Wie Verwandtschaft

Kathrin Harms / Fotografin

Drei Bundeswehrsoldaten starben am 18. Februar 2011 bei einem Anschlag in Afghanistan. Drei Mütter müssen das verkraften. Dabei sind sie einander nähergekommen

Ein letztes Mal sprach sie mit ihrem Sohn an einem Wochenende Anfang Februar des vergangenen Jahres. Sie telefonierten etwa 20 Minuten. Es ging ums Essen, auf das er sich freute, wenn er wieder zu Hause sein würde. Maultaschen und Kartoffelsalat, sein Leibgericht. Und um den 18. Geburtstag des Bruders. Als Geschenk hatte er eine Uhr gekauft. Der Hörer ging in der Familie herum, wie immer bei den seltenen Anrufen aus dem Norden Afghanistans. Er werde sich jetzt eine Zeitlang nicht melden können, sagte er noch. Sie seien für eine Weile draußen unterwegs. 

Was würde man anders machen, wenn man wüsste, dass es das letzte Gespräch mit dem Kind ist? „Ich würde eigentlich nicht viel anderes sagen“, sagt Tanja Menz. Dass sie weint, merkt man nur daran, dass ihre Augen feucht werden und ihre Stimme klingt, als ob sie Schnupfen habe. Sonst redet sie einfach weiter, kein Schluchzen, keine Pause. „Man kann die Zeit nun mal nicht zurückdrehen“, sagt sie. „Sonst würde man sie ja warnen.“

Warnen davor, dass am 18. Februar 2011 um kurz vor 12 Uhr Ortszeit der Afghane Sayed Afzal im Bundeswehr-­Lager OP North bei Baghlan sein Sturmgewehr nimmt und auf zehn deutsche Soldaten des Charly-Zugs feuert, die ge­rade die Gummipolster einer Panzerkette wechseln.

Sayed Afzal schießt, bis sein Magazin leer ist. Er arbeitete als Wachsoldat der ­afghanischen Armee im Lager – ein Taliban-Schläfer. Als er ein neues Magazin einlegen will, erschießt ihn ein deutscher ­Soldat. Neun Bundeswehrsoldaten sind getroffen, drei sterben an ihren Verletzungen: Georg Missulia, 30, Georg Kurat, 21 und Konstantin Menz, 22.

Später am Tag machen sich Bundeswehroffiziere auf den Weg zu den Fa­milien nach Baden-Württemberg und ­Bayern. Am schnellsten ist die Nachricht bei den Angehörigen von Georg Missulia. Er starb noch am Ort des Attentats, und seine Familie wohnt nur ein paar Minuten entfernt von der Bayerwaldkaserne in ­Regen, wo die Soldaten stationiert waren.

 

Ein Offizier von der Bundeswehr und ein Geistlicher klingeln an der Tür. Sie müssen gar nichts mehr sagen


Tanja Menz hört an diesem Freitag­nachmittag im Radio die Nachricht von einem Anschlag in OP North. Ein 30-­­Jähriger ist tot, heißt es. Konstantin ist 22, beruhigt sie sich. Dann klingelt es, irgendwann gegen fünf. Da stehen sie, ein Offizier von der Bundeswehr und ein Geistlicher. „Sie mussten gar nichts mehr sagen.“

Renate Kurat hat bei der Arbeit von einem Anschlag gehört. Sie guckt ins Internet. Georg ist 21, beruhigt auch sie sich. Als sie um sieben Uhr abends von der Arbeit nach Hause kommt, warten bei ihrem Mann zwei Soldaten der Bundeswehr. Sie teilen ihr mit, dass Georg schwer verwundet ist. Ein Kopfschuss. In Adelzhausen beginnen Stunden des verzweifelten Hoffens. Als die Soldaten spätabends das zweite Mal bei Kurats vorfahren, öffnen diese die Tür noch vor dem Klingeln.

Sieben Tage später stehen drei Särge im Altarraum von Regens Stadtpfarrkirche St. Michael, bedeckt mit je einer Deutschlandflagge und einem Gefechtshelm. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sind da. Die Trauerfeier ist auch ein Staatsakt, sind die drei Soldaten doch gestorben im Einsatz für ihr Land, wenn auch in einem Krieg, von dem in Deutschland nur wenig geredet wird. Der nebenbei stattfindet, seit zehn Jahren. In den Schlagzeilen jener Tage im Februar geht es vor allem um die Doktorarbeit des Verteidigungsministers, der vier Tage nach der Trauerfeier zurücktritt.

Der 18. Februar 2011 hat das Leben ­dreier Familien in ein Davor und ein Danach zerschnitten. Da sind die Geschwister, die ihre Brüder verlieren. Da sind eine Ehefrau mit einer kleinen Tochter und zwei Freundinnen mit gebrochenen Herzen. Da sind Schwiegereltern und Groß­eltern. Und da sind drei Väter und drei Mütter, denen plötzlich die Gewissheit abhandengekommen ist, dass die Eltern vor den Kindern sterben. Davor war, als die Mütter überlegten, was sie ihren Söhnen kochen, wenn sie im März wiederkämen. Danach ist, als sie statt Hendl und Maul­taschen und Kartoffelsalat die Beerdigung ihrer Kinder planen.

Am Vorabend des ersten Todestages ­ihrer Kinder verabreden sich die drei Familien. Sie sitzen in einem Hotel in Langdorf im Bayerischen Wald, wo die Angestellten Dirndl tragen, es bayerisches Essen gibt und bayerische Musik. Der Krieg in Afghanistan ist 5000 Kilometer entfernt, aber der 18. Februar hat ihn auf 600 Meter herangeholt. So weit ist es zu Georg Missulias Grab.

Tanja Menz zeigt auf ihrem Laptop ­Bilder aus Afghanistan. Sie und ihr Mann waren da, wollten sehen, wo ihr Sohn die letzten Monate seines Lebens verbracht hat. Alle Augen sind auf den Bildschirm gerichtet, auf die Bilder aus dem Hubschrauber, auf karges Land, auf Berge und Schnee, auf die Zäune und Mauern des Bundeswehrfeldlagers von Mazar-i Sharif, auf die Gedenkmauer im Camp Marmal, auf der die Namen der Toten stehen. Drei ewige Lichter hat Tanja Menz dort hingestellt. Selbstverständlich drei.

Längst ist zwischen den drei Familien mehr entstanden als eine unfreiwillige Schicksalsgemeinschaft. Die Frauen tele­fonieren oft, trotz der Entfernung sehen sie sich mindestens einmal im Monat. Dass sie sich wiedersehen, sei keine Frage gewesen. Das hätten sie schon nach der Trauerfeier gewusst. „Unsere Kinder sind zusammen gestorben“, sagen sie, und da schwingt die Frage mit: Kann etwas mehr verbinden?

 

Nach dem Einsatz hätte er aufgehört mit der Bundeswehr



Georg Kurat. Kochte gerne. Ließ sich eine Kaffeemaschine nach Afghanistan schicken und einen Schneebesen. Das letzte „Packerl“ ging Ende Januar ab, seine Mutter hatte lauter Delikatessen gekauft. Renate Kurat, 52 Jahre alt, ist eine ruhige Frau, gefasst erzählt sie von ihrem Sohn, nur hin und wieder wirkt sie für einen ­Moment wie erstarrt. Am Tag vor Georgs Tod hatte sie ihrem Mann gesagt, er solle schon einmal Hähnchen kaufen, für Georgs Rückkehr. Als Einziger von den drei Verstorbenen hätte ihr Sohn nach dem Einsatz aufgehört mit der Bundeswehr.

Georg Missulia. Berufssoldat. Einsatzerfahren, er war schon im Kosovo und in Mazedonien. Hatte mit seiner Frau ein Haus im Bayerischen Wald. War vernarrt in seine Tochter Annika. Seine Mutter ist eine quirlige Frau, die in der einen Minute humorige Geschichten zum Besten gibt und in der nächsten in Tränen ausbricht, wenn sie erzählt, dass ihr Sohn seine Tochter nicht wird aufwachsen sehen. Das sei das Schlimmste, sagt Maria Missulia, 55 Jahre alt. Als er nach Afghanistan ging, war Annika noch kein Jahr alt.

Konstantin Menz. Zeitsoldat. Machte Judo und tauchte gerne. War viel auf Reisen. Irgendwann wollte er mal zu Fuß durch Afrika. Das Einzige, was er sich nach Afghanistan schicken ließ, waren Bücher. Tanja Menz, 43 Jahre alt, ist von den drei Müttern diejenige, die wohl am weitesten geht darin, verstehen zu wollen, verstehen zu müssen. Nach Afghanistan fliegen? Für Renate Kurat und Maria Missulia käme das nicht in Frage. Tanja Menz aber sagt, dass es für sie viel schwieriger wäre, nicht nach Afghanistan zu fliegen. Weil ihr die letzten Monate im Leben ihres Sohnes ­fehlen. Sie weiß, dass er Dari gelernt hat in Afghanistan, dass er interessiert war an den Menschen. Aber was der Einsatz mit ihm gemacht hat, wie er ihn bewertete, ­darüber konnte sie nicht mehr mit ihm sprechen.

Und so forscht Tanja Menz, sammelt all die Schnipsel und puzzelt sie zusammen, bis sie ein Bild ergeben. Die Reise nach ­Afghanistan sollte der Rahmen für dieses Bild sein. Ganz ist sie es nicht geworden. Wegen des Wetters war es nicht möglich, nach OP North zu fliegen. Dichter Nebel, typisch für den Winter in Afghanistan, hat verhindert, dass Tanja Menz an den Ort kam, wo ihr Kind starb. 

Den Jahrestag des Attentats haben die drei Familien mit den Kameraden ihrer Söhne in der Kaserne verbracht. Der Leiter des damaligen Rettungseinsatzes war da. Renate Kurat sagt, dass das wichtig war, weil sie noch mehr über die letzten Minuten von Georg erfahren habe. Hat er noch etwas gesagt? War er sofort bewusstlos? Das sind die Fragen, die die Mütter quälen, auch Tanja Menz. Jedes Detail ist wichtig, das ihr dabei hilft zu wissen, dass Kon­stantin nicht leiden musste. Wie oft ist er wiederbelebt worden? Waren es zwei Einschusslöcher am Hals oder ein Durch­schuss? Sie hat den medizinischen Bericht gelesen, und sie haben ihr gesagt, dass er bewusstlos war. „Wenn es nicht so wäre, würden sie es einem sagen?“

Ein schwerer Tag für die Mütter?
„Mei“, sagt Renate Kurat. „Wenn man den Tag heute zu Hause verbracht hätte...“ Sie bricht ab. „Man wäre dann nicht in der Gemeinschaft gewesen.“
„Genau“, sagt Tanja Menz. „Für mich sind die Tage davor und danach schlimmer.“

Potsdam, einige Wochen später. Renate Kurat, Tanja Menz und Maria Missulia haben gerade das Schloss Sanssouci be­sich­tigt. Heute Abend beginnt ein Hinter­bliebenenwochenende in Berlin. Solche Wochenenden gibt es mehrmals im Jahr, sie gehören zum Betreuungsprogramm der Bundeswehr für die Familien der Gefallenen. Bis heute sind in Afghanistan 53 deutsche Soldaten ums Leben gekommen.

In Potsdam spazieren die Frauen durch den Park Sanssouci und haben sich wie immer eine Menge zu erzählen. „Bapbapbapbapbap“, sagt Peter Missulia, der auch dabei ist und sich darüber wundert, wie viel Frauen reden können. Es wird viel gelacht und gescherzt an diesem Nachmittag. Zwei Stunden später aber sitzen die Mütter in einer Tagungs­villa am Wannsee, und Maria Missulia ­knetet ein Taschentuch in ihren Händen und erzählt schluchzend, dass ihre Enkeltochter nur aus Erzählungen wissen wird, wer ihr Papa ist. Renate Kurats Blick geht leer zum Fenster hinaus. Und Tanja Menz, die vielleicht Fröhlichste von allen, erzählt, wie weh es tut, wenn Freunde sich abwenden, weil sie nicht damit umgehen können, dass ihr Kind tot ist.


Es ist selten, dass trauernde Angehö­rige Freunde werden


„Manche rufen an und ich überlege, ob ich überhaupt sagen kann: Ich war gerade auf dem Friedhof.“ Weil sie genau wisse, dass es dann am anderen Ende der Leitung wieder komisch wird. „Man muss natürlich nicht dauernd darüber reden“, sagt Tanja Menz. „Aber es sollte auch nicht totgeschwiegen werden.“

Seit Konstantins Tod seien manche Freundschaften enger geworden, andere jedoch zerbrochen. „Wenn man schlecht drauf ist, denkt man, dass man den anderen die Laune verdirbt. Und wenn man gut drauf ist, denkt jeder: Warum ist die denn jetzt so fröhlich?“

Die anderen Frauen kennen das Auf und Ab und wissen, dass die Stimmung von einem Moment zum anderen kippen kann. Und so sind sie abwechselnd zusammen fröhlich und traurig, und keiner muss sich ver­stellen. Hätte es den 18. Februar nicht gegeben, hätten sie sich nicht kennengelernt. Aber weil es ihn gab, sind sie jetzt Freundinnen. Ziemlich beste Freundinnen. 

Dass aus trauernden Angehörigen enge Freunde werden, ist eine Ausnahme. Diesen Mütter aber tut es gut. Intuitiv haben sie den vielleicht besten Weg gewählt, mit ihrem Verlust klarzukommen. Anderen Angehörigen geht es psychisch viel schlechter, das wissen sie von den Hin­terbliebenentreffen. „Wir haben Leute getroffen, die ganz allein sind“, sagt Renate Kurat. „Ich glaube, da verbittert man mehr.“  „Wir haben schon Glück“, sagt Tanja Menz. „Das ist ja schon wie Verwandtschaft bei uns“, sagt Maria Missulia. 

Die Sonne scheint über der Bayer­waldkaserne, es ist Frühling geworden in Deutschland. Wieder einmal treffen die Eltern sich an dem Ort, wo ihre Söhne lange gelebt haben. Am Ehrenmal der Kaserne legt Renate Kurat drei Rosen nieder. Im Hintergrund knattert ein Panzer vorbei. Im nächsten Jahr werden wieder Soldaten aus Regen nach Afghanistan in den Krieg ziehen.

Dieser Krieg – natürlich haben sich auch die Mütter von Georg Missulia, Konstantin Menz und Georg Kurat mit ihm beschäftigt. Hinter der Frage, wie viel Sinn der Einsatz der Bundeswehr macht, steckt schließlich auch die Frage, wofür ihre ­Söhne gestorben sind. Getötet von einem Soldaten der afghanischen Armee, der mit den Deutschen zusammenarbeitete, mo­natelang. Und der dann im gemeinsamen Lager losschießt.

 

„Unsere Kinder sind jetzt zusammen - und wir sind das eben auch.“


Tanja Menz hat viel darüber nachgedacht, warum. Und sagt, dass sie ihn nicht verurteilt. Weil sie nicht wisse, wie es sei, in einem Land groß zu werden, in dem immer nur Krieg ist, in dem es keine Perspektive gibt. Sayed Afzal war 19 Jahre alt. Sie wüsste gerne mehr über den Mörder ihres Sohnes. Um zu verstehen. Und dann vielleicht zu verzeihen.

2014 endet der NATO-Einsatz in Afghanistan. Dann werden auch die deutschen Truppen das Land verlassen. Tanja Menz sagt, dass sie nicht versteht, warum ausgerechnet in zwei Jahren. Für sie gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder man bleibe richtig lange dort oder man könne auch gleich rausgehen. „Ich finde es komisch, wenn ich höre, dass man nicht sofort rausgehen kann, weil dann die Toten umsonst gewesen sind“, sagt sie. „Ich glaube, dass es in zwei Jahren vielleicht auch nicht so viel anders sein wird.“

Im Haus von Familie Menz geht der Familienalltag so normal wie möglich weiter. Sie habe noch drei andere Kinder, sagt Tanja Menz. „Die können ja schließlich nichts dafür.“ Die vier Kinderzimmer sind im ersten Stock, die Tür zu Konstantins Zimmer steht offen. Ein Jungsraum mit einem Schlafsofa und Postern von Edvard Munch und der Band „Him“ an den Wänden. Im Regal Fantasybücher. Es sieht so aus, als könnte er jederzeit wieder­kommen, wären da nicht die gefaltete Deutschlandflagge und der Gefechtshelm auf dem Nachttisch. Und die zwei Kisten mit seinen Sachen aus Afghanistan. Menz hat sie so gelassen, wie sie ankamen, mit seinem ISAF-Ausweis, dem Handy und den Turnschuhen, an denen noch der ­Wüstensand hängt.

Im Flur und im Wohnzimmer stehen und hängen Bilder der vier Kinder. Konstantin als Kind, Konstantin im Urlaub, Konstantin mit seiner Freundin. Daneben Bilder seiner beiden Schwestern und des Bruders. Letztens hat Tanja Menz ein Foto von Georg Missulias Tocher Annika zu den Kinderbildern aufs Wohnzimmerregal gestellt. In den Kalender im Flur hat sie auch die Geburtstage von Georg Kurat und Georg Missulia notiert. Sicher wird sie an diesen Tagen ihre Mütter anrufen. „Unsere Kinder sind jetzt zusammen“, sagt sie. „Und wir sind das eben auch.“

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