Joy Denalane und Marianne Crebassa

Lebensgeschichten und Hosenrollen

Lebensgeschichten

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Die Mauer ist weg, trotzdem ist das Gleisdreieck in Berlin noch immer ein öder Platz. Joy Dena­lane, aufgewachsen in der Kur­fürs­­tenstraße, Vater aus Süda­frika, Mutter aus Heidelberg, hat hier als Kind gespielt. Seitdem hat sich die Stadt verändert, die Sängerin auch – der Platz kaum. Gerade deshalb ist er für sie zum Symbol geworden, die Gleise führen für sie in die Vergangenheit und die Zukunft. Davon handeln ihre neuen Songs allesamt. Es sind ehrliche Geschichten aus dem Leben, schnörkellos und ausdrucksstark erzählt, in ihrer Muttersprache. Zu zeitgemäßem Soul und R&B, der berührt.

Joy Denalane: Gleisdreieck. Nesola/Vertigo

Hosenrollen

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Marianne Crebassa, eine Mezzosopranistin auf dem Weg nach oben. Im Sommer steht die Französin wieder bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. Die Stimme lebendig und frisch, ihr Typ, ihr Witz vielversprechend – ganz toll für Hosenrollen (Männerrollen, die von Frauen gesungen werden), wie auf diesem ihrem Debütalbum mit Werken von ­Mozart, Gluck, Meyerbeer...

Marianne Crebassa: Oh Boy! Erato/ Warner Classics

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