Reines Nutzdenken
Eine profitorientierte Metzgerei mit 140 Angestellten und zehn Filialen, wo wöchentlich 100 Schweine, 40 Rinder und 20 Schafkinder umgebracht werden, ist Teil der industriellen Fleischproduktion und wird so durch eine christliche Zeitschrift legitimiert.
Die BibelDie Bibel (griechisch „biblia“ = Bücher) ist die Heilige Schrift der Christen. Die Bibel ist in das Alte und in das Neue Testament aufgeteilt. Das Alte Testament ist ursprünglich in Hebräisch geschrieben. Es beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und enthält neben den Urgeschichten der Menschheit Prophetenbücher, Weisheitstexte und die Geschichte des Volkes Israel. Viele Schlüsseltexte der westlichen Kultur finden sich im Alten Testament, wie zum Beispiel die Zehn Gebote. Das Neue Testament ist ursprünglich in Griechisch geschrieben. Es enthält unter anderem die vier Evangelien, die vom Leben, von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi erzählen, und eine Anzahl theologischer Briefe, von denen die des Apostels Paulus am wichtigsten sind. Bis ins 15. Jahrhundert wurde die Bibel fast nur in ihrer lateinischen Übersetzung (Vulgata) gelesen. Martin Luther übersetzte die Bibel von 1520 bis 1536 ins Deutsche. Alle christlichen Kirchen berufen sich in ihrer Lehre und in ihrer Praxis auf die Bibel, auf das Alte und das Neue Testament, als wichtigste Quelle. ist voll von Aussagen, daß GottGott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. von seiner Schöpfung gepriesen werden will, daß er eine ganze wundervolle Welt erschuf zu seiner eigenen Freude. Wir Christen sind von Gott berufene Beschützer der Schöpfung, damit alle Wesen dieser ihrer vornehmsten Aufgabe nachkommen können - Gott zu preisen und zu loben. Das ist ihr Daseinszweck, und eben nicht ihr "Nutzen" für die Ernährung, die Gesundheit, die Unterhaltung, die Bequemlichkeit von Menschen. Herr Metzger Friedrichsen mag ein "netter Leut" sein, wie Chrismon Autor Felix Ehring schreibt. Aber er reduziert das Lob Gottes jede Woche um 160 Stimmen. Ob der Schöpfergott das auch "nett" findet?

