Gute Nachrichten 2019

Menschen in chrismon - und wie es Ihnen erging
Menschen in chrismon - und wie es Ihnen erging

Getty Images/iStockphoto/Nicola Katie

Die Geschichten vieler Menschen, über die chrismon in 2019 geschrieben hat, gingen weiter - bei einigen hat die Redaktion nachgefragt

Shot of a group of people holding the numbers "2019" together

Ein gutes Neues! Aber vorher schauen wir zurück auf Themen, 
die uns 2019 besonders 
bewegt haben. Bei vielen hat sich noch einiges getan!

"Tief versöhnt": Myrian Bergeron ist heimgekehrt

 Evi Lemberger
Die US-Amerikanerin Myrian Bergeron kam im April nach Bayern, um nach ­ihren Wurzeln zu suchen, chrismon begleitete sie (6/2019). Kurz danach starb sie in den USA. Im Oktober kehrten ­Myrians Tochter und Sohn mit ihrer ­Urne zurück und bestatteten sie beim Kloster Indersdorf, wo Myrian nach 1945 ihre ersten ­Jahre verbracht hatte. "Mirjanna has re­turned", steht auf ihrem Grabstein. "Sie starb tief versöhnt mit ihrer Geschichte, nun schließt sich der Kreis", sagt Tochter Wendy.

Antibiotikaresistenzen: jetzt ist weniger mehr

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Nimmt man zu oft und zu lange Anti­biotika, können sich Resistenzen bilden. Eigentlich harmlose Infektionen werden dann unbehandelbar – ein weltweites Problem. Wie vorbildlich niederländische Kliniken damit um­gehen, stand in chrismon 5/2019. Schön, nun solche Meldungen zu lesen: Auch deutsche Ärzte verordnen immer weniger Antibiotika. Und wenn auch immer mehr Patienten begreifen, dass es nicht für jeden Schnupfen ein Antibiotikum braucht, sind wir auf einem ­guten Weg.

Sichere Schulen für die Mädchen in Uganda

 Anne Ackermann
Das Schulklo ist in Uganda oft ein gefährlicher Ort, Mädchen werden dort missbraucht. Aber diese Latrine ist vielerorts die einzige Toilette fürs ganze Dorf. Seit der Uganda-Reportage in chrismon 7/2019 baute "Team up" im armen Mityana District neun sichere Latrinen. Dazu gibt es Schulungen in Hygiene und Sexual­erziehung – damit auch die Mädchen während ihrer Menstruation zur Schule gehen.

30 Jahre nach der DDR: Ein Geschenk

 privat
Was haben Sie vom Begrüßungsgeld gekauft? Wofür würden Sie das Geld heute ausgeben?, fragte chrismon 10/2019. Christian Elsner kaufte damals eine Zange und wünschte sich jetzt ein Okuliermesser, um seine Obstbäume zu veredeln. Ein Leser schenkte ihm das Okuliermesser von 1902 aus Familienbesitz, damit es wieder verwendet wird. "Aus Ebenholz, toller Schliff, so was gibt’s gar nicht mehr", freut sich Elsner.

Danke, liebe LeserInnen, für Ihre Anteilnahme

 chrismon
In chrismon 3/2019 berichteten wir über Pia und Anne, die als Kinder schwersten sexuellen Missbrauch erleben mussten und bis heute seelisch und körperlich darunter leiden. Viele chrismon-Leserinnen und -Leser haben Geld gespendet – für ein hilfreiches E-Bike, für ein Trampolin. Oder nahmen in Briefen und E-Mails Anteil. Pia und Anne waren überwältigt vom Zuspruch. "Die Spenden erleichtern unser Leben", sagen sie. Und: "Vielen Dank!"

Neubau dank Spenden

 Gustav-Adolf-Werk
Gute Nachrichten aus dem litauischen Dörfchen Smalininkai, wo viele Kinder oft monatelang auf ihre Eltern warten, die als Pflegerinnen oder Gastarbeiter im Ausland arbeiten. Nach dem chrismon-­Bericht (7/2019) spendeten Leser über 23 000 Euro für ein neues Sozialzentrum. Zurzeit bauen Hand­werker die Heizungsanlage ein, im ­Sommer soll alles stehen.

Gebaut wird auch im Dorf Khan Char Bagh, ­Afghanistan. Im Januar schrieb ­chrismon über junge Frauen, die dort ohne ­Perspektiven leben. Nun entsteht – auch 
dank der Leserspenden – ein Frauen­zentrum, in dem sich diese weiter­bilden können.

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