Online-Portal "Archion"

Tor zur Vergangenheit
Das seit langem in Vergessenheit geratene älteste Kirchenbuch des Dresdner Schlosses am Freitag (07.03.08). Der "spektakuläre Fund" war im vergangenen Jahr in einem Tresor des früheren evangelischen Gemeindeverbandes in Dresden wiederentd

Foto: © epd-bild / Steffen Giersch

Dokumente über Leben und Tod: Kirchenbücher

Ahnenforscher aufgepasst: Das Portal „Archion“ stellt evangelische Kirchenbücher ins Internet

Sie sind ein Schatz für Ahnenforscher – die 200 000 evangelischen Kirchenbücher in Deutschland. Mit dem evangelischen Portal „Archion“ wird die Recherche in Tauf-, Ehe- oder Totenbüchern viel bequemer. Der Betreiber der Seite – die Kirchenbuchportal GmbH, in der die EKD und elf Landeskirchen vertreten sind – gibt Tipps zur Ahnenforschung und schützt fair vor falschen Hoffnungen: Mehr als 150 000 evangelische Kirchenbücher fehlen noch im Bestand, sie sollen bis 2017 folgen. Es gibt also keine Garantie, sofort Treffer zu landen. Wichtig: Nutzer müssen ihre Suche nach Ort und Zeit eingrenzen können. Eine Recherche nur nach Familiennamen funktioniert nicht, weil die Kirchenbücher wie Bilder auf dem Monitor erscheinen – und nicht als Textdatenbank. Da Kirchenbücher handschriftlich geführt wurden, sind Kenntnisse der alten deutschen Schrift unerlässlich, auf der Seite finden sich nützliche Schriftbeispiele. Archion ist kostenpflichtig. Ein Monatspass kostet 19,90 Euro, dafür sind bis zu 50 Speicherungen von Auszügen möglich. Ein Jahrespass kostet 178,80 Euro. Die Suche danach, ob ein Kirchenbuch verfügbar ist, ist umsonst.

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