Caroline Link: Mich mit Gott zu unterhalten, das ist für mich eine trostspendende Form der Meditation

Foto: Stefan Falke

Caroline Link

Caroline Link, 1964 geboren, erhielt 2003 für ihren Film „Nirgendwo in Afrika“ den Oscar. 2013 kam ihr Film „Exit Marrakech“ in die Kinos. Die Regisseurin hat eine Tochter und lebt in München.

Als Kind habe ich mir Gott tatsächlich wie einen alten Mann auf der Wolke vorgestellt. Mit dem habe ich ganz oft kommuniziert und hatte das Gefühl: Er nimmt mich wahr und ist auf meiner Seite.

Auch heute habe ich irgendwie das Gefühl, dass da jemand ist, der auf mich aufpasst und meine Bitten hört.

Mich mit Gott zu unterhalten, das ist für mich eine trostspendende Form der Meditation. Dieses Gottvertrauen möchte ich an meine Tochter weitergeben.

Wir haben sie taufen lassen, und ich wollte, dass Pauline in den Religionsunterricht geht. Die christliche Religion gehört in unserm Kulturkreis einfach zur Allgemeinbildung dazu.

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