Wiederaufbau nach Erdbeben in Italien

Wenn fast alles kaputtgeht
Macerie di Accumoli

Albertina d'Urso

Erst auf den zweiten Blick zu erkennen: Vom Bergdorf Accumoli sind nur noch Trümmer übrig

Macerie di Accumoli

Mehrere Erdbeben haben das italienische Accumoli zerstört. Jetzt stehen die Dorfbewohner vor einer schwierigen Frage: Sollen sie das Alte wieder aufbauen, auf unsicherem Grund – oder etwas Neues wagen?

Nach dem Aufstehen macht Daniela Taloni das Bett. Sie stopft die Decke straff um die Matratze, klopft das Kissen zurecht, streicht die Überdecke glatt, mit jahrzehntelang eingeübter Sorgfalt. ­Später zerkruscht sie es wieder, damit das Zimmer­mädchen weiß, dass das Zimmer noch nicht gemacht ist. Man putzt für Daniela, kocht, bestimmt die Essenszeit, wann sie und ihr Mann Pasquale die Nothilfen bekommen, wann sie in eine der Blockhütten ziehen können, die man den Erdbebenopfern für den Übergang versprochen hat.

Beim Aufräumen der Trümmer dürfen sie nicht helfen. Daniela, 53, trägt dunkle Kleidung, die Haare, mit Strähnchen, halblang, auf der Nase ­eine gemusterte Brille. Mitten im barocken Stuck des Hotels steht sie verloren. Im italienischen Bergdorf Accumoli im Apennin hatte sie mit Pasquale ein Häuschen und eine kleine Bäckerei, dann einen Lebensmittelladen. Jetzt: nichts mehr.

Seit August postet sie auf Facebook: Backrezepte, Strickarbeiten, Bilder von ­Accumoli. Ihre Tochter schreibt: „Mir tun die Beine weh. Mir schmerzen die Wurzeln.“ Daniela weint, wenn sie den Text liest. Hier in den Hotels von San Bene­detto del Tronto an der Adria warten viele, ­denen die Beine schmerzen.

Am 24. August 2016 bebt die Erde in Mittelitalien. Kurz vor Sonnenaufgang. Die Berghänge kreischen, der Boden rüttelt. Die Talonis kämpfen sich ins Freie, während ihr Haus reißt.

 Accumoli im Dezember 2016: Täglich tragen die Arbeiter Schutt ab, aber der Berg will nicht schrumpfenAlbertina d'Urso
Die Gebäude wanken in alle Richtungen, Fenster und Türen platzen aus den Rahmen und scheppern gegen die Wände. Wenn sie sich nicht wieder schließen lassen, ist die Statik kaputt. Eine einzige Familie hat Glück: Katia, Guido und ihre Kinder vom Biohof Alta Montagna. Ihr Haus ist neu, es steht auf stabilem Fels, die Fenster und Türen gehen zu. Die der anderen nicht.

Vom Dorf bleibt ein Trümmerberg, zehn Meter hoch

Die Dorfgemeinschaft kommt in Zelten unter, mit der ersten Herbstkälte dann in Hotels im Badeort San Benedetto. Da glauben noch viele an eine Rückkehr.

Accumoli, wie es war, liegt in der Re­gion Latium, 850 Meter hoch, oberhalb der Salaria, der Handelsstraße, die Ost- und Westküste verbindet, zwei Autostunden zur Adria, zwei zum Mittelmeer. Steile Pflastergassen führen bergauf, die die Bewohner im Zickzack steigen, um Kraft zu sparen. Früher lebten in der Gemeinde 2000 Menschen, seit Jahren sind es keine 600, davon wohnen 200 im Dorf. Es gibt einen Stadtturm aus dem 12. Jahrhundert, mittelalterliche Palazzi, eine Schule, zwei Bars, zwei Lebensmittelläden – das Dorf lebt von Land- und Forstwirtschaft. In der Schule lernen mehrere Klassenstufen gemeinsam, es gibt nur wenige Schüler. Die Jungen gehen weg. 2015 wurden vier Accu­moleser geboren, zwölf sind gestorben. Am 24. August 2016 gab es elf Tote.

Katia erlebt die folgenden Beben in ­ihrem Haus, auch das schwerste am 30. Oktober. Sie sieht, wie über Accumoli eine Staubwolke wie ein Atompilz aufsteigt. Vom Dorf bleibt ein Trümmerberg, zehn Meter hoch. Bei jedem Beben könnte er abrutschen, deswegen dürfen nur die Arbeiter dorthin. Keine Gasse ist mehr zu erahnen. Einzelne Mauerreste ragen heraus: Eine Wand, die ein Wasserrohr hält, ein Eck, in dem ein Schemel steht. Nachts ist das Tal dunkel.

Die Menschen sind ohne ihr Dorf, der Bürgermeister ohne Gemeinde, alle harren zwischen Warten und Weitermachen. Wie soll das gehen? Zwischen den Trümmern tauchen Fragen auf: Du, ich, wir, das Dorf – was heißt das überhaupt? Ansichten darüber hat jeder: die Alten, Bürgermeister Stefano Petrucci – und Katia.

"Wenn du ein Erdbeben bist, musst du draußen bleiben", steht in Kinderschrift

Ausgerechnet Katias und Guidos Hof hält stand. Er liegt oberhalb der Trümmer von Accumoli, der eingerissenen Straßen und Gehöfte. Das Tal ist weit unten. 60 Rinder haben sie auf der Weide, 20 Schweine, Schafe, Hühner. Ein Ort wie eine Insel. Aber das war schon vorher so.

 Der Biohof Alta Montagna von Katia blieb vom Erdbeben verschontAlbertina d'Urso
Das Haus, im alten Stil gebaut, lehnt am Hang. „Wenn du ein Erdbeben bist, musst du draußen bleiben“, steht in Kinderschrift auf einem Zettel an der dicken Holztür. In der Wohnküche sind auf einem Foto alle zu sehen: Katia, Guido, die vier Kinder, in Superman-Kostümen.

Die Älteste, Barbara, kommt barfuß über den Raureif. Sohn Roberto, elf, reicht zur Begrüßung die linke Hand. Katia unterrichtet die Kinder selbst, weil sie lernen sollen, kritisch zu denken und nicht, guten Noten nachzujagen. Hier übernachten Couch­surfer, Rucksacktouristen, die über eine Website kostenlose Schlafplätze suchen. Das ist alles ganz anders als im Dorf, wo viele denken, dass Schulnoten wichtig seien, die Füße in Schuhe gehören, und sich Fremde zunächst lange anschauen.

"Die Familie hat sich mit ihrer Lebensweise selbst ausgeschlossen"

Katia ist manchen so fremd, dass sie behaupten, sie sei Ausländerin, dabei stammt sie aus dem Nachbarort. Das zitiert sie ­lachend aus der Zeitung, während sie einen Teekessel auf den Herd stellt. Ihr Gesicht ist ebenmäßig, mit klaren Augen, die Haare dunkel, ein bisschen grau. Ihr Eigensinn hat sie zu einem der Gesichter des Erdbebens gemacht. Denn die 40-Jährige macht nicht alles mit. Als Accumoli evakuiert wurde, weigerte sie sich. Dass das ganze Dorf sich an die Küste hat verfrachten lassen, versteht sie nicht. „Die Verwalter dürfen nicht allein nach Gutdünken planen“, sagt sie. „Es muss die Stimme des Volkes geben. Wie soll das aus der Ferne gehen?“ Sie hat Kraft für Idealismus, aber sie hat auch ein stabiles Haus. Selbst wenn sie mit ihren Ideen in die Hotels ginge, würde ihr niemand zuhören.

Nach dem Beben wollte Katia helfen. Sie wollte, dass die Gemeinschaft bleibt. Sie bot an, sofort kleine Ferienbungalows zu bauen, die sie ohnehin geplant hatte. Die Leute lehnten ab. Der Staat solle helfen.

„Da unten werden sie gefüttert und dadurch bequem“, sagt Katia.

„Die will sich bereichern“, sagen die Leute.

„Die Leute sind neidisch“, sagt Katia. „Statt lokale Produkte zu kaufen, fahren sie lieber in den nächsten Ort. Damit die Nachbarn keine Vorteile haben.“

„Wir sehen die Familie selten, die Kinder laufen barfuß“, sagt Bürgermeister Stefano Petrucci. „Sie haben sich mit ihrer Lebensweise selbst ausgeschlossen.“

„Wir waren schon vorher die schwarzen Schafe“, sagt Katia.

„Nein“, sagt Petrucci. „Die Familie hat doch ein gutes Herz.“

Was, wenn Accumoli tot bleibt?

Auf dem Hof sind sie nun auf sich zurückgeworfen. Der nächste Ort: eine ­halbe Stunde mit dem Auto entfernt. „Jetzt spricht keiner mehr von Accumoli“, schreibt Katia im Oktober auf Facebook. „Jetzt sind wir wirklich Bergmenschen.“ Sie schreibt: „Kommt schnell zurück!

Packen wir’s an, damit es weitergeht!“ Was, wenn Accumoli tot bleibt? Keine Touristen mehr kommen? Die Familie braucht das Dorf. – Die Accumoleser bräuchten Katias Idealismus und ihre Kraft.

Von Bürgermeister Stefano Petrucci hängt ab, ob und wie der Ort wiederaufgebaut wird. Er ist im Krisenmodus, seit August. Obdachlos, wie alle, pendelt er täglich von San Benedetto nach Accumoli. Seine Söhne sieht er kaum. Zwei Tage ­Pause hatte er erst Mitte Dezember. Bronchitis. Fieber. Nichts ging mehr.

Sein Büro ist in einem Container im Krisenzentrum am Fuße der Trümmer untergebracht. Gepanzerte Wagen brausen auf der Straße vorbei, alles, was Uniform hat, ist auf den Beinen. Die Männer grüßen, fast alle zwei Köpfe größer als Petrucci. Er ist leiser als alle. Kurze, ausgedünnte Haare, farblose Brille. Er will nicht auffallen, er will machen. Das hat ihm Sympathien eingebracht. „Unser kleiner Großer“, stellen sie ihn vor. Er verzieht das Gesicht.

"Accumoli gibt es nicht mehr", sagt der Bürgermeister

 Das neue Büro von Bürgermeister Stefano Petrucci ist in einem Container untergebracht, mit Sonne zu warm, ohne zu kalt. "Das wäre keine Wohnlösung für die Menschen", sagt PetrucciAlbertina d'Urso
Auf dem Tisch im Container stapeln sich Akten. An der Blechwand balanciert die Standarte mit dem Gemeindewappen, daran hängt die Schärpe in italienischen Farben, die Petrucci zu offiziellen Anlässen trägt. „In den ersten Tagen hatte ich alle Kompetenzen“, sagt er. „Jetzt sind sie auf Staat, Provinz und die Gemeinde aufgeteilt.“ Ständig ändern sich die Anforderungen. „Wir versuchen alles richtig zu machen“, sagt er. „Trotzdem passieren Fehler.“ Die meisten liegen in der Kommunikation, in Fristen. Mit Telefonaten, Gesprächen und Folgeanträgen müssen sie sie ausgleichen. Er reibt sich die Augen. Sollte man das Erdbebengebiet besser verlassen? „Wozu?“, sagt er. „Bis in die Alpen ist ganz Italien Erdbebengebiet.“ Das sagen alle Accumoleser.

Petrucci auf Kontrolle in Accumoli. Täglich tragen die Feuerwehrleute Schutt ab, aber der Trümmerberg schrumpft nicht. Petrucci steht davor wie David vor dem Riesen.

Wenn sie neu bauen, dann nicht hier. Schon einmal hat ein Beben das Dorf zerstört, 1639, und Accumoli wurde neu errichtet. Diesmal messen Wissenschaftler aus, wo der Boden hält. Ist Accumoli an einem anderen Ort noch dasselbe? „Accumoli gibt es nicht mehr“, sagt Petrucci. Da ist er schonungslos. Wenn jemand vom Untergang des Dorfes spricht, winkt er ab. Die meisten Accumoleser sind jenseits der 50, viele Rentner. Aber Petrucci ist davon überzeugt, dass es sich in den Bergen gut lebt.

Auch er ist vor Jahren aus der Stadt zurückgezogen. Er will fortsetzen, was er begonnen hat: wieder Familien ins Dorf holen. Dazu sind Arbeitsplätze nötig. Er sei im Gespräch mit einer Universität gewesen, sagt er, die einen Ableger in der Gemeinde errichten wolle, und mit einem Technologieunternehmen. Jetzt muss er auch neue Häuser bauen.

Stricken gegen das Gefühl der Vereinzelung

Nachmittags im Bildungszentrum in San Benedetto. Daniela sitzt im Kreis mit anderen Accumoleserinnen. Auf den Tischen Körbe mit Wolle und Kisten mit Mützen und Schals, in Neonlicht getränkt. Sie stricken, nähen, Daniela häkelt. Dazwischen Helfer vom psychologischen Dienst, die sie bei ihrem Projekt unterstützen. Irgendwann hat ­Chiara, Danielas Freundin, die Warterei nicht mehr ausgehalten und es angestoßen. Sie ist Schneiderin. Im Dorf war die Clique um sie als Strickliesen bekannt. Das ziehen sie jetzt groß auf. Sie verkaufen auf Märkten und Messen.

Jeden Nachmittag treffen sie sich und arbeiten, vier Stunden lang, versunken. Immer mehr sind es, die stricken, im Bildungszentrum, in den ­Hotellobbys. Das hilft gegen das Gefühl der Vereinzelung, gegen die Lähmung, gegen den Verlust. Gegen die quälende Frage, wie lange Warten dauern darf. Ein Mensch, der alles verloren hat, muss einen Zweck haben. Der Zweck der Strickliesen: Geld und Aufmerksamkeit für das Dorf.

Die Bürger haben nicht so viel Vertrauen in Petrucci wie die Einsatzkräfte. Jeden Freitag hält er im Hotel Relax eine Versammlung. „Er erzählt immer das Gleiche“, sagt Daniela. Das Relax ist zum Dorfplatz geworden. Die meisten wohnen hier, fast ­alle Kinder. Alte sitzen in der Lobby, warten, stricken. Ein Fernseher sorgt für Hintergrundgebrabbel.

Von Amatrice reden alle. Über Accumoli niemand

Als das Programm live ins Erdbebengebiet schaltet, herrscht im Raum plötzlich Gedränge. Italiens Präsident ­Sergio Mattarella besucht die be­troffenen Gemeinden. Zu sehen sind die Schutt­haufen der Nachbarorte Amatrice, Arquata, Pescara del Tronto, Bürgermeister, die ernst in die Kamera sprechen. Die Schalte endet. Accumoli wurde nicht erwähnt. Steife Gesichter wenden sich ab. Sie haben Angst, dass Accumoli vergessen wird.

Petrucci ist auf dem Weg zu einer Spendenübergabe. Er ist immer auf dem Weg, meistens zu Charity-Veranstaltungen. Domenico Rossi vom Zivilschutz steuert das Auto, damit Petrucci per Telefon organisieren kann. Viele Unternehmen wollen spenden. Und Petrucci braucht Millionen für den Wiederaufbau. Knapp 900 000 ­Euro hat er mittlerweile. Aber alle wollen ihn, den vom Schicksal getroffenen Bürgermeister, persönlich, Händeschütteln vor Kameras. „Wohlfahrtslobby“, nennt sie Petrucci. Sie hält ihn auf.

Spendenübergabe der Recyclingbetriebe in Amatrice. Die Gemeindevertreter drängen sich um den Sprecher. Petrucci stellt sich in die dritte Reihe – die letzte. Die vor ihm Stehenden überragen ihn. Als er aufgerufen wird, drängt er durch das Dickicht nach vorn. Accumoli wird für die gründliche Mülltrennung – vor dem Beben – ausgezeichnet: Ein Scheck, eine Anstecknadel, Händeschütteln, Petrucci verschwindet wieder. Mehr als zehn Jahre war er Bürgermeister einer versteckten Gemeinde. Jetzt wäre der Moment großer Auftritte, aber die mag er nicht. Über das Getue seiner Amtskollegen, die in die Medien drängen, allen voran der Bürgermeister von Amatrice, schnauft er genervt. Nur: von Amatrice reden alle. Über Accumoli niemand.

"Unten hilft uns der Staat"

 Katia trägt das Mittagessen auf. Nur diese Familie konnte in Accumoli bleibenAlbertina d'Urso
Mindestens 15 Esser bekocht Katia mittags. Drei Brüder aus dem Dorf und Katias Schwiegereltern sind bei ihr untergekommen. Großtante Angela ist in ein Hotel gegangen. Aber jeden Tag zieht es die runde, blonde Frau nach Accumoli.

Auf dem Herd in der Küche steht eine riesige Pfanne, alle helfen, das Gemüse zu schneiden. Katia ereifert sich darüber, dass die Menschen fortgegangen sind. Angela widerspricht. „Viele haben ihre Arbeit verloren. In den Hütten müssten wir Wasser und Strom selbst zahlen“, sagt sie.

„Man kann den Handel genauso in ­Containern unterbringen“, sagt Katia.

„Ich bin alt, ich liege nicht gut auf den Feldbetten, bei Kälte werde ich krank.“

„Die Hütten sind gut gedämmt.“

„Man braucht ein Abwassersystem für 100 Leute, das geht nicht so schnell.“

„Quatsch. In ein paar Tagen wäre das gemacht!“

„Wir haben nichts mehr. Nichts. Wie sollen wir zwischen den Trümmern zur Ruhe kommen?“, sagt Angela. „Unten hilft uns der Staat. Auch aus den anderen Gemeinden sind alle da. Man vergisst uns nicht.“

Katia schweigt kurz. „Danke für deine Sichtweise“, sagt sie. Sie sieht es so: „Wenn zwei je einen Apfel bringen, hat jeder ­weiterhin einen Apfel. Wenn sie je eine Idee bringen, haben beide schließlich zwei Ideen. Das ist Gemeinschaft.“

Die Nachmittagsdämmerung wird dunkel, das Neonlicht im Werkraum greller. Die Frauen werken seit Stunden. Sogar Danielas Mann Pasquale lässt sich über­reden und zieht überflüssige Fäden aus den Nähten. Ihm gegenüber trennt Paola ihren Schal wieder auf. Vor lauter Erzählen hat sie einen Fehler ins Muster gebracht. Die Rumänin ist vor elf Jahren nach Accumoli gekommen, hat sich in einen Accumoleser verliebt. Heiraten wollten sie – irgendwann. Nach den Beben haben sie es sofort getan. Oben, im Krisenzentrum, in Petruccis Bürocontainer, am Fuße der Trümmer.

Sabine Oberpriller war Mitte Dezember in Accumoli. Auch da bebte die Erde mehrmals. Mitte Januar 2017 ­gab es binnen weniger Stunden vier Erdstöße der Stärke 5,4. Einer löste in den Abruzzen eine Lawine aus, die 29 Menschen tötete. Katias Hof blieb stabil. 400 Erdbebenopfer protestierten erstmals in Accumoli. Die Bürokratie behindere die Aufräumarbeiten, sagen sie.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.