Schneller, höher, weiter!

Foto: Iveta Vaivode

Immer höher, baumeln wie ein Äffchen, auf den Boden springen, manchmal auch wie eine reife Frucht runterplumpsen. Aua. Kurzes Gebrüll. Macht nix, immer wieder rauf, so ein lustiges Gefühl, das Ziehen im Bauch, wenn man runterguckt. Und irgendwann hört das auf. Felix will einfach nur rumsitzen, an einen Baum gelehnt in die Landschaft gucken. Kapuze über den Kopf, Musik auf die Ohren und an Johanna denken. Mit den total süßen Sommersprossen auf der Nase. Das macht auch ein Ziehen im Bauch, aber ein anderes.

Da klettert man nicht mehr auf Bäume, Kinderkram. Man schnitzt höchstens noch ein Herz in die Baumrinde – für immer: Felix und Johanna. Und am Ende des Sommers? Hat Johanna Schluss gemacht wegen Anton. Und Felix klettert wieder. Ganz nach oben, wo die Kleinen nicht hinkommen und niemand die Tränen sehen kann.

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