Bundestagswahl: Wie SPD-Kandidat Stader um ein Direktmandat in Wittenberg kämpft

"Ich bin Ihr Kandidat!"
Stefan Maria Schrader SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis 70 Dessau-Wittenberg

Jonas Ludwig Walter

Ohne Menschen wie Stefan Maria Stader könnte die Demokratie einpacken. Er glaubt fest dran, dass er in den Bundestag gewählt wird. Wenn die Leute ihn erst kennenlernen.

Der Kandidat kennt den Weg, einmal noch um die Ecke, dann ist er da. Es ist kühl, ein feiner Sprühregen hüllt die Tank­stelle und das Chinarestaurant auf der anderen Straßenseite in einen grauen Schleier. Trotzdem schallt Stefan Maria Stader der Frühling entgegen, „Der Mai ist gekommen“ dringt durch die Fensterfront des Nachbarschaftstreffs Wittenberg West. 20 ältere Damen sitzen an einem Tisch, sie haben schon angefangen mit ihrer Singstunde. Es ist zehn nach zwei am Freitagnachmittag, Herr Stader ist ein bisschen zu spät. Er wird erwartet, am Kopfende ist ein Platz frei. Freundlich nickt er der Runde zu. Kaum sitzt er, hat eine der Damen ihm etwas in die Hand gedrückt, „Das kleine grüne Volksliederbuch“.

Stefan Maria Stader, 59 Jahre alt, Jeans, Jackett, weißes Hemd, Schal, kennt den Nachbarschaftstreff schon. Das ist nicht selbstverständlich, viele andere Orte im Wahlkreis 70 Dessau-Wittenberg besucht er, der Wahlberliner, zum ersten Mal. Stader ist seit 1989 SPD-Mitglied. Seine Partei hatte es lange nicht geschafft, einen Kandidaten für den Wahlkreis zu finden. Im Oktober klingelte das Telefon in Staders Büro. „Der Europaabgeordnete Arne Lietz fragte, ob wir uns mal treffen könnten.“ Dann ging es aber doch gleich zur Sache: Ob er, der Katholik Stader, Kandidat im Kernland der Reformation werden wolle, in Wittenberg! „Im Oktober ist mir die Entscheidung sehr schwerge­fallen.“

Stader kommt vom Niederrhein, ist in Mönchengladbach aufgewachsen, sein Zungenschlag hat etwas ­Unbeschwertes. Aber als er von dem Anruf erzählt, klingt das, als habe er wochenlang mit sich ringen müssen. „Nach drei Tagen habe ich zugesagt.“ Im November wurde Stader nominiert, seitdem reist er mehrmals in der Woche aus Berlin an die Elbe, meistens freitags und am Wochenende. Für die letzten sechs Wochen vor der Wahl spart er seinen Jahresurlaub auf, dann will er nicht mehr pendeln.

"Wenn die SPD nicht mal Kuchen mitbringt, wähle ich CDU", ruft eine Frau

Die Frauen im Nachbarschaftstreff singen mit Begeisterung. Als „Der Mai ist gekommen“ verklingt, bittet die Leiterin des Nachbarschaftstreffs Herrn Stader, sich noch einmal vorzustellen. „Ich bin Stefan Stader, ich bin hier im Wahlkreis der SPD-Kandidat bei der Bundestagswahl. Ich war schon einmal hier und habe versprochen, dass ich wiederkomme und mitsinge.“ Eine Frau ruft da­zwischen: „Aber haben Sie nicht versprochen, Kuchen mitzu­bringen?“ Alle lachen. Das sind so Staders Momente, jetzt spricht er nicht, jetzt ruft er: „Aber zum Singen bin ich doch schon mal hier!“ Die Frau gibt sich nicht zufrieden. „Wenn die SPD nicht mal das mit dem Kuchen einhält, wähle ich CDU!“ Stader lacht und erklärt, er kaufe keinen fertigen Kuchen, den backe er selbst, er habe aber gestern zu lange arbeiten müssen. „Ich komme noch mal wieder!“

 Stefan Stader sagt, singen könne er nicht so gut. Aber dann tut er es doch: "Mein Hut, der hat drei Ecken"Jonas Ludwig Walter

Und dann singt Stader mit, fast zwei Stunden, nur ­unterbrochen durchs Kaffeetrinken. Dafür setzt er sich neben eine der Sängerinnen, die kürzlich Geburtstag ­hatte. So bekommt er zunächst nicht mit, dass die Frau, die sich über den fehlenden Kuchen beschwert hatte, ihn vom anderen Ende des Tisches mustert. „Ich bezweifle, dass er weiß, was hier vor Ort los ist“, sagt sie leise. „Der will aber wohl an uns Alte ran, wir sind beeinflussbar.“ Stader wird hellhörig und wechselt die Tischseite. Aber ihre Kritik wiederholen mag die Dame nicht, dafür ist auch keine Zeit, die Frauen müssen noch proben für den Seniorenaktionstag. Der Kandidat brummt mit. Sich nur kurz bei solchen Anlässen blicken lassen, früher gehen? Das ist nichts für Stader.

Nils Husmann

Nils Husmann hat sich vorgenommen, die Direktkandidaten der demokratischen Parteien in seinem Wahlkreis Frankfurt am Main II wenigstens ein Mal im Wahlkampf persönlich zu erleben.
Lena Uphoff

Stefan Maria Stader ist ein sehr höflicher Mensch, der oft lacht. Er sieht zufrieden aus, gemütlich. Aber wer eine Weile mit ihm unterwegs ist, erlebt einen Mann, der auf einer Mission ist. Für seine Partei, klar. Aber das ist nicht alles. „Ich mache seit 40 Jahren für andere Wahlkampf“, sagt er, „jetzt mache ich meinen eigenen.“ Sein Lebenslauf liest sich wie der vieler anderer, die sich in Deutschland ­in Parteien einbringen: Gesellenbrief als Elektroinstallateur, Abitur am Abendgymnasium, Studium – katholische Theologie, Philosophie, Germanistik, neuere Geschichte. Nebenbei war er immer aktiv, zum Beispiel half er, Frühstück für Obdachlose zu organisieren. Seit 2001 arbeitet Stader in Berlin, als Büroleiter für einen Kölner Bundestags­abgeordneten. Er war Vorsitzender der Mit­arbeitervertretung – parteiübergreifend, für die Angestellten aller Abgeordneten, aus allen Fraktionen. Stader schätzt es, wenn man in der Sache unterschiedlicher ­Meinung ist, sich aber persönlich achtet.

Stader sagt, er habe nie geplant, mal für den Bundes­tag zu kandidieren. Landrat, Bürgermeister, ja, mög­licherweise habe er mal in Gesprächen fallengelassen, dass er sich das noch vorstellen könnte, vor der Rente. Aber Bundestags­abgeordneter? Ausgerechnet er, der seit mehr als 15 Jahren für Volksvertreter arbeitet? Das war nicht der Plan. Es wirkt so, als habe jemand dem Kandidaten im November das Ende eines unsichtbaren Seiles in die Hand gedrückt. Nun macht er Knoten um Knoten in den Strick, um sich in den Wahlkreis zu hangeln und Halt zu finden – in einer Region, die er früher nur als Besucher kannte.

Eigentlich stehen seine Chancen schlecht

Einen Knoten hatte Stader schon geknüpft, bevor er zum Singen in den Nachbarschaftstreff ging. Da hat er Markus Schuliers besucht, den Leiter vom Mehrgenerationenhaus „Harold and Maude“. „Nix Offizielles, ich sag nur mal Guten Tag hier“, rief Stader, als er hereinkam. Dann redeten die beiden Männer. Stader erzählte, jemand habe ihm neulich auf dem Marktplatz vom Mehrgenerationenhaus berichtet, das müsse er sich jetzt doch unbedingt mal ansehen. Schuliers, rotes T-Shirt, Jeans und verwuschelte Haare, freute sich. Schnell kam das Gespräch auf das Theater­stück, das Schuliers geschrieben hat und mit ­Deutschen und Flüchtlingen inszenieren will, Premiere ist in einer Woche. „Da muss ich vorbeischauen!“, sagte Stader. Schuliers freute sich noch mehr.

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, so steht es im Grundgesetz. Das Volk ist der Souverän, und der wählt seine Vertreter. Nach der Bundestagswahl am 24. September ziehen 299 Abgeordnete über ein Direktmandat ins Parlament ein, das sind die mit den meisten Erststimmen in ihrem Wahlkreis. Einer davon möchte Stefan Maria Stader sein. Deshalb macht er sich eben einfach mit dem Souverän bekannt. Im Wahlkreis 70, in dem er kandidiert, dürfen über 180 000 Menschen wählen. Bei der Bundestagswahl 2013 bekam der SPD-Kandidat 17,3 Prozent der Erststimmen, deutlich weniger als der CDU-Mann und auch weniger als der Vertreter der Linken – nur Platz drei, keine gute Aussicht für Stader, der weiß: „Bei den beiden vergangenen Bundestagswahlen hat die SPD nur ganz ­selten mal in einem ostdeutschen Wahlkreis ein ­Direktmandat geholt.“

Warum tut er sich den Wahlkampf an? Stader lächelt, seine Chancen seien im Oktober, als er zusagte, noch geringer gewesen. Damals dachten alle, Sigmar Gabriel wolle Kanzler werden. Mit ihm lag die SPD in den Umfragen weit zurück.

"Staatssekretär werde ich sowieso nicht mehr"

Aber der Schulz-Effekt ist doch verpufft?

Man könne nie wissen, was in den Monaten vor einer Wahl passiere. Die Flut an der Elbe! Das Nein von Gerhard Schröder zum Irakkrieg – das habe damals, als Schröder Edmund Stoiber besiegte, niemand vorhergesehen.

Aber der CDU-Kandidat in Ihrem Wahlkreis holte 2013 deutlich über 40 Prozent?

Ja, aber der kandidiere nicht mehr. Das sei seine Bedingung gewesen: keinen Wahlkampf gegen einen Abgeordneten mit einem Amtsbonus. Und die CDU verliere doch auch Stimmen an die AfD, das sei neu.

Folgt das Ergebnis der Erststimmen nicht dem Trend bei den Zweitstimmen?

Ja, aber manche Direktkandidaten holten durchaus drei bis fünf Prozent mehr als ihre Partei bei den Zweit­stimmen. Das könne er auch schaffen. „Ich habe ein gelebtes Leben hinter mir, Staatssekretär werde ich sowieso nicht mehr, ich kann mich ganz auf die Arbeit im Wahlkreis konzentrieren“, sagt er auf der Autobahn Richtung Berlin und erzählt noch, dass sein Gegner von der CDU keine 30 Jahre alt sei. Und die Jungen, die wollten was werden, die hörten viel stärker auf die Partei und Fraktion, um ihre Karrierechancen nicht zu gefährden. „Ich bin frei!“

Was genau die Kandi­datur kostet, sagt er nicht

Trotzdem – die ganze Mühe, das viele Geld. So ein Wahlkampf kostet doch viel, oder?

Ja, wenn er mit dem ICE nach Wittenberg fahre, mache das 60 Euro. Oder eben die Miete für einen Wagen. Einmal 20 000 Flyer drucken – 533 Euro. Immerhin unterstütze die SPD jeden Kandidaten fürs Direktmandat mit 7 000 Euro.

Reicht denn das?

 Er kommt von einem Termin am Bahnhof und hat das nächste Gespräch vor sich: Stefan Stader will noch mehr Leute im Wahlkreis kennenlernenJonas Ludwig Walter

Er habe einen alten Freund in Aachen, der leihe ihm ab Sommer ein Auto. „Und es gibt Genossen, die mich im Wahlkreis kostenlos beherbergen.“ Was genau die Kandi­datur kostet, erzählt er nicht. Aber er dementiert auch nicht, dass es eine ordentliche fünfstellige Summe sein werde. „Es kommen bestimmt auch noch Spenden!“

Herr Stader, trotzdem müssen Sie damit rechnen, dass Sie verlieren!

Aber dann sei doch nicht alles umsonst gewesen, die Erlebnisse, die Kontakte, das werde doch am Wahlabend nicht einfach gekappt. Er ist gerührt: „Die Frau beim ­Singen, die Geburtstag hatte, was die alles erzählt hat! Dass ihr Mann gerade gestorben ist, dass die Kinder ihr zum Geburtstag sagten: ‚Mutti, wir sind froh, dass du noch bei uns bist.‘ Sie weinte fast. Ich wäre doch sonst nie in die ­Gelegenheit gekommen, mit dieser Frau zu singen. Und das Singen hat so einen Spaß gemacht!“

Die Menschen sollen im Sommer sagen: Das ist der, der bei der Feuerwehr war

Am nächsten Morgen um neun ist Stader ­wieder unterwegs in die andere Richtung, wieder 100 Kilometer, eine Strecke. Früher war samstags immer Putztag bei ihm zu Hause, das muss er jetzt machen, wenn mal Zeit ist. Stader lebt allein. Abends kommt er oft spät nach Hause, Willy und Krümmel, seine Katzen, warten dann schon ungeduldig. – Der Kandidat steuert auf einen typischen Stader-Termin zu. In Zahna, 15 Kilometer entfernt von Wittenberg, feiert die Jugendfeuerwehr gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz Geburtstag. „Man fährt da hin und weiß nicht, was einen erwartet.“

Jonas Ludwig Walter

Jonas Ludwig Walter, Foto­graf, genehmigte sich auf dem Feuerwehrfest eine original Zahnaer Brause. Die liebte er schon in seiner Kindheit.
Foto: Privat

Ein paar Minuten später steht er mit Ralf Wroblewski, dem Vorsitzenden vom Jugendrotkreuz, neben einem Feuer­wehrauto. Wroblewski ist an diesem Samstagvormittag der Knoten, den Stader schon geknüpft hatte, sie waren sich bei einem früheren Termin schon einmal begegnet. Also bleibt Stader erst einmal bei ihm stehen. Kinder springen um die beiden Männer herum, sie holen die Bälle zurück, die beim Dosenwerfen ihr Ziel verfehlt haben. Wroblewski scheint für einen Moment zu vergessen, dass Stader ja gar nicht im Bundestag sitzt. Er habe gehört, dass die Feuerwehr vielleicht demnächst Gebühren für Funkfrequenzen zahlen müsse, wenn sie das Digi­talnetz nutze. „Das ist Daseinsvorsorge, der Bund muss machen, dass das kostenlos ist!“

 Feuerwehrmann Wolf hat viele Orden - Stefan Stader hat die Geduld, sich die Geschichten zu den Orden anzuhörenJonas Ludwig Walter

Stader nickt und hört zu, oft gibt er kaum mehr zurück als ein fragendes „Ja? Ja?“. Andere Männer kommen hinzu, schnell ist die Rede davon, wie alt die Feuerwehrautos seien, ein neues koste einige Hunderttausend Euro, dafür sei kein Geld da, aber der Bundesfinanzminister freue sich über die schwarze Null. Plötzlich fragt Stader, ob er sich mal ins Feuerwehrauto setzen dürfe. Natürlich darf er. Ein perfektes Bild für die Lokalpresse, aber es ist niemand da. Macht nichts, ­in solchen Situationen reicht Stader sein Handy oft an ­Um­stehende weiter und bittet sie, ein Foto von ihm zu machen, für seine Facebook-Seite. Er sitzt im Feuerwehrauto und freut sich wie ein kleiner Junge. Ein Mann beugt sich zu Wroblewski herüber und flüstert: „Wer ist denn das?“ – „Der kandidiert für den Bundestag.“

Manchmal sieht es kurz so aus, als verliere Stader sein unsichtbares Seil

Über Politik redet der Kandidat eher selten. Das kommt später. Klar gebe es Dinge, die ihm wichtig seien. Dass der Zusammenhalt in Dörfern und Siedlungen erhalten bleibe. Oder Mehrgenerationenprojekte fürs Land. Aber jetzt will er die Leute erst mal kennenlernen, ihnen zuhören. Und sich bekannt machen. „Ich will haben, dass die Menschen im Spätsommer, wenn die Plakate hängen, sagen: ‚Der war doch bei unserer Feuerwehr!‘“ Bis 14 Uhr bleibt Stader auf dem Fest in Zahna, dreieinhalb Stunden. Eine Stunde davon erklärt ein Feuerwehrvertreter ihm jede Verästelung der Städtepartnerschaften, die Zahna unterhält. Stader handelt sich eine Abfuhr ein, als er einen kleinen Jungen fragt, ob er sich mal einen Feuerwehrhelm ausleihen dürfe. Er macht noch mehr Fotos für seine Facebook-Seite. Und setzt sich zu Leuten, die im Zelt eine Wurst essen.

 Wenn er 30 Prozent holt, könnte es reichen für Stefan Stader und das DirektmandatJonas Ludwig Walter

Es ist erstaunlich, was Stader alles über sie erfährt, obwohl er das Gespräch meistens wieder nur mit seinem „Ja? Ja?“ am Laufen hält: Dass der Mann in der Runde Windkraft­anlagen baut und jedes Jahr einen Gesundheitscheck machen muss, wegen der Höhe. Dass ein neues Windrad vier alte ersetzen kann, weil es leistungsstärker ist. Dass die Kochsendungen mit Promis im Fernsehen auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. Stader klatscht acht Kinderfeuerwehren zu. Und er applaudiert den zehn Jugendfeuerwehren, die ihren Löschwettkampf mit heiligem Ernst betrieben haben. Stader bewundert den Wanderpokal, den die Siegertruppe mit nach Hause nimmt. Und er staunt, als die Sieger aus dem Nachbardorf ihm verraten, dass dieser Pokal „nie im Leben nach Zahna gehen“ werde – so eine große Rivalität zwischen den Dörfern, wieder was gelernt!

Aber niemand fragt Stader etwas in den dreieinhalb Stunden. Alle scheinen es ganz selbstverständlich zu ­finden, dass er dabei ist. Manchmal sieht es für kurze Momente so aus, als verliere Stader sein unsichtbares Seil. Dann steht er allein zwischen den Menschen und sucht nach neuen Gesprächspartnern. So auch, als sich Gäste und die Teams der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Halbkreis um Katja Schneider versammeln, die resolute Leiterin der Stadtjugendfeuerwehr. Sie hält vor der Sieger­ehrung eine kurze Rede. Frau Schneider begrüßt Otto, das älteste Mitglied der Feuerwehr, 75 Jahre ist er dabei, tosender Applaus. Sie begrüßt den Wehrleiter, Vertreter des Landkreises und des Feuerwehrvereines. Stader steht auf der Wiese und klatscht. Ärgert er sich gar nicht, hundert Kilometer Anfahrt, der halbe Samstag ist schon vorbei, sein Putztag, Willy und Krümmel sind wieder mal allein – und dann gibt es gar keine offizielle Begrüßung, die ihn bekannt macht, weil alle seinen Namen hören?

Stader guckt, als verstehe er die Frage nicht. Und sagt: „Warum? Ich bin doch nur der Kandidat.“

Leseempfehlung

Seitdem Daniel Zimmermann die Idee mit der Moschee hatte, wird der Ton rauer in Monheim. Er hält das aus
33316

Neue Lesermeinung schreiben