Vater, Mutter, Kind

Protokoll Hedwig Gafga Fotos Noel Tovia Matoff 17 Jahre alt und schwanger. Keine Wohnung, kein Schulabschluss, kein Beruf. Die Vernunft sagte Nein. Das Gefühl sagte Ja. Alle schienen zu wissen, wo's langgeht: Eltern, Berater, sogar Dany, ihr Freund, der jetzt Vater werden wollte. Aber die Entscheidung musste Sunny selbst treffen -­ für sich und für ihr Kind

Die junge Frau mit den blonden Haaren, knallgelbem schulterfreiem Shirt, Jeansrock und festen, hochgeschnürten Boots ist ein Blickfang. In dem Kinderwagen, den sie vor sich herschiebt, schläft ihr Kind, Haily. Mit 17 merkte Sunny, dass sie schwanger war, und vor wenigen Monaten, da war sie 18, bekam sie ihre Tochter. Deren Name geht auf US-Rapper Eminem zurück, dessen Kind ebenfalls Haily heißt.

Das wäre doch auch schön für uns, so ein süßes Baby.

Mein Freund Dany und ich, wir hatten es schon drauf ankommen lassen. Als ich auf das Kind meiner Cousine aufgepasst hab, dachte ich manchmal so: Das wäre doch auch schön für uns, so ein süßes Baby. Irgendwie merkte ich dann, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich fragte mich: Bin ich nun krank, hab ich so 'ne Laune-phase oder bin ich schwanger? Also gingen Dany und ich zum Gynäkologen. Der sagte nach der Untersuchung nur: Sie sind schwanger. Wollen Sie es behalten oder wollen Sie es abtreiben? Ich raus zu Dany, ich ließ ihn raten, was los ist. Er: Du bist! ­ Ja, Dany. ­ Erst setzte er ein Kummergesicht auf, von wegen: Oje, ich werd Vater, dann das breite Grinsen, in der Art: Ich bin zwar erst 18, aber ich werd Papa.

Danach hab ich meine Eltern angerufen. Ich bin schwanger, ich krieg 'n Kind. Meine Mutter hat nur gemeckert von wegen: Du bist doch viel zu jung. Das wirst du sowieso nicht schaffen. So in dem Sinn: Treib ab! Das ist das Beste. Doch nicht mit so 'nem Kerl. Kiek den doch mal an! Der ist doch noch ein halbes Kind. Mein Vater immerhin ­ das hätte ich ihm nicht zugetraut ­ hat eher so reagiert: Ich kann nicht zu dir sagen: "Treib ab!", und auch nicht: "Behalt es!" Es ist deine Entscheidung.

Jedenfalls bin ich dann zur Schwangerenberatung gegangen. Die haben mir Vor- und Nachteile gesagt. Ich hätte am nächsten Tag um 12 Uhr abtreiben können. Das war ein Donnerstag. Als ich von der Beratung nach Hause kam, hab ich mich heftig mit meinem Freund angelegt. Weil er meinte: Du bist ja bescheuert, wenn du abtreibst; das ist auch mein Kind. Und ehrlich: Du willst nicht für dich abtreiben, sondern damit deine Eltern zufrieden mit dir sind. Ich hab angefangen zu heulen, bin barfuß raus auf die Straße gerannt, es hat geregnet. Er natürlich hinterher. Ich hab dann die ganze Nacht wach gelegen. Früh um neun hab ich ihn geweckt: Du, Dany, ich behalt unser Baby.

Zu der Zeit hab ich noch in einer Jugendwohngemeinschaft der Stadt gewohnt. Dort konnte ich als Mutter nicht bleiben. Meine Betreuer haben durch das Jugendamt eine "Hilfe-Konferenz" organisiert. Dabei waren meine Mama, ich, meine alten Betreuer, meine neuen Betreuer, meine Oma. Ich hab meiner Mutter die Ultraschallbilder gezeigt. Sie hat positiv reagiert: Ist ja süß, ein niedliches Baby. Meine Mutter dachte da noch, ich käme jetzt wieder nach Hause. Aber dann erfuhr sie, dass ich in eine Mütterwohngemeinschaft ziehen wollte...

Dann fand ein Mutter-Tochter-Gespräch statt. Ich so: Kannst du mich mal streicheln? ­- Nee. ­- Kannst du mich mal in die Arme nehmen, weil ich mich danach sehne? ­ -Nee.

Mama, von dir hätt ich das nicht gedacht.

Sie war abweisend. Ich weiß nicht, warum. Später musste ich mir anhören: Warum ist sie denn nicht wie ihre Schwester? Die hat Arbeit, eine Wohnung, einen Freund, die könnte sich ein Kind leisten. Da bin ich rausgerannt, meine Mutter kam hinterher und wollte wissen, warum ich heule. Ich sagte ihr: Mama, von dir hätt ich das nicht gedacht. Du hast doch selber mit 18 ein Kind gekriegt. Und du hast noch Glück gehabt, du hattest Unterstützung von der Oma. Sie warf mir vor, dass ich immer in die Disco gegangen wäre. Dabei hat sie seit meinem zwölften Lebensjahr keine Ahnung, was ich wirklich mache.

Ich bin schon vor längerer Zeit von meinen Eltern weggegangen. Mit zwölf bin ich zum ersten Mal in eine Jugendwohnung der Stadt gezogen. Nach einer Woche bin ich nach Hause zurück, aber nach einiger Zeit wurde es wieder kritisch. Wenn ich zu spät gekommen bin, hab ich eine geknallt gekriegt. Mein Vater hatte bestimmte Angewohnheiten. Er hat mich gescheucht. Es hieß: Hol mir mal das Salz oder eine Gabel oder etwas anderes. Ich hab mich irgendwann geweigert. Mein Vater hat früher an der Drehmaschine gearbeitet, nach der Wende dann seine Arbeit verloren und verschiedene Jobs gemacht, meine Mutter hat sich als Angestellte bei einer Bank hochgearbeitet.

Aber ich hab auch viel gelernt bei meinen Eltern. Das nützt mir jetzt. Gut finde ich, dass sie mir Ordentlichkeit beigebracht haben, wie man einen Haushalt schmeißt, wie man mit Geld umgeht. Ich hab immer preiswert eingekauft. Mit zehn hab ich schon Großeinkäufe für meine Familie gemacht. Mein Vater hat mir Kochen beigebracht. Es gab auch diese guten Seiten. Wir haben viel unternommen, sind in den Zoo gegangen, auf den Weihnachtsmarkt, haben uns einen schicken Tag auf dem Hof gemacht mit Federballspielen. Aber die Schläge stecken halt auch noch in mir.

Was, in den Bauch soll ein Kind rein?

Mir ging's gut in der Schwangerschaft. Ich bin oft spazieren gegangen, saß im Park, hab mich mit Freunden getroffen. Meine Freunde fanden es cool, dass ich schwanger war, haben immer meinen Bauch angefasst. Haben auch meinen Bauch angemalt. Am Anfang dachte ich: Was, in den Bauch soll ein Kind rein? Das geht doch gar nicht. Ich hab zeitweise in der Kinderbetreuung in einer der Wohngruppen mitgearbeitet. Die Betreuer wollten das, damit ich etwas Ahnung von Kindern bekommen sollte. Ich hab Kinder gewickelt, gefüttert, auch Babyschwimmen mit denen gemacht.

Sunny steuert ein Café für Eltern und Kinder an, das sie in letzter Zeit öfter besucht. Haily schläft trotz lauter Operettenmusik und obwohl ein Kind mit Holzklötzen auf den Boden haut. Die Nacht davor war sie meistens wach. Sunny bestellt Spaghetti Bolognese und Bananennektar. In diesem Café hat Sunny die ersten Wehen gespürt.

Ich wusste ja nicht, wie sich Wehen anfühlen. Also hab ich erst mal abgewartet. Am nächsten Morgen sagte meine Hebamme: "Zieh dich mal an, das geht jetzt los." Ich hatte Angst, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt, und weil ich schon so viele Geschichten gehört hatte. Einen Geburtsvorbereitungskurs hab ich nicht besucht. Ich hab das mit Susanne, meiner Hebamme, durchgearbeitet. Ich wollte in dieser Zeit nur mit meinen Freunden und meiner Hebamme zusammen sein.

Die Mitarbeiter im Krankenhaus mussten alle meine Leute anrufen, die bei der Geburt dabei sein wollten. Mein Freund Dany war schon da. Meine beste Freundin Eve, Heike, die Nachbarin von Dany, Nadja, meine Lieblings-Nachtwache aus der Mutter-Kind-Wohnung. Die haben alle mitgefiebert. Und Noel, die Fotografin. Mein Freund hat mir die Hand gedrückt. Aber vom Krankenhauspersonal bekam ich zu hören: Frau K., entscheiden Sie sich mal, wer jetzt gehen soll. Ich hab mich gewehrt: Ich hatte ja extra vorher angerufen und das Thema geklärt.

Zwischendurch hörten die Wehen auf, und ich bekam ein Wehenmittel. Ich hatte heftige Wehen. Plötzlich hat die Hebamme des Krankenhauses in mich reingefasst, um nachzusehen, wie weit der Muttermund geöffnet ist. Ich hatte einen Ausraster, rief, sie soll ihre Griffel rausnehmen. Ob sie weiß, wie weh das tut. Auch später noch mal, als sie versuchte, mein Bein runterzudrücken. Da hab ich losgelegt, ob sie mal damit aufhören kann. Weil das meine Art und Weise ist, wie ich die Wehe verarbeite. 

Du, da sind Haare.

Dany hat mir die ganze Zeit einen kalten Lappen auf die Stirn gelegt, die anderen haben meine Hände gehalten. Einmal war der Kopf von Haily fast draußen und ist wieder zurückgerutscht. Ich fasste an, fühlte Haare und sagte geschockt zu Dany: Du, da sind Haare. Kurz danach war der Kopf draußen und der Rest kam gleich hinterher. Sie haben sie mir auf den Bauch gelegt. Sie hat mich angeguckt, und Dany hat geweint. Dany hat die Nabelschnur durchgeschnitten.

Um 4.50 Uhr kam ich in den Schlafraum. Ich sollte schlafen, aber ich konnte gar nicht schlafen. Ich wollte viel lieber mein Kind beobachten. Meine Freunde sagten: Die sieht ja aus wie frisch gepellt. Haily hatte keine Neugeborenen-Gelbsucht, gar nichts, picobello. Die waren alle ganz begeistert. Die fanden sie so schnuffig. In dem Krankenhaus bin ich nur einen Tag geblieben.

Kein einziges Detail von der Geburt ihrer Tochter hat Sunny vergessen. Sie könnte stundenlang davon erzählen. Es ist das wichtigste Ereignis ihres Lebens. Zurzeit bewohnt sie mit ihrer Tochter ein großes Zimmer mit kleinem verglasten Wintergarten in einer Mutter-Kind-Wohnung in Berlin. In der Mitte des Zimmers liegt ein brauner Teppich, an den Seiten stehen Kinderbett, Wickelkommode, Schrank, Wäschekorb, Sofa, Sessel. Ein riesiges Filmposter aus einem Horrorfilm hängt an der Wand, ein Mann mit einem Gesicht voller Narben und einer Totenmaske, unter dem Filmposter sitzt ein Teddybär mit rotem Halsband, gegenüber hängt ein Poster mit der Inschrift: "Trotzdem Mut zum Leben haben". Überm Wickeltisch ein Plakat des Science -Fiction-Films "The day after tomorrow", darunter ein handgeschriebener rosa Zettel: "Vergiss mich nicht. Pille in Not. 20 Uhr".

Eigentlich geht es uns schon ganz gut. Bloß, dass die Nächte immer stressiger werden. Wenn ich mich um Mitternacht ins Bett lege, kommt Haily ganz bestimmt nach zehn Minuten. Erst zappelt sie nur ein bisschen rum, dann wird sie immer lauter, zupft an meinen Haaren, greift nach meinem Arm und nach meiner Brust, zieht an meinen Nackenhärchen, zieht und zieht (Sunny lacht). Wir haben hier die Möglichkeit, das Kind nachts eine Zeit lang an die Nachtwache abzugeben, wenn es sehr unruhig ist. Aber ich gebe es nicht jeder Frau, sondern nur, wenn ich weiß, dass die Frau sich gern um es kümmert. Haily schläft besser, wenn Dany da ist. Sie liegt dann ganz zufrieden zwischen uns. Er schiebt sie auch mal im Kinderwagen im Zimmer hin und her.

Ein Kind zu haben, das ist ein 24-Stunden-Job. Ich hab sehr wenig Zeit für mich selbst. Manchmal kann ich mich nicht mal waschen, weil Haily dann anfängt zu plärren. Nachts, wenn ich sie stillen und wickeln muss, lass ich einfach alles fallen, Bademantel, Wickelsachen. Am Morgen räume ich das Zimmer auf. Ich bin ein Mensch, der seine Ordnung braucht.

Zuletzt hat Haily 7500 Gramm gewogen, sie hat für ihr Alter sogar etwas Übergewicht. Ich bin stolz, dass ich sie habe. Ich sag ihr jeden Abend: Püppi, du weißt gar nicht, wie stolz du mich gemacht hast. Am meisten stolz bin ich, dass sie sich so gut entwickelt. Andere können in dem Alter noch nicht so gut den Kopf heben. Am tollsten ist, wenn sie mit dir redet, dich anguckt und Laute vor sich hin sagt. Wenn sie meckert und sieht, dass ich vor ihr stehe, wird sie richtig laut. Vorher hatte ich fürchterliche Angst, dass sie eine Missbildung haben würde, weil ich ja in der Schwangerschaft geraucht habe. Ich dachte, dass sie Untergewicht hat, ein Loch im Herzen, eine psychische Störung, wer weiß was. Hat sie aber nicht.

Dany kommt, eine rote Baseballkappe auf dem Kopf, in ausgebeulten Jeans, deren oberer Teil bis in die Kniekehlen hängt. Auf dem Arm trägt er das Kind einer Mitbewohnerin. Er spielt eine Weile mit ihm. Dann setzt er sich neben dem Wickeltisch auf den Boden und tippt auf dem Handy herum. Nach dem Hauptschulabschluss hat er zwei Ausbildungen als Koch angefangen und abgebrochen. Was er als Nächstes anfangen wird, weiß er noch nicht. Er sagt, dass er sich vielleicht bei der Bundeswehr verpflichten oder als Zivi eine Tätigkeit ausprobieren will.

Können Sie mal kurz auf Haily aufpassen?, fragt Sunny. Und demonstriert, wie sie gehalten werden soll: Sunny setzt ihre Tochter auf ein Knie, hält sie nah am Körper, umschlingt sie fest mit beiden Händen und schaukelt sie ein bisschen hin und her. Dann übergibt sie ihre Tochter und verschwindet mit Freund und Mitbewohnerin zum Rauchen im Flur. Nach einer Weile kommen sie zurück.

Wir bekommen pro Woche 43,50 Euro Essensgeld plus 20 Euro Taschengeld

Hilfe von den Betreuern zu bekommen, das war schon angenehm. Ich wusste: Jetzt krieg ich ein richtiges Zuhause. Da werden Leute sein, die Ahnung von Kindern haben. Aber jetzt hab ich genug von dem Mutter-Kind-Wohnen. Die Regeln gehen mir auf die Nerven. Für alles müssen wir eine Quittung vorzeigen, fürs Essen, das wir einkaufen, für Hygieneartikel. Wir bekommen pro Woche 43,50 Euro Essensgeld plus 20 Euro Taschengeld. Dany muss um 22.30 Uhr gehen. Wenn er hier schlafen will, muss ich das vorher beim Gruppenabend beantragen. Und ich kann auch nicht eine Nacht wegbleiben, ohne Bescheid zu sagen. Mehrmals die Woche werden die Kinder nackt gezeigt, die Betreuerinnen sehen nach, ob mit ihnen alles in Ordnung ist.

Ich kann mir gut vorstellen, wie wir mit Haily alleine leben. Von den Leuten in meinem Bekanntenkreis, die kiffen und bowlen, hab ich mich gut abgeseilt. Weil ich keine Lust mehr dazu habe. Da schlaf ich lieber, als mich in solchen Schuppen aufzuhalten. Mein Freund kann sehr gut mit Kindern umgehen. Er freut sich schon darauf, dass Haily größer wird und er mit ihr spielen kann.

Wenn sie ein Jahr alt ist, möchte ich mich um die Schule kümmern. Nach einem IQ-Test zu urteilen, könnte ich den Realschulabschluss schaffen. Seit der 8. Klasse bin ich nicht mehr regelmäßig in die Schule gegangen. Ich kam mit den anderen in der Klasse nicht zurecht, weil sie nicht akzeptiert haben, dass ich mich anders kleide und andere Ansichten habe als sie. Manche Schulfächer liegen lange zurück. Ich kann zum Beispiel kaum Brüche rechnen. Davor hab ich Angst.

Ich lese viel, ich lese Haily schon Kinderbücher vor. Und ich muss wieder in die Schule gehen, weil ich will, dass Haily ein Vorbild hat. Wenn sie sieht, dass ihre Eltern was arbeiten, möchte sie das auch. Ich könnte mir vorstellen, Schneiderin oder Designerin zu werden.

Haily meckert vor sich hin, Sunny stillt sie.

Ich hab mir geschworen, dass ich ihr später nur dann Essen aus Gläschen gebe, wenn ich unterwegs bin. Oma hat früher auch immer selber für uns gekocht. Ich brauche nur noch einen Pürierstab. Es wäre schon schön, wirklich von vorne anzufangen. Was ich mir nämlich nicht wünsche: dass sie so wird wie ikke. Dass sie später Angst hat, ihrer Mutter was zu sagen.

Deshalb würden wir am liebsten aus Berlin rausziehen. Weg von den Schlägen, den Drogen, der Abzieherei, mit denen es ein Kind hier automatisch zu tun bekommt. Wir würden gerne runter nach Leipzig gehen.

Die Betreuer versuchen, zwischen mir und meinen Eltern zu vermitteln. Ich will aber nur mit meinen Eltern reden, wenn Dany dabei ist. Ich werde jetzt nicht den ersten Schritt machen. Ich hab meine eigene Familie. Aber ich hätte gedacht, dass meine Eltern etwas wissen wollten von ihrem Enkelkind. Sie haben ihr Enkelkind noch nicht angeschaut.

In ein paar Wochen darf ich aus der Mutter-Kind-Wohnung ausziehen, und Dany, Haily und ich dürfen als Familie in eine eigene Wohnung einziehen ­ das Jugendamt hat zugestimmt. Dann muss ich mich nicht dauernd von Dany verabschieden oder auf ihn warten.

Ganz allein in der Wohnung, das kann ich mir nicht vorstellen. Das würde ich nicht schaffen. Ich krieg schon Angst, wenn in meinem Zimmer etwas knackt und ich nicht weiß, was es ist. Wenn Dany neben mir ist, fühl ich mich sicher.

Es ist schön, morgens früh neben ihm aufzuwachen und unser Baby zu uns zu holen. Es ist schön, sie zu knutschen und wenn sie mich anlacht und mit ihr baden zu gehen. Wir beide, Haily und ich, wir baden immer gemeinsam, das liebt sie. Da ist jemand, den ich beschützen muss, dem ich Liebe geben kann.

Es wäre der größte Fehler gewesen, wenn ich sie abgetrieben hätte. So 'n Kind wie sie kriegt man nicht alle Tage.

 

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