Anne Buhrfeind über den Kampf gegen das Waldsterben

Bäume pflanzen
Wir dürfen dem Waldsterben nicht tatenlos zuschauen.

Dieser Sommer brachte krasse Bilder. Sterbende Wälder mit vertrockneten, von Schädlingen befallenen und von Stürmen gefällten Bäumen. Auf den Feldern pflanzen wir Solarzellen hektarweise. In den Wohngebieten: Rosen- und Dahliengärten, üppig bepflanzte Balkone, weil die Besitzerinnen im Frühjahr viel Zeit hatten. Zugleich vermehren sich diese verbotenen, aber pflegeleichten Schottergärten, denen der Klimawandel nun wirklich nichts mehr anhaben kann. Und Kiesel in Drahtkäfigen ersetzen vogelfreundliche Hecken…

Anne Buhrfeind

Anne Buhrfeind ist stellvertretende Chefredakteurin bei chrismon. Davor war sie stellvertretende Chefredakteurin "Gala" und "woman" in Hamburg.
Lena UphoffPortrait Anne Buhrfeind, chrismon stellvertretende Chefredakteurin

Franz Alt zitiert in einem seiner Blog-Beiträge indische Verse: "Pflanze einen Baum, mein Freund, und lass Dich mahnen,
Pflanze einen Wald, wenn Du es irgend kannst,
Frag nicht, wer dereinst in seinem Schatten tanzt,
Bedenke nur, es haben Deine Ahnen, die Dich nicht kannten,
Auch für Dich gepflanzt."

Genau: Wir müssen Bäume pflanzen, auch wenn wir noch nicht wissen, welche Sorten dem Klimawandel standhalten. Zugleich müssen wir das herausfinden. Und den Klimawandel bremsen. Große Aufgaben. Aber wir können ja mit dem Pflanzen anfangen. Solaranlagen auf die Dächer, Bäume aufs Feld.

Leseempfehlung

Das trockene Jahr 2018 hat den Wäldern in Deutschland zugesetzt - ein Vorbote des drohenden Klimawandels
Da sitzt der Borkenkäfer und frisst. Und frisst. Und die Holzpreise fallen. Schlimm, sagt der Waldbesitzer

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.