Gute Nachrichten: Was aus den Flüchtlingen im Kloster Weingarten wurde

Maler, Pfleger, Schreiner
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Foto: Sebastian Cunitz und Julius Matschig

Dass Flüchtlinge aus Afrika ins prächtige Kloster in Weingarten einzogen, gefiel nicht jedem. Und heute?

„Mensch, ging das schnell“, hieß es in chrismon 2/2016 über das Kloster Weingarten, das über Nacht zum Flüchtlingsheim wurde. 39 afrikanische Männer warten auf eine Zukunft im katholischen Oberschwaben. Schnell geht bei den Ämtern nichts: Erst fünf haben eine Anerkennung.

Drum ist es fast ein Wunder, was Schwester Ines für „ihre Jungs“ erreicht hat: Zwei werden Altenpfleger, je einer Maler, Autolackierer, Schreiner und Lüftungsbauer. Vier haben Hilfsjobs, drei haben eine Frau gefunden, zwei sind Vater geworden. Und es bleibt, wie die Nonne sagt: „Mordsanstrengend.“

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Lesermeinungen

Liebe Schwester Ines
Gott sei Dank gibt es Menschen wie Sie. Als Oberschwäbin mit katholischem Vater , russisch-orthodoxer Mutter und agnostisch-evangelischem Ehemann bin ich einfach stolz auf Sie, liebe Schwester Ines. Ihr Beispiel macht Mut!
Wera Bart-Hösl