvierte ihr Rechtsreferendariat beim Landgericht Darmstadt, das sie im Jahr 2002 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen abschloss. Sie hat in der JVA Weiterstadt, JVA Butzbach, JVA Wiesbaden und dem Hessischen Ministerium der Justiz gearbeitet.
Privat

Michael Güthlein

Michael Güthlein war zum ersten Mal in einer Justizvollzugsanstalt. Es fühlte sich ungewohnt an, dass er selbst als Besucher nur in Begleitung durch Vollzugsbeamte herumlaufen durfte.
Lena Uphoff

Begehen Frauen andere Delikte als Männer?

Nur rund sechs Prozent der Inhaftierten in Hessen und im Bund sind Frauen. Es gibt wenig Studien über Frauengefängnisse. Auffällig ist aber, dass wir im Verhältnis mehr Neonatizide haben, also die Tötung eines neugeborenen Kindes, und mehr Intimizide, Fälle, in denen Frauen versuchen, ihren Intimpartner zu töten oder ihn getötet haben. Viele Straftaten geschehen eher im familiären Kontext. Viele Taten haben aber auch mit Drogenkonsum zu tun, mit Beschaffungskriminalität oder illegaler Prostitution. Grundsätzlich sind alle Delikte vertreten, aber die Gewichtung ist eine andere. Dafür, dass so wenige Frauen im Vollzug sind, ist die Rate bei schweren Delikten wie Mord, Totschlag, Kindstötung doch relativ hoch.

Begehen Menschen eher Strafen, wenn sie als Kinder selbst Gewalt erfahren haben?

Ja, aber das ist bei Männern auch so. Das soll keine Entschuldigung sein, aber in den Biografien der Häftlinge finden sich oft Brüche und Beziehungsabbrüche. Wir schätzen, dass mindestens 80 Prozent der inhaftierten Frauen hier (sexuelle) Gewalt in Beziehungen, ihrer frühen Kindheit oder Jugend erlebt haben. Viele haben auch emotionale oder mentale Gewalt erfahren. Das Gefängnis ist auch ein Schutzraum für Frauen, um wieder zu sich zu finden.

Momentan stehen die sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen in der Kritik. Wenn jemand zum Beispiel eine Geldstrafe nicht bezahlt, muss er oder sie stattdessen ins Gefängnis. Viele halten das für überzogen. Außerdem kostet es den Steuerzahler viel Geld. Halten Sie diese Strafen für sinnvoll?

Ersatzfreiheitsstrafen sind kurze Strafen, also 30 oder 60 und mehr Tagessätze. Zudem kann es bei Zahlung der Geldstrafe jederzeit zu einer Entlassung kommen. Wir können in dieser Zeit unserem Resozialisierungsauftrag nicht gerecht werden. Wir haben aufgrund des zeitlichen Faktors kaum Möglichkeiten, darauf einzuwirken, dass eine Inhaftierte zur Schuldnerberatung geht, sich ihrer Drogenproblematik stellt, eine Therapie oder schulische Bildungsmaßnahmen macht. Dadurch entstehen oft Drehtüreffekte. Sie gehen raus und kommen wieder rein. Außerdem ist es ein hoher verwaltungsrechtlicher Aufwand. Von daher sehe ich das als nur bedingt sinnvoll an. Momentan haben wir in Hessen einen Ladungsstopp. Das heißt, dass Menschen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe erhalten, momentan nicht zum Strafantritt geladen werden. Das Risiko, dass Ersatzfreiheitssträfler*innen eine Corona-Infektion mitbringen, ist derzeit zu hoch.

"Viele können ihre Geldstrafe einfach nicht zahlen"

Wozu verhängt das Gericht überhaupt Ersatzfreiheitsstrafen?

Sie sollen abschreckend wirken. Wenn ich Leuten erzähle, dass wir Gefangene haben, die wegen Fahrens ohne Fahrschein inhaftiert sind, schauen mich viele ungläubig an und sagen: Ach, dafür kann man in Haft kommen? Ja, man muss es nur oft genug machen und die Geldstrafe nicht zahlen.

Und, hat es abschreckende Wirkung?

Das Problem ist, dass viele ihre Geldstrafe einfach nicht zahlen können, weil sie in wirtschaftlich desolaten Zuständen oder auf der Straße leben. Teilweise bekommen sie die Post nicht, weil keine Adresse vorhanden ist. Das ist ein Teufelskreis. Wir haben auch immer wieder psychisch sehr auffällige Personen, bei denen wir sagen: Die gehören nicht in eine Haftanstalt, sondern in psychiatrische Betreuung.

Kommen Seelsorger und Seelsorgerinnen in die JVA?

Für uns arbeiten drei Seelsorger: eine katholische Pastoralreferentin, eine evangelische Pfarrerin und zur Hälfte ein evangelischer Pfarrer, der in der Angehörigenarbeit tätig ist. Wir machen das auch nicht an der Konfession fest. Wir leben den ökumenischen Gedanken. Wir haben auch eine muslimische Betreuerin, die zwei-, dreimal die Woche reinkommt und Gesprächskreise und Einzelgespräche anbietet. Außerdem bieten wir einen spanischen Bibelkreis sowie ehrenamtliche spanisch- und portugiesischsprachige Gottesdienste an.

Wieso gerade auf Spanisch und Portugiesisch?

Der Frankfurter Flughafen ist der Umschlagplatz für Drogen. Viele Kuriere kommen aus Lateinamerika.

Welche Besonderheiten hat ein Frauengefängnis im Vergleich zu einem Männergefängnis?

Bei Inhaftierten mit langjährigen Strafen setzten wir mehr auf Wohngruppenvollzug. Dann haben wir zwei Mutter-Kind-Heime: eines für Frauen im geschlossenen Vollzug und eines für Frauen im offenen. Offener Vollzug bedeutet, dass die Inhaftierten zum Beispiel die JVA morgens verlassen dürfen, um zu arbeiten, und abends pünktlich wieder zurückkommen müssen. Außerdem dürfen die Frauen hier drin, im Gegensatz zu den Frankfurter Männerhaftanstalten, Privatkleidung tragen.

Warum?

Die Frauen haben die Gefangenenkleidung oft individuell "umgearbeitet", um sich ein bisschen abzuheben von den anderen. Dadurch ist viel Gefangenenkleidung zerstört worden. Daher hat man sich vor Jahren entschieden, die Privatkleidung zuzulassen. Die inhaftierten Frauen gehen dadurch wesentlich sorgsamer mit ihrer Kleidung um, weil es ihre eigene ist. Sie müssen das auch durch die Arbeit in der JVA selbst finanzieren.

"Wer eine Wohnung und Arbeit hat, wird nicht so schnell rückfällig"

Wo arbeiten die Frauen?

Sie können in der Großküche, dem Werkbetrieb, der Mangelei oder in der Wäscherei arbeiten. Viele Frauen haben vorher noch nie gearbeitet. Oder sie haben schlechte Erfahrungen in Jobs gemacht, in die sie von ihren Partnern gedrängt wurden, um Geld zu verdienen. Sie erfahren auf einmal Anerkennung und betrachten ihre Tätigkeit als etwas Wertvolles. Sie sind da sehr stolz drauf.

Finden die Frauen eine Arbeit nach ihrer Entlassung?

Wir versuchen alle, die wir zumeist über den offenen Vollzug entlassen, so zu entlassen, dass sie Wohnungen und Arbeit haben. Wir bilden auch aus, im Gaststättengewerbe zum Beispiel. Zurzeit ist das kein Problem, weil es so viele Jobs gibt. Wer eine Wohnung und Arbeit hat, wird nicht so schnell rückfällig.

Kommen alle Frauen in den offenen Vollzug, bevor sie raus können?

Für die Unterbringung im offenen Vollzug muss eine Eignung vorliegen, das heißt, die Frauen dürfen weder rückfallgefährdet noch fluchtgefährdet sein.

Welche Unterschiede zum Männervollzug fallen Ihnen noch auf?

Das Bedürfnis nach Anerkennung und Nähe ist bei Frauen wesentlich höher als bei Männern. Untereinander, aber auch gegenüber dem Personal. Sie besprechen und diskutieren viel mehr. So viel Post und Schreiben von Gefangenen wie im ersten halben Jahr habe ich in zehn Jahren Männervollzug nicht erhalten. Darüber hinaus befinden sich hier sehr viele gleichgeschlechtliche Paare unter den Inhaftierten, die sich erst im Vollzug gefunden haben. Das sind zum Teil Frauen, die zuvor nicht gleichgeschlechtlich orientiert waren und sogar noch mit einem Mann verheiratet sind. Das gibt es in Männeranstalten so nicht.

Wie erklären Sie sich die hohe Diskussionsbereitschaft?

Das ist der Wunsch, als Individuum gesehen zu werden und nicht eine von vielen zu sein. Auch ein gewisses Mitteilungsbedürfnis hat damit zu tun. Die Beamten sprechen hier mehr mit den Inhaftierten, um Streitigkeiten frühzeitig zu lösen, bevor es zu Handgreiflichkeiten kommt.

Sie haben das Mutter-Kind-Heim angesprochen. Warum kommen Frauen mit ihren Kindern in Haft?

Es geht nicht darum, dass einfach jemand sein Kind mitbringt, sondern wir schauen immer, ob es sinnvoll ist. Was sagt das Jugendamt dazu? Das Kindeswohl steht immer an erster Stelle. Im geschlossenen Mutter-Kind-Heim können Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren mit untergebracht werden. Und mit der Perspektive, dass die Mutter entweder zeitnah entlassen wird oder in den offenen Vollzug wechselt, damit es später nicht zum Bruch zwischen Mutter und Kind kommt, wenn das Kind vier wird und die Mutter weiter in Haft bleibt. Die Perspektive sollte sein, dass beide zusammen aus der Haft können. Im offenen Mutter-Kind-Heim können Kinder bis zu sechs Jahren bei ihrer Mutter im Vollzug bleiben, aber mit der Maßgabe, dass sie draußen in den Kindergarten gehen. Wir kooperieren mit einem Kindergarten, in den die Mütter die Kinder selbst bringen. Die Kinder im geschlossenen Vollzug wiederum besuchen eine Gruppe im offenen Vollzug. Erzieherinnen betreuen sie dort.

"Ich könnte mir vorstellen, dass in ein paar Jahren auch Vater-Kind-Einrichtungen existieren"

Ist es für die Kinder im Gefängnis nicht bedrückend?

Im Mutter-Kind-Heim trägt niemand Uniformen. Von außen sind auch keine Gitter zu sehen. Der Bereich ist so gestaltet, dass es genauso gut ein Frauenhaus sein könnte, mit großem Außengelände, mit bemalten Wänden, mit Spielplätzen, mit Küche und Bädern. Es ist eher wie eine Heimunterbringung.

Steht diese Möglichkeit nur Frauen offen, die leichte Delikte begangen haben?

Von den Delikten hängt es nicht ab. Es kommt auf die Entlassungsperspektive an. Aber wenn die Mutter drogenabhängig ist, geht es nicht. Und wenn jemand lebenslang bekommen hat, gerade schwanger ist und ein Kind bekommt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind in der JVA bleibt, relativ gering. Weil man weiß: Nach drei Jahren wird es zum Bruch kommen. Und es steht immer das Kindeswohl an erster Stelle. Dann nimmt das Jugendamt das Kind in Obhut.

Warum gibt es solche Heime nicht auch für Männer? Alleinerziehende Väter begehen auch Straftaten.

Die Gesellschaft ist da weiter als der Vollzug. Ich könnte mir vorstellen, dass in ein paar Jahren auch Vater-Kind-Einrichtungen existieren. Ich würde das begrüßen.

Wo werden Transpersonen untergebracht? Dürfen sie selbst entscheiden, ob sie in die Frauen- oder Männer-JVA wollen?

Wir haben keine allgemeinen Richtlinien, die vorgeben, ab wann jemand mehr Mann oder mehr Frau ist. Das ist immer eine Einzelfallentscheidung. Dabei beziehen wir auch den Medizinischen Dienst ein, der rät, ob jemand bei den Frauen oder bei den Männern untergebracht werden soll, weil es keine Einrichtung für Transgender-Personen gibt. Wir sind bei diesem Thema erst am Anfang. Der Diskussionsbedarf ist da. Das ist ja nicht nur Thema im Vollzug, sondern auch in der Gesellschaft.

Funktioniert die Resozialisierung in der JVA III?

Ja. Wenn wir nicht davon überzeugt wären, dass es wirkt, wäre es sehr frustrierend. Wir arbeiten viel mit verschiedensten therapeutischen Maßnahmen und Gesprächsgruppen. Es ist schön zu sehen, wenn Inhaftierte hier ihren Haupt- und Realschulabschluss oder eine Ausbildung machen und im persönlichen Gespräch sagen: "Draußen hatte ich keinen Bock mehr, in die Schule oder zur Ausbildung zu gehen. Hier musste ich dann." Sie sind sehr stolz, wenn sie ihren Abschluss haben.

Wie stellt man fest, ob Resozialisierung gelingt, wenn die Rückfallquote nicht bekannt ist? Wenn jemand zum Beispiel rauskommt, einen Job und eine Wohnung findet und nach drei Jahren wieder reinwandert, kann man schlecht von Resozialisierung sprechen.

Na ja, er oder sie war immerhin drei Jahre nicht straffällig. Wir haben mal versucht, zu erfassen, wie es Inhaftierten nach Durchlaufen des Entlassungsvollzuges ergangen ist und Hunderte von Schreiben mit Rückmeldebögen verschickt. Aber obwohl wir frankierte Rückumschläge mitgeschickt haben und von außen nicht erkennbar war, dass der Brief aus der JVA kam, haben nur wenige geantwortet oder waren weggezogen. Schon wenn jemand in einem anderen Bundesland eine Straftat begeht, ist es für uns nicht leicht, Informationen zu erhalten.

"Die Inhaftierten waren so stolz auf sich, weil sie etwas erreicht haben"

Ist es für Frauen schwieriger als für Männer, nach der Entlassung nicht wieder in dieselben Kreise zu rutschen, in denen sie vorher waren?

Das ist für Männer und Frauen schwierig. Besonders, wenn sie aus dem kriminellen Milieu kommen. Es ist wichtig, sich abgrenzen zu können, aber ob das immer gelingt, wage ich zu bezweifeln. Viele verfallen in alte Muster. Familie kann man nicht einfach austauschen. Wenn jemand nicht wegzieht und ganz bewusst mit alten Kontakten bricht, ist es schwierig. Es kommen aber auch nicht alle Inhaftierten aus kriminellen Verhältnissen.

Wo sehen Sie Defizite im Frauenvollzug, wo könnte es besser laufen?

Die Aus- und Fortbildung ist zu wenig auf die besonderen Anforderungen im Frauenvollzug zugeschnitten. Von den 16 Justizvollzugsanstalten in Hessen ist nur eine für Frauen. Wir werden immer als Exoten betrachtet.

Welche Erfahrung hat Sie bisher am meisten ermutigt?

Was ganz aktuell herauszuheben ist: die Real- und Hauptschulabschlüsse. Da kommen neben dem eigenen Personal auch externe Prüfer und prüfen den ganzen Tag. Ich bin morgens hin, habe viel Glück gewünscht, und abends konnte ich dann gratulieren. Die Inhaftierten waren so stolz auf sich, weil sie es geschafft und weil sie etwas erreicht haben. Das sind besondere Momente.

Was bringt Strafe?

Natürlich ist es zum einen die Sanktion dafür, wenn man sich nicht an die Normen und Regeln einer Gesellschaft gehalten hat. Man verliert die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können und das zu machen, was man möchte. Ich glaube schon, dass der eine oder andere sehr beeindruckt ist von der Unterbringung in der Haftanstalt. Ich habe mit Jugendlichen gesprochen, die sagten: "Es wäre besser gewesen, ich wäre früher hier reingekommen und hätte so vielleicht meinen Weg früher in eine andere Richtung lenken können." Was wäre aber auch die Alternative zu Strafe und Unterbringung? Bei Kapitaldelikten, Delikten an Kindern, Vergewaltigung, Mord und Totschlag ...? Da kann man schlecht sagen: Strafe? Muss das sein? Manche denken: Strafe sollte nur aus Wasser und Brot bestehen und sonst gar nix. Aber wir sind als JVA nicht dafür da, zu bestrafen. Die Strafe hat das Gericht festgelegt. Wir sind dazu da, das Urteil zu vollstrecken und dafür zu sorgen, dass sich im Leben der Inhaftierten etwas zum Besseren wendet und sie nicht wieder straffällig werden.

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