Markus Weingardt über Friedenskirchen

"Komische Landesverräter"
Protestbänder der Quäker gegen den US-Einsatz im Irak

Erst verspottete man die Quäker als naiv. Irgendwann wurde klar: Sie hatten recht. 2007 protestierten sie mit diesen Bändern gegen den US-Einsatz im Irak

Foto: Garry Clarkson/eyevine/Picture Press

Liebt eure Feinde, forderte Jesus. Einige Kirchen befolgen diesen Grundsatz sehr streng und verweigern jeden Kriegsdienst. Kann man das heute noch ernsthaft verantworten? Ja, sagen Vertreter der Friedenskirchen. Der Politikwissenschaftler Markus Weingardt erklärt, wie
Hitler, Saddam Hussein, Islamischer Staat: manchem Irren müsse man sich mit Gewalt entgegenstellen, sagen viele Christen. Gewalt löst keine Probleme, sie schafft nur neue, sagen die Friedenskirchen.

chrismon: Herr Weingardt, welche Kirchen und Religionsgemeinschaften tun sich mit ihrem Engagement für Frieden und Gewaltlosigkeit hervor?

Markus Weingardt: Zum einen die klassischen Friedenskirchen: Quäker, Mennoniten und Church of the Brethren. Sie tun das seit Jahrhunderten. Außerdem neuere Gemeinschaften wie Sant’ Egidio. Sie sind Paradebeispiele für religiös motivierte Friedensarbeit.

Serie: Friedenskirchen

  • Sind Mennoniten, Quäker und Brethren für andere Kirchen Vorbilder?
  • Bleiben sie pazifistisch, wenn es hart auf hart kommt?
  • Und was bringt ihr Engagement wirklich für den Frieden?
Alle Folgen unserer Friedenskirchen-Serie finden Sie hier.
Warum erfährt man davon so wenig?

Die Quäker treten als Vermittler auf, nur bekommt man davon zunächst kaum etwas mit, weil sie im Hintergrund agieren. Man erfährt von ihrer Arbeit erst Jahre oder Jahrzehnte später. Das gehört zu ihrem Markenzeichen. Deswegen arbeiten sie auch so erfolgreich. Konfliktparteien wissen: Auf die können wir uns verlassen. Sie gewährleisten höchste Diskretion, heute und auch übermorgen noch. So ein geschützter Raum ermöglicht, dass man Kompromissideen äußert, die auf keinen Fall an die Öffentlichkeit dringen dürfen.

Wann zum Beispiel?

Im Biafra-Konflikt in Nigeria in Afrika in den 1960er und 70er Jahren. Auch im indisch-pakistanischen Kaschmir-Konflikt ­und im Nahost-Konflikt. Bei den Oslo-Abkommen in den 1990er Jahren zwischen Israelis und Palästinensern kann man die Handschrift von Quäkern erkennen.

Wie sieht diese Handschrift aus?

Eine überdurchschnittliche Fachkompetenz gepaart mit Ein­fühlungsgabe, mit hoher Empathie. Quäker arbeiten sich sehr gut in die Konflikte ein und bleiben oft Wochen und Monate in den Konfliktregionen. Sie bemühen sich, die Konfliktparteien zu verstehen. Und sie verzichten auf Schuldzuweisungen.

Aus welcher Motivation?

Aus der Überzeugung, dass Frieden, Gewaltlosigkeit und die ­Ehrfurcht vor dem Leben zentrale Werte sind. Bei den Quäkern ist das religiös begründet. Der Schutz des Lebens ist göttliches Gebot. Das ist zwar ähnlich bei den Zeugen Jehovas. Aber anders als Quäker und Mennoniten mischen sich die „Zeugen“ nicht in die Politik ein. In den vergangenen Jahrzehnten waren auch Mennoniten mehr als früher politisch und gesellschaftlich engagiert.

"Friedenskirchen haben den Pazifismus ausdrücklich in ihrem Programm"

Für die Mennoniten war Gewaltlosigkeit früher eher Teil einer privaten Haltung als etwas, was man in der Politik einforderte?

Ja, lange Zeit war das so. Dann, Mitte der 1950er Jahre, haben die Mennoniten in Deutschland das Mennonitische Friedenskomitee aufgebaut, eine Reaktion auf die Wiedereinrichtung der Bundeswehr. Da haben sie begonnen, in die Gesellschaft hineinzu­wirken, und das tun sie heute noch.

Wo zum Beispiel?

Markus A. Weingardt

Markus A. Weingardt ist Politikwissenschaftler und Friedensforscher. Von 2006 bis 2008 hat er das Friedens­gutachten der fünf führenden Friedens­forschungsinstitute in Deutschland mit herausgegeben (www.friedensgutachten.de). Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Weltethos.
In Nicaragua waren sie während der sandinistischen Revolution sehr aktiv. Auch sie haben überwiegend im Hintergrund agiert und die Friedensverhandlungen unterstützt. Sie haben Kontakte vermittelt, Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, Prozesse finanziell unterstützt und Kurierdienste übernommen. Ähnlich übrigens auch der Lutherische Weltbund.

Wie unterscheiden sich die traditionellen Friedenskirchen ­etwa von Lutherischem Weltbund und der römisch-katholischen ­Kirche, in denen stark engagierte Friedensgemeinschaften wie Sant’ Egidio wirken?

Es zeichnet die historischen Friedenskirchen aus, dass sie nicht nur jede Gewalt ablehnen, sondern dass sie den Pazifismus ausdrücklich in ihrem Programm haben. Das haben die protestantische und die ­katholische Kirche nicht. Schon gar nicht haben sie über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte Friedensarbeit zu ihrem Markenzeichen gemacht.

Trotzdem können Organisationen wie der ­Lutherische Weltbund und der Ökumenische Rat der Kirchen, die viel größer sind als die kleinen Friedenskirchen, in anderer Weise Friedensarbeit leisten. Sie haben internationale Kontakte, die in Friedensprozessen hilfreich sein können. Auch haben sie mehr Geld, um Verhandlungen zu unterstützen. Manche Friedensgespräche scheitern schlicht daran, dass einer Partei das Geld fehlt, um an einen verabredeten Ort zu reisen.

Was macht Sant’ Egidio?

Eine Handvoll Abiturienten hat diese Laiengemeinschaft Ende der 1960er Jahre in Rom gegründet. Sie hat drei Säulen: Gebet, Dienst und Gemeinschaft. Ihr erstes Anliegen war Hilfe für die Ärmsten der Armen, die Obdachlosen, Arbeitslosen und Hungern­den in Rom. Sant’ Egidio ist also nicht als Gemeinschaft von ­Friedensstiftern angetreten, sondern eher von Sozialarbeitern. Dann aber sahen sie die politischen Ursachen von Armut, und daraus hat sich die Friedensarbeit entwickelt.

Ein besonders erfolgreiches Beispiel waren ihre Friedensverhandlungen in Mosambik. Sant’ Egidio leistete ab Mitte der 1980er Jahre humanitäre Hilfe für die Opfer des Bürgerkriegs. Als die Vereinten Nationen mit Friedensverhandlungen in Mosambik gescheitert waren, hat der katholische Bischof Jaime Gonçalves noch einen Anlauf genommen und mit den Rebellen gesprochen, um irgendwie Verhandlungen in Gang zu bringen. Bald merkte er: Alleine schafft er das nicht.

"In Friedenskirchen geht es manchmal ähnlich zu wie in den großen Kirchen"

Unterstützung fand er bei Sant’ Egidio, zu der ­Gemeinschaft hatte er aus früherer Zeit Kontakte. Nach einigen Vorgesprächen sagten die Konfliktparteien: Wir sind bereit zu neuen Friedensverhandlungen – aber nur wenn Sant’ Egidio und der Bischof Gonçalves die Federführung übernehmen. Das hat sich herumgesprochen.

Wo hat Sant’ Egidio noch gewirkt?

2010 haben sie im westafrikanischen Guinea auch ein Friedensabkommen vermittelt. Das hat den Weg für die ersten freien demokratischen Wahlen nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs geebnet. Wir haben das in Deutschland so gut wie gar nicht wahrge­nommen. Auch im Libanon und im Nahostkonflikt ist Sant’ Egidio sehr wichtig. In anderen afrikanischen Staaten leistet die Gemeinschaft  humanitäre Hilfe. In Algerien sind sie allerdings gescheitert.

Ist Sant’ Egidio aktiver als die Friedenskirchen?

In den Friedenskirchen geht es manchmal ähnlich zu wie in den großen Kirchen: Nicht alle halten die Friedensarbeit für so wahnsinnig wichtig. Ich war vor kurzem bei einer Konferenz von Mennoniten aus ganz Europa, wo genau das beklagt wurde: Man nenne sich historische Friedenskirche, doch das sei für viele ein Ruf aus alter Zeit. Was die Reputation früher ausgemacht habe, stehe nicht mehr für alle ganz oben auf der Agenda.

Woran liegt das?

Viele sagen, dass die Politik unübersichtlicher geworden sei. Das mag der Hauptgrund dafür sein, dass auch in den großen Kirchen die Friedensbewegung nach 1990 stark geschrumpft ist. Es scheint schwieriger, Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Zur Zeit des Kalten Krieges war das noch einfacher. Aber wer waren zu Beginn des Jugoslawien-Konflikts Anfang der 1990er Jahre diejenigen, für die man Partei hätte ergreifen sollen – die Serben, die Kroaten oder die Albaner? Aus Sorge, sich in die Nesseln zu setzen, machen viele lieber gar nichts.

Was ist mit der dritten Friedenskirche, der Church of the ­Brethren?

Sie unterhält unter anderem in Nigeria Schulen. Die extremistische Gruppe Boko Haram hat viele Mädchen aus einer ihrer Schulen in Chibok entführt. Sie hat auch die Zentrale der Church of the Brethren überfallen. Und die Church hat tatsächlich nicht nach Vergeltung und Gegengewalt gerufen, sondern auch in ­dieser schwierigen Situation an der Gewaltlosigkeit festgehalten.

Irmela Büttner ist Medienvikarin im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP). Sie hat evangelische Theologie in Leipzig und Heidelberg studiert. In Reppenstedt bei Lüneburg hat sie ihr Gemeindevikariat absolviert und das zweite theologische Examen in der Landeskirche Hannovers abgelegt. Das Medienvikariat am GEP dient als Zusatzausbildung im Bereich Publizistik.
Sarika Feriduni/evangelisch.de
Gab es Zeiten, in denen die Friedenskirchen den Pazifismus nicht durchhalten konnten?

Die Mennoniten in Deutschland waren sich im Ersten Weltkrieg keineswegs einig, welche Position sie einnehmen sollten. Einige von ihnen haben sich von der nationalistischen Stimmung ergreifen lassen, sie haben für die Kriegsteilnahme plädiert. Wenn die Gewalt unmittelbar droht, treten auch in diesen Kirchen Individuen mit eigenen Entscheidungen hervor. Man kann ja nicht verordnen, dass alle die Stärke haben sollen, in jeder Situation am Pazifismus festzuhalten.

Jede und jeder Einzelne kann natürlich in Lagen kommen, in denen sie oder er an der theologischen oder ethischen Gewaltlosigkeit nicht mehr festhalten kann. Aber von den Friedenskirchen ist mir keine Epoche bekannt, in der sie offiziell ihre theologische Überzeugung über Bord geworfen hätten.

In der Geschichte wurden die Friedenskirchen oft verfolgt. ­Warum?

Die Gewaltlosigkeit war immer ein Problem für die weltlichen Machthaber, eine Infragestellung und eine Kritik an ihrer Politik und an ihrem Machtanspruch. Wer sagt: „Wir verurteilen nicht nur eure Gewaltpolitik, sondern wir beteiligen uns auch nicht an euren Feldzügen“, unterminiert die Macht der Herrschenden – vor allem dann, wenn sich andere anstecken lassen und die Soldaten wegbleiben.

"Die Mächtigen der Welt hatten schon immer Angst vor den Pazifisten"

Deswegen bemühten sich Könige und Fürsten stets, diese angeblichen komischen Pazifisten und Landesverräter im Zaum zu halten, zu vertreiben oder gar umzubringen. Übrigens bis ins 20. Jahrhundert. Auch in den Weltkriegen verweigerten Quäker den Kriegsdienst und zogen keine Uniformen an. Einmal mussten in den USA zwei Quäker nackt im Schnee stehen, bis sie erfroren. Daraufhin verließen viele Quäker das Land. Die Unterdrückung liegt also gar nicht so lange zurück.

Herrscher und Generäle fürchten, dass die pazifistische Haltung Schule macht?

Ja. Hinzu kommt, dass Mennoniten und Quäker keine Kriegs- und Militärsteuern zahlen, sich also finanziell nicht an den Kriegen beteiligen wollten. Auch das wurde hart verfolgt.

Einerseits werden Pazifisten als Naivlinge und Utopisten belächelt und beschimpft, gleichzeitig aber haben die Mächtigen der Welt schon immer enorme Angst vor diesen weltfremden Utopisten gehabt und sie mit allen Mitteln verfolgt, schlimmer als andere.

Halten Pazifisten ihren Widerstand besser durch, wenn sie  starke Persönlichkeiten als Vorbilder haben?

Es geht nicht nur um Vorbilder, an denen man sich orientieren kann. Es hilft schon, wenn theologisch der Boden bereitet ist, dass die heiligen Schriften Gewaltlosigkeit fordern. Diese Bewusstseinsarbeit sollte schon im Vorfeld geschehen. Darin zeichnen sich die Friedenskirchen aus, aber nicht nur sie. In Ruanda hat sich die muslimische Gemeinschaft 1994 während des Genozids kollektiv jeglicher Gewalt enthalten. Sie haben Tausende Menschen gerettet, die vor ihren Mördern flohen. Und sie haben das mit dem Koran begründet. Das ist zwar eine andere Begründung als die christliche, aber sie führt zum selben Ergebnis. Trotzdem können natürlich auch starke Persönlichkeiten dabei helfen.

Zum Beispiel?

Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer und Mahatma Gandhi, aber auch weniger berühmte Aktivisten. Interessanterweise haben die Friedenskirchen kaum solche Führer­gestalten. Kein Quäker gilt als heraus­ragender Starvermittler in Konflikten. Da kommen oftmals völlig unbekannte und unspektakuläre Persönlichkeiten zum Zug, die in dieser Arbeit aber einfach gut sind.

Die größte Gruppe der Kriegsdienstverweigerer im nationalsozialistischen Deutsch-land waren die Zeugen Jehovas. Was bringt ausgerechnet sie dazu, den Kriegsdienst zu verweigern?

Einschlägige Bibelworte, das Gebot „Du sollst nicht töten“ zum Beispiel. Hinzu kommt eine gehörige Portion Angst: Wenn ich die Gebote nicht erfülle, dann gehöre ich nicht mehr zu den 144 000 Auserwählten. Theologisch mag das fragwürdig sein. Trotzdem bewundere ich, wie Zeugen Jehovas lieber ins KZ und in den Tod gingen, als sich am Krieg zu beteiligen.

Gibt es nichtchristliche Friedenskirchen?

Als Bewegungen und Initiativen, ja. Aber anders als im christlichem Kontext sind sie zumeist nicht in festen Gemeinschaften organisiert. Die Muslime in Ruanda sind zwar untereinander vernetzt, aber nicht so institutionalisiert wie die christlichen Kirchen. Auch als sie sich während des Völkermordes 1994 pazifistisch verhielten, hatten sie keinen einzelnen Oberhirten, der die Richtung vorgegeben hat. Es mussten sich mehrere religiöse Führungspersönlichkeiten verständigen.

"Der Buddhismus ist nicht die friedliche Religion schlechthin"

Unter den Friedensnobelpreisträgern der letzten 15 Jahre waren übrigens einige Muslime. Muhammad Yunus hat die Grameen Bank für Kleinstkredite gegründet. Die Juristin ­Shirin Ebadi setzt sich für Menschenrechte ein, die junge Malala Yousafzai für Mädchenbildung. Alle leis­teten ganz unterschiedliche Beiträge zum Frieden.

Und gibt es nichtchristliche Friedensmakler?

Ja, durchaus. Zur Zeit Gandhis hat Khan Abdul Ghaffar Khan unter den Paschtunen auch Gewaltfreiheit vertreten – gegen größere Widerstände als Gandhi. Im aktuellen Bürgerkrieg im Irak hat Großajatollah Ali al-Sistani in Nadschaf in einer hochangespannten Situation einen Kompromiss vermittelt. Viele Bausteine tragen zum Frieden bei.

Was ist mit den Buddhisten?

Der Buddhismus hat den Ruf, die friedliche Religion schlechthin zu sein. Was so nicht stimmt. Auch da gibt es gewaltträchtige Traditionen, in Myanmar beispielsweise, wo in manchen Landesteilen eine stark buddhistisch-nationalistische und antimuslimische Stimmung dominiert. Ebenso gibt es auch buddhistische Friedens­initiativen, etwa die von dem Mönch Naha Ghosananda 1979 initiierte Versöhnungsbewegung in Kambodscha.

Was machen sie?

Sie leisten humanitäre und karitative Hilfe, unterstützen gewaltlosen Widerstand in bestimmten Ländern, bieten Workshops an, Ausbildungen und Fortbildungen in konstruktiver Konfliktbe­arbeitung, sie leisten politische Lobbyarbeit, vor allem im südost­asiatischen Raum: Kambodscha, Thailand, Vietnam, teilweise in Myanmar. Sie tun also alles, was zur erfolgreichen Friedensarbeit und zur Bewusstseinsarbeit gehört.

Hat Pazifismus heute überhaupt noch eine Chance?

Ja, gewaltlose Konfliktbearbeitung ist immer besser als Krieg. Wir brauchen in Politik und Kirchen viel mehr Wissen über die ­Methoden und Möglichkeiten, Konflikte gewaltlos und konstruktiv zu bearbeiten. Und auch den Mut, Profil zu zeigen und Prügel und Häme auf sich zu ziehen, wie es Margot Käßmann geschehen ist und noch immer geschieht. ­Davor schrecken viele unserer leitenden Geistlichen leider zurück. Sie wollen politisch jedem wohl- und niemandem wehtun, und dann äußern sie sich wachsweich.

Ich verstehe die persönlichen, ethischen und theologischen Dilemmata. Aber zu sagen: „Eigentlich bin ich gegen Gewalt, nur in diesem oder jenem Fall muss es halt sein“ – das hilft niemandem weiter. Das brauche ich von der Kirche nicht zu hören. Das höre ich von tausend anderen. Von Kirchenoberen erwarte ich den Mut, dass sie öffentlich sagen: „Wir sind gegen jede Art der Kriegsführung, Kriegsvorbereitung und Rüstungsproduktion. Punkt.“

Information

Serie: Friedenskirchen

Hitler, Saddam Hussein, Islamischer Staat: Manchem Irren müsse man sich mit Gewalt entgegenstellen, sagen viele Christen. Gewalt löst keine Probleme, sie schafft nur neue, sagen die Friedenskirchen. In einer Serie von Interviews und Reportagen geht chrismon plus diesen Fragen nach:
 
Sind die Friedenskirchen für andere Kirchen Vorbilder?
Was tun sie, wenn es hart auf hart kommt?
Und was bringt ihr Engagement wirklich für den Frieden?

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