Superheroes in den USA

Superhereo Crimson First

Crimson Fist ist schon seit einigen Jahren als Real-Life Superhero aktiv, bisher vor allem in Atlanta. Vor kurzem ist er nach Los Angeles gezogen und schließt sich daher öfter der Xtreme Justice League an.

Crimson Fist läuft gern mit Mr. Xtreme Streife. Letzten Sommer besonders häufig, weil es immer wieder Attacken auf Obdachlose gab. „Ohne diese Aufgabe würde ich mich nur als halber Mensch fühlen“, sagt er. Real Life Super­heroes sind übrigens Fantasie-Alter-Egos, ihre Kostüme mal Schutz und mal lustiges Beiwerk.Verena Brandt
Superheroes in den USA
Bildergalerie: Superhelden gibt´s wirklich
Die gute Nachricht: Sie sind unter uns! Die schlechte: Sie sind nicht immer so einfach zu erkennen wie Spiderman, der auf dem Bild gerade Mittagspause macht. Nicht jeder Superheld steckt in einem Kostüm, schwingt sich an Spinnenfäden durch die Lüfte und jagt Superschurken. Die meisten sitzen wohl eher in Pflegeheimen, U-Bahnen oder neben uns auf der Parkbank, tragen Kittel, Uniformen und Norwegerpullis.

Rock ʼnʼ Roll heißt die mit der blauen Brille. Sie und ­ihre Mitstreiter NightBug, Doctor Mystery, Miss Fit und Hip Hop Trooper sind unterwegs in San Diego, um Obdachlosen Kleidung, Essen oder Wasser zu bringen. Wie viele andere kostümierte Aktivisten aus dem ganzen Land. „Project Hope“ heißt das jährliche Treffen, das es inzwischen auch in New York oder Chicago gibt.

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