Luther Pop-Oratorium in Dortmund

Bitte lauter singen!
Pop-Oratorium mit Symphonieorchester

Foto: Stiftung Kreative Kirche

Luthers Hammerschläge haben eine Melodie, sie klingen wie „Ein feste Burg“. Michael Kunze und Dieter Falk erzählen die Geschichte des Reformators als Pop-Oratorium. Am 31. Oktober in der Dortmunder Westfalenhalle

 Die Geschichte gehört längst ins kollektive Gedächtnis der Deutschen – wie Martin Luther 1521 vor dem Reichstag von Worms seine Thesen wider­rufen sollte. Wie er um die biblische Wahrheit kämpft, gegen Obrigkeit und Kirche. Der Komponist Dieter Falk und der Librettist Michael Kunze verschaffen Luther jetzt wieder einen starken Auftritt: als Popstar. Sie schrieben ein Pop-Oratorium über den Reformator, das jetzt in der Dortmunder Westfalenhalle auf die Bühne gebracht wird: mit großem Symphonieorchester, mit Musicalstars und einem Chor aus 3000 Sängerinnen und Sängern – einzelne Menschen und komplette evangelische Chöre, Schulchöre, ­Jugendchöre und Männergesangsvereine. „Ein Viertel der Sängerinnen und Sänger ist katholisch“, sagt Dieter Falk.

Das Bühnenstück besteht aus neu komponierten Liedern und traditionellen Chorälen. So ist etwa „Ein feste Burg“ dabei, nur heißt der Titel jetzt „Luthers Hammerschläge“. Die Uraufführung findet am Reformationstag um 14 Uhr statt, eine zweite Vorstellung folgt um 19 Uhr. Das Oratorium wird von der Stiftung Creative Kirche in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der EKD veranstaltet. 2017, im Jubiläumsjahr der Reformation, folgen weitere Aufführungen in Halle, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf, Mannheim, Hamburg, München und Berlin. Dafür werden noch Sängerinnen und Sänger gesucht, die Lust haben mitzu­machen.


 

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