Lux-Filmpreis des EU-Parlaments geht an "Sámi Blood"

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epd-bild / Gustavo Alàbiso

Der skandinavische Film "Sámi Blood" hat den diesjährigen Lux-Filmpreis des Europaparlaments gewonnen. Die Geschichte eines selbstbewussten Mädchens vom indigenen Volk der Samen im Schweden der 1930er Jahre wurde am Dienstag in Straßburg ausgezeichnet.

"Der Lux-Preis hat eine Vorreiterrolle bei der Förderung des Kinos 'Made in Europe'", erklärte Parlamentspräsident Antonio Tajani. Die Auszeichnung wird seit 2007 für Filme vergeben, die nach Auffassung des Parlamentes die soziale und politische Debatte in Europa bereichern und zur Stärkung einer europäischen Identität beitragen. Das Europaparlament unterstützt den Gewinnerfilm beim internationalen Vertrieb.

Der Traum von Elle Marja

"Sámi Blood" erzählt die Geschichte der 14 Jahre alten Elle Marja (Lene Cecilia Sparrok), die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Schweden aufwächst. Als Angehörige einer Minderheit wird sie rassistisch diskriminiert. Ihre Mutter will verhindern, dass sich Elle von ihrem eigenen Volk entfernt. Die schwedisch-dänisch-norwegische Koproduktion von Regisseurin Amanda Kernell zeigt, wie Elle trotz aller Widerstände an ihrem Traum festhält, eine vollwertig anerkannte Schwedin und Lehrerin zu werden.

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