Die Bibel - ausgelegt für heute
"Spüren die, die selten in die Gottesdienste kommen, dass wir unter den Perücken und Kostümen einer religiösen Sprache, die nicht mehr die unsere ist, schwitzen?" fragt Markschies in seiner aktuellen Auslegung zu einer Kultkritik des alttestamentlichen ProphetenPropheten treten in der Bibel meist dann auf, wenn es darum geht, den Menschen gehörig ins Gewissen zu reden. Im umgangssprachlichen Sinn gelten sie als Männer oder Frauen, die zukünftige Entwicklungen voraussagen oder die wahrsagen können. Dies entspricht aber nicht der biblischen Rolle der Propheten. Diese machen nämlich dadurch von sich reden, dass sie die politischen, sozialen und religiösen Strömungen ihrer Zeit sehr genau beobachten und sich dazu kritisch warnend äußern. Eine besonders breite Wirkung entfalteten Jesaja und Jeremia. Mit leidenschaftlichem Einsatz versuchen sie, die Gesellschaft neu auf Gott hin zu orientieren. Die Propheten der Bibel handeln im göttlichen Auftrag. Angesichts der Gefahren und der Mühen ihrer großen Aufgabe sträuben sich manche Propheten zunächst, aktiv zu werden (so zum Beispiel Jeremia). Amos. "Spüren sie, dass wir die großen Hoffnungen der biblischen Autoren mit unendlich kleiner Münze weitererzählen?." Zu lesen ist der Text hier bei chrismon.de - oder gedruckt in der aktuellen Ausgabe von chrismon plus. Markschies war viele Jahre Präsident der Humbold-Universität in Berlin. In so ein Amt kommen nicht viele Theologieprofessoren.
Suche nach Predigten zu bestimmten Stichworten
In der Predigtdatenbank von chrismon können Sie gezielt nach früheren Predigten suchen. Zum Beispiel nach Predigten über das Thema "Gnade" im Zusammenhang mit dem Epiphanias Jährlich auf den 6. Januar fällt eines der ältesten Feste der Christenheit: Epiphanias, der Tag der Erscheinung des Herrn. An Epiphanias feierte man die Geburt Jesu, seinen Tauftag, das Weinwunder zu Kana (Johannes 2) und die Verklärung Jesu (Markus 9). Mit Epiphanias endet der Weihnachtsfestkreis. An dem Tag sollen Weise aus dem Morgenland Jesus angebetet haben (Matthäus 2), daher auch die Bezeichnung Heilige Drei Könige. In katholischen Gegenden ziehen so genannte Sternsinger durch die Straßen: Kinder verkleiden sich als Könige, singen vor Haustüren und schreiben daran mit Kreide die Jahreszahl und die Buchstaben C-M-B. Manche verstehen C-M-B als die Initialen der drei Könige Caspar, Melchior, Balthasar. Andere sehen darin den lateinischen Segen „Christus mansionem benedicat“, zu Deutsch: Christus segne dieses Haus. -Sonntag. Geben Sie das entsprechende Stichwort in die Volltextsuche ein, wählen Sie als kirchlichen Feiertag "Epiphanias Jährlich auf den 6. Januar fällt eines der ältesten Feste der Christenheit: Epiphanias, der Tag der Erscheinung des Herrn. An Epiphanias feierte man die Geburt Jesu, seinen Tauftag, das Weinwunder zu Kana (Johannes 2) und die Verklärung Jesu (Markus 9). Mit Epiphanias endet der Weihnachtsfestkreis. An dem Tag sollen Weise aus dem Morgenland Jesus angebetet haben (Matthäus 2), daher auch die Bezeichnung Heilige Drei Könige. In katholischen Gegenden ziehen so genannte Sternsinger durch die Straßen: Kinder verkleiden sich als Könige, singen vor Haustüren und schreiben daran mit Kreide die Jahreszahl und die Buchstaben C-M-B. Manche verstehen C-M-B als die Initialen der drei Könige Caspar, Melchior, Balthasar. Andere sehen darin den lateinischen Segen „Christus mansionem benedicat“, zu Deutsch: Christus segne dieses Haus. " - und Sie bekommen eine Auslegung von Margot Käßmann zu dem Thema. Käßmann war 2011 chrismon plus-Kolumnistin für "Das Wort".
"Das ist und bleibt Größe: zu erkennen, dass ich nicht die Nummer Eins bin, sondern ein anderer", schreibt Margot Käßmann in der Auslegung zum Täuferzeugnis von Jesus aus Johannes 1 - einem Predigttext für den Epiphaniassonntag. In dieser Tugend sieht sie Johannes den Täufer als Vorbild. Viel wichtiger, als sich selbst vorne zu sehen, sei es, die "gemeinsame Sache in den Vordergrund stellen, zu akzeptieren, dass ich nicht ganz vorn stehe, aber doch Teil einer großartigen Bewegung bin".
Suche nach Predigten zu bestimmten Bibelstellen
Vielleicht suchen Sie auch nach der Auslegung einer bestimmten Bibelstelle, zum Beispiel aus aktuellem Anlass über die Himmelfahrt Jesu: Wie soll man sich das Vorstellen, Jesus fährt in den Himmel hinauf? Sie schlagen nach unter Bibelstelle: "Apostelgeschichte 1,3-11. Ergebnis: Diesmal ein Text von Fulbert Steffensky, der viele Jahre vor Frau Käßmann Kolumnist in dieser Reihe war.
"Der Himmelfahrtsbericht klingt fast wie eine dramaturgische Verlegenheitslösung", schreibt er da zum Thema: "Irgendwo muss der Auferstandene ja hin, wenn er schon nicht mehr sichtbar unter diesen frühen Christen weilt. So hat man, dem alten Weltbild entsprechend, die Geschichte erzählt, dass er aufgehoben wurde und eine Wolke ihn vor ihren Augen hinwegnahm."
Jesu Himmelfahrt - nur ein Bild - was sollen Pastoren dazu noch predigen? Wieder O-Ton Steffensky:
"Würde ich also darüber predigen, dass diese Himmelfahrtsgeschichte vermutlich nicht historisch ist? Nein! Das wäre eine Unterrichtung und noch keine Predigt. Es wäre eine Stein- und keine Brotpredigt. Predigtthemen gibt es in diesem Text genug, zum Beispiel, was heißt Zeugen Christi sein, wovon der Text spricht? Was heißt: „Was seht ihr da zum Himmel?“, wovor die Engel warnen? Was ist die Kraft des Geistes, die Christus Diese griechische Bezeichnung ist kein weiterer Name Jesu, sondern ein Titel und Bekenntnis: Jesus ist „der Christus“, hebräisch „der Messias“, auf Deutsch „der Gesalbte“. Mit diesem Titel verband sich nach der Zeit von König David (um 1000 v. Chr.) in Israel die politische Hoffnung auf einen neuen Herrscher und ein Friedensreich unter seiner Ägide. Jesus lehnte diese politische Erwartung an seine Person ab. Im Gegenteil: Er starb sogar den Tod am Kreuz. Aber seine Botschaft enthält explizit politische Ziele: soziale Gerechtigkeit, Frieden, der Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung, Hunger und Krankheiten. Auch wenn Jesus die an ihn gerichteten Messiaserwartungen zurückwies, weckte er doch in den Menschen seiner Zeit und besonders in seinen Anhängern, den Christen, die Hoffnung „auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt” (Zweiter Petrusbrief 3, 13). verspricht?"
Suche nach Predigten einer bestimmten Predigtreihe
Predigttexte sind bestimmten Sonntagen des Kirchenjahres zugeordnet. Diese Zuordnung nennt man "Predigtreihe". Es gibt insgesamt sechs unterschiedliche Predigtreihen mit unterschiedlichen Bibeltexten, über die Pfarrer zu predigen haben. Alle sieben Jahre wiederholen sich also die Predigttexte. Gegenwärtig gilt die Predigtreihe "römisch III". Ihr sind fast ausschließlich alttestamtentliche Predigttexte zugeordnet. Vor zwei Jahren galt die Predigtreihe "römisch I" - in ihr kamen fast ausschließlich Texte aus den vier Evangelien vor.
Sie können auch auf chrismon.de die Auslegungen nach Predigtreihen durchsehen. Was kommt in diesem Jahr noch für Texte dran? Schauen Sie nach unter Predigtreihe IV. Sie bekommen eine Liste präsentiert. Ganz oben eine Auslegung von der Professorin für christliche Publizistik: Johanna Haberer.
Darin legt sie einen Text aus dem Ersten Korintherbrief des Apostels PaulusSo wurde Saulus zum Paulus: Eine Wegstunde von Damaskus entfernt, ungefähr um das Jahr 40 nach Christi Geburt, geschah etwas für den weiteren Weg des Christentums Folgenreiches: Der Pharisäer Saulus, ein frommer Jude, im Land unterwegs zur Eindämmung der entstehenden jungen christlichen Gemeinden, erlebte seine persönliche Bekehrung zum Glauben an Jesus Christus. Er hatte eine Lichtvision und hörte die Stimme Jesu sagen: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ Saul war drei Tage blind, doch dann erkannte er: In Jesus Christus liegt alles Heil. So konsequent, wie er zuvor die Gemeinden Christi verfolgt hatte, engagierte er sich fortan für sie, er wirkte als Missionar. Saulus war zum Paulus geworden. Das 9. Kapitel der Apostelgeschichte berichtet von dieser entscheidenden Weichenstellung für das Christentum. Mit Paulus betrat einer der ersten und profiliertesten Theologen des Urchristentums die historische Bühne. Die christlichen Kirchen begehen am 25. Januar das Fest seiner Bekehrung. aus: "Was töricht ist vor der Welt, das hat Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache", steht da.
Wie eine Versammlung von Verlierern - so wirke die christliche Gemeinde. "Und jeder dieser Verlierer ist ein maskenloses, makelloses Gesicht Gottes."
Suche nach Predigten zu bestimmten kirchlichen Feiertagen
Nun möchten Sie aber eine richtige Pfingstpredigt lesen. Geben Sie im entsprechenden Auswahlmenü den Namen des Sonntags ein, in diesem Fall "Pfingstsonntag". Zwei Predigten hierzu finden sich in unserer Predigtdatenbank, beide übrigens von der bayerischen Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler.
Nun haben Sie die Wahl: Möchten Sie eine Auslegung zu einem Abschnitt aus dem Römerbrief, Kapitel 8 lesen ("Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf") - oder lieber eine zu einem Text aus dem 4. Buch Mose 11, in dem Mose Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. bittet: "Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels"
Nutzen Sie unsere Predigtdatenbank. Manchmal ist sie etwas ungewohnt. So werden die biblischen Bücher nicht in ihrer Reihenfolge in der Lutherbibel sondern in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Aber daran gewöhnt man sich schnell.
Teilen Sie uns mit, wenn Sie sich an irgendetwas gar nicht gewöhnen können. Wir freuen uns über konstruktive Kritik!

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