Spätes Coming-out

"Meine Eltern sind für mich heute Fremde"
Coming out

Evelyn Dragan

Mir wurde klar: Ich bin zwar die Ursache, aber für die Wirkung, also für das, was die anderen damit machen, kann ich nichts. Und ich kann es auch nicht beeinflussen.

Coming out

Er hatte sein Coming-out erst mit 41. Sein Vater brach sofort den Kontakt ab. Heute ist Rainer* 60 und hat fast die ganze Familie verloren. Beim Gespräch mit chrismon ist auch sein Ehemann Michael* dabei.

Rainer*: Ich bemerkte schon als Jugendlicher, dass ich anders auf Mädchen reagiere als meine Freunde, aber ich habe das nur registriert. Schwul zu sein war nicht vorgesehen. Undenkbar. Damals, Ende der 70er, wurde in der Schule, aber auch zu Hause negativ über Schwule gesprochen. Oder man hat Witze ­darüber gemacht. Als der Mann einer ­Freundin meiner Eltern Mitte der 80er Jahre an Aids starb, war das natürlich das Thema! Aber nur hinter vorgehaltener Hand. Dass ich selbst schwul sein könnte, kam mir gar nicht in den Sinn.

Mit 23 lernte ich meine Partnerin kennen. Wir waren 18 Jahre zusammen. Das war in Ordnung so, auch sexuell. Wir wären ver­mutlich heute noch zusammen, wenn sie nicht die Beziehung beendet hätte, für mich sehr unerwartet. Möglicherweise haben wir uns gar nicht richtig gekannt – sie hielt ­Menschen immer ein bisschen auf Distanz, auch mich. Das fiel mir nicht so auf, weil wir die längste Zeit eine Wochenendbeziehung hatten. Aber es gab immer ein großes Vertrauen zwischen uns.

Als wir uns trennten, 2001, war ich 41, und mir war ziemlich schnell klar: Eine Beziehung mit einer Frau will ich nicht mehr haben. Weil ich merkte, dass das nicht wirklich gepasst hat. Meine zwei ältesten Freunde sagten mir später: Wir haben uns eigentlich immer schon gedacht, dass du schwul bist. Komisch, dass ich mir das selbst nicht eingestanden habe. Aber wer ist schon 100 Prozent hetero oder 100 Prozent schwul?

"Ich suchte dann zielstrebig nach einem Partner"

Ich hab dann, für mich überraschend zielstrebig, nach einem Partner gesucht, vor allem, indem ich auf Anzeigen in einer Szenezeitschrift antwortete. Michael lernte ich im Sommer 2002 kennen.

Michael*: Meine Anzeige fing so an: "Erster Preis sucht Hauptgewinner. Jeder Anrufer nimmt an der Verlosung teil." Ich war damals gerade von meinem Partner verlassen worden, der hat eine Frau geheiratet . . . Dann meldete sich Rainer, und wir haben uns getroffen.

Rainer: Aber da war ich noch lang nicht in der engeren Wahl!

Michael: Ich dachte, wir sind eigentlich zu unterschiedlich, das wird nicht klappen. Aber das war es vielleicht gerade.

Rainer: Ich fühle mich seitdem kompletter als Persönlichkeit, mehr in mir ruhend. Seit meinem Outing weiß ich, dass ich früher wie unter Glas gelebt habe. Bloß nicht auffallen, das hatten mir meine Eltern vorgelebt. Ich hab mich mehr angepasst, als mir guttat.

Michael: Er war damals noch nicht so frei ­und gelöst wie ich. Bei mir war das Outing ja schon mit 30.

Rainer: Das ist ja auch nicht so früh . . .

Michael: Alle Frauen waren immer gern mit mir zusammen, aber es kam nie zu sexuellen Kontakten. Also dachte ich: Guckste halt ­mal nach Männern. Und auf einmal war es schlüssig. Und bei mir gab es keinerlei ­negative Reaktionen, weder im Beruf noch in Familie und Freundeskreis. Im Gegenteil, alle haben mich eher bestärkt.

Rainer: Kurz nach unserem Kennenlernen besuchten wir meine Schwester an ihrem ­Urlaubsort in Bayern. Sie und ihr Mann wollten Michael besser kennenlernen. Meine Schwes­ter drängte mich, mich bei unseren Eltern zu outen. Nicht dass die ältere Tochter sich verplappert.

"Meinen Vater habe ich nie wieder gesehen"

Ich habe dann mehrmals meine Eltern besucht, um es ihnen zu sagen. Aber bei den unverbindlichen Plaudereien gelang es mir einfach nicht, mein Thema zu setzen. Schließlich rief ich meine Mutter an und sagte ganz direkt: Ich hab eine neue Beziehung, aber diese Beziehung ist jetzt mit einem Mann. Sie war nicht begeistert, aber auch nicht völlig ­fassungslos. Ich bat sie, zu überlegen, wie man es meinem Vater sagen könnte. Denn es war klar: So wie er immer geredet hat, wird er das nicht gut finden.

 Eine Gemeinsamkeit ist die Leidenschaft für Mini-Autos.Evelyn Dragan

Dann ist die Sache völlig aus dem Ruder gelaufen. Wie ich hinterher erfuhr, hat mein Vater mitgekriegt, obwohl er damals schon schlecht hörte, dass meine Mutter mit mir telefoniert hat. Er wollte wissen, um was es gegangen ist, und meine Mutter hat ihm ­alles brühwarm erzählt. Schlagartig war der Ofen aus; meinen Vater habe ich nie wieder ge­sehen.

Mit meiner Mutter telefonierte ich ­einige Jahre noch ab und an. Sie hatte eher die Grundhaltung: Egal, das ist mein Kind. Aber dann versandete das auch; da waren wohl die Einflüsse meines Vaters zu stark.

Michael: Ich hab mich ein paarmal mit ihr unterhalten, in der Pause der Theateraufführungen in der Stadthalle, sie war da mit Rainers Schwester. Sie hat mich nicht abgelehnt.

Rainer: Zwei Jahre nach meinem Outing, 2004, heiratete meine ältere Schwester zum zweiten Mal, sie lud uns beide ein. Und erstmals kam meine Mutter allein. Mein Vater wollte nicht auf ein Fest kommen, zu dem auch wir eingeladen waren.

Diese Hochzeit war das letzte Mal, dass ich meine engere Familie auf einen Sitz zu­sammen gesehen habe. Denn später wurde ich gar nicht mehr auf Feste eingeladen. Oder nur davor oder danach.

Klar ist, dass bei meinem Vater durch mein Outing irgendetwas hochgekocht ist, was auch immer es ist. Aber er spricht nicht da­rüber, ziemlich sicher auch mit meiner Mutter nicht. Dabei hatte er einen Tennisfreund, der auch einen schwulen Sohn hat. Aber der ­eigene Sohn – das muss für ihn so traumatisch sein, dass er die Beziehung zu mir abbricht. Ich habe natürlich nach einer Erklärung gesucht. Fühlt er sich vielleicht manchmal selbst zu Männern hingezogen? Ich werde es wohl nie erfahren.

 Auch gemeinsam absolviert das Ehepaar Michael (l.) Trainingsläufe im BuchenwaldEvelyn Dragan

Meine Patentante fragte ich mal in einem Brief, ob wir Familiengeheimnisse haben. Sie antwortete: Wieso? Ist doch alles wie ­immer . . . Da hatte ich sie schon Jahre nicht gesehen. Ich dachte: Wow! Ich tauche nirgend­wo mehr in dieser Familie auf, aber es ist alles wie immer.

"Ich habe das Haus nie mehr betreten"

Irgendwann bin einfach noch mal zu ­meinen Eltern gefahren, ich hatte noch die Schlüssel. Ich wollte meinem Vater sprechen. Aber im Flur ist mir meine Mutter in den Arm gefallen: Nein, das kannst du nicht tun, das geht nicht! Das war ein so dramatischer Auftritt, dass ich dachte: Okay, dann lass ich es. Die Hausschlüssel ließ ich dort; ich habe das Haus nie mehr betreten.

Ich war schließlich psychisch so runter, dass ich in eine Klinik ging. Aber ich merkte, das hilft mir nicht, ich war nur zwei Tage dort. Am Wochenende darauf ergab sich ein Gespräch mit einem schwulen Bekannten, und das war wie ein Urknall. Mir wurde klar: Ich bin zwar die Ursache, aber für die Wirkung, also für das, was die anderen damit machen, kann ich nichts. Und ich kann es auch nicht beeinflussen.

Das letzte intensive Gespräch mit meiner Mutter hatte ich im Sommer 2006, gemeinsam mit meiner Schwester. Damals sagte sie den Satz: "Deinen Vater siehst du erst auf dem Friedhof wieder." Das fand ich ziemlich krass. Selbst sie hat wohl damals schon ­keine Chance mehr für eine Verhaltensänderung meines Vaters gesehen. Dann brach der ­Kontakt ­zwischen meiner Mutter und mir ab. Sie hat auch keinen mehr gesucht. Sie hätte doch mal anrufen können, wenn der Vater aus dem Haus ist!

Michael: So schlau ist jede Mutter, dass sie sagt: "Ich geh mal einkaufen, oder ich fahr mal da und da hin." Wenn sie gewollt hätte, es hätte immer einen Weg gegeben, sich zu treffen, ohne dass der Vater es weiß.

Rainer: Aber das hat meine Mutter nie gemacht. Da ist mein Vater offenbar zu übermächtig.

Michael: Meine Mutter hätte das bestimmt gemacht.

Rainer: Michael hat acht Geschwister. Da war sicher nie viel Geld, aber der familiäre Zu­sammenhalt ist ein ganz anderer als in meiner Familie. Das finde ich sehr wohltuend.

Meine Eltern haben mir Werte mitgegeben, die ich ernst nahm: dass man als Familie zusammenhält und dass man sich aufeinander verlassen kann. Ich war da zuverlässig. Man kann es natürlich auch "angepasst" nennen.

Zu meiner jüngeren Schwester hatte ich noch ein paar Jahre Kontakt, Michael und ich feierten Heiligabend bei ihr. Aber zu Feiern, etwa dem Geburtstag meines Patenkindes, hat meine Schwester mich nur am Tag davor oder danach eingeladen, jedenfalls nicht an dem Tag, an dem meine Eltern zu Besuch waren. Vielleicht hat meine Schwester hier ab­gewogen: Sie brauchte die Großeltern zur Kinderbetreuung.

Christine Holch

Chefreporterin Christine Holch studierte Germanistik / Philosophie in Hamburg, spielte Theater auf der Straße, absolvierte ein Volontariat in Hessen und Thüringen, arbeitete als Redakteurin bei der "tageszeitung" (taz) in Bremen und kam als Wissenschaftsredakteurin zum chrismon-Vorläufer "Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt". Bei chrismon ist sie Chefreporterin. Sie schreibt gern über knifflige medizinethische Themen, aber auch über moderne Schweinemast, den Umgang von Paaren mit Geld oder über so schwierige Fragen, ob man 14-jährige Mädchen überhaupt verstehen kann, wie man sich bloß eine Patientenverfügung bastelt, oder wie man Betriebe wandelt, ohne dass am Ende alle mit den Nerven fertig sind. Außerdem ist sie zuständig für die Rubrik "Anfänge".  
Manfred Dworschak

Evelyn Dragan

Evelyn Dragan ist eine Fotografin aus Frankfurt am Main. Publikationen in Bloomberg Businessweek, Brand Eins, chrismon, Die Zeit, The Financial Times, Focus, Geo, Intro Metropolis, Monocle, Neon, Spex, Stern, Der Spiegel, SZ Magazin, Weltkunst, Zeit Magazin.
Privat

Dann hatten meine Eltern goldene Hochzeit, 2008. Ich hatte meine Schwester gebeten, mir zu sagen, ob gefeiert wird. Ich wollte keine Einladung, ich wollte es einfach nur wissen. Sie hat nichts gesagt. Einen Tag nach dem Datum treffe ich bei einem Laufwettkampf zufällig meinen Schwager. Er ist direkt und geradeaus und sagt: Wir haben ja gestern gefeiert . . . Das war der Moment, wo das Fass überlief. Meine Schwester hatte schon vorher signalisiert, dass sie nicht mehr Vermittlerin und Botschafterin zwischen mir und den ­Eltern sein wollte. Das verstand ich gut. Aber mir war es nur um den Informationsaustausch zwischen ihr und mir gegangen. Für mich war das ein Vertrauensbruch.

"Ich wollte mir die Zurücksetzung nicht mehr antun"

Ich schrieb meiner Schwester einen ­langen Brief und gab bei der Gelegenheit auch die ­Patenschaft für ihre ältere Tochter zurück. Ich wollte mir die Zurücksetzung an den Geburtstagen meines Patenkindes nicht mehr antun. Meine Botschaft an meine Schwester: Wir können gern weiterhin miteinander eine Beziehung haben, wenn es um uns beide geht und nicht um die Familie, denn die ist als Thema ja tabu. Wir haben uns da wohl nicht getroffen.

Michael: Ich konnte Rainer teilweise ver­stehen, teilweise hätte ich es anders gemacht. Ich hätte zum Beispiel die Patenschaft nicht abgebrochen, weil ich damit das Kind treffe.

Rainer: Du hast dich da nicht eingemischt.

Michael: Wenig. Aber ich hab immer noch Kontakt, wenn auch selten. Zum Geburtstag schicken mir die Schwestern E-Mails und ­fragen nach. Der einen hatte ich mal Bilder vom Urlaub geschickt, dann schreibt sie halt, dass wir da aber wieder eine schöne Reise ­gemacht haben . . .

Rainer: Das finde ich nicht gut. Unsere Urlaube gehen meine Schwestern nichts an.

Michael: Aber wir hatten ja keine schlechte Beziehung. Sie schreiben mir: "Ihr seid immer herzlich willkommen." Die laden uns immer noch ein, über mich zumindest – ich weiß ja nicht, was du für Mails kriegst . . .

Rainer: Meine Schwestern schicken Mails zum Geburtstag; ich lese die nicht. Ich schicke nur noch meinem Schwager zum Geburtstag eine Mail.

Michael: Siehste. Die jüngere Nichte hatte auch Briefkontakt zu mir aufgenommen, mich angesprochen als Onkel: Ob man sich nicht mal wieder treffen könnte. Mittlerweile ist der Kontakt abgebrochen. Aber vielleicht ist sie jetzt auch in einem Alter, in dem andere Sachen wichtig sind.

Rainer: Von meiner Nichte kam alle paar ­Jahre ein Brief, bei dem erkennbar die Mutter – ­meine Schwester – ein bisschen die Feder geführt hat. Ob man sich nicht als Familie mal treffen könnte, also meine Nichte, ihre Eltern, Michael und ich. Ich antwortete ihr immer, dass sie mich gern besuchen kann, ich würde sie auch abholen, aber dass ich kein Familientreffen möchte: gern zu zweit, aber nicht als Familie. Das passt – für mich – einfach nicht.

"Ich wurde quasi ausradiert"

Ich fand es extrem kränkend, dass ich ­quasi ausradiert wurde von den Menschen, von ­denen ich dachte, dass sie mir am ­nächsten stehen.
Ich habe wirklich alles versucht, um ­meinen Eltern, vor allem meinem Vater, eine Reaktion zu entlocken. In den letzten Jahren vor allem schriftlich. Meine Mutter hat früher immer gern Briefe geschrieben, daher habe ich auch diesen Weg gewählt. Mehrmals. Null Reaktion, auch nicht auf meinen vorletzten Brief von 2013.

"Liebe Eltern, nach wie vor ist mir nicht klar, warum mein 'Outing' vor 11 Jahren zu einer derart gründlichen Implosion einer Familie geführt hat. Ich verstehe nicht, warum ihr, insbesondere Du, lieber Papa, so harsch und hart reagiert. Ihr wisst, wo + wie ihr mich erreichen könnt."

Als Michael und ich 2018 unsere eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandelten, was rechtlich ja nun möglich ist, habe ich in Absprache mit ihm meine Eltern mit einem kleinen Brief zum Essen eingeladen. Das war mein letzter Versuch, weil möglicherweise die letzte Gelegenheit, sich aus positivem Anlass zu treffen. Auch diesmal keine Antwort.

 Diese Postkarte steht auf Rainers Schreibtisch. Was man ist, das bestimmt die Natur, sagt er, nicht man selbstEvelyn Dragan

Keine Ahnung, wie es meinen Eltern geht. Mein Vater ist mittlerweile 87, meine Mutter 85, da kann jeden Moment irgendwas passieren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, ob ich zur Beerdigung gehen würde, wenn sie jetzt sterben würden. Das mag harsch klingen, aber nach 17 Jahren sind alle emotionalen ­Bindungen abgetötet; das sind für mich ­fremde Menschen.

Ich habe es bis heute nicht verstanden: Was hat sich denn eigentlich für meinen ­Vater ­geändert? Er war vorher nicht im Schlaf­zimmer dabei, und er war es auch nicht in den vergangenen 17 Jahren. Auf meinem Schreibtisch habe ich eine Postkarte stehen: "Wann hast du dich entschlossen, heterosexuell zu werden?" Eben. Ob du hetero oder schwul bist oder noch was anderes, bestimmst nicht du, das bestimmt die Natur.

*Namen von der Redaktion geändert

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