Hat Gott alles vorherbestimmt?

Hat Gott alles vorherbestimmt? Seit Urzeiten stehe fest, wer das Heil erlangen und wer verdammt werde. Das behauptete der Genfer Reformator Johannes Calvin. Was er uns damit sagen wollte

"Free at last! Free at last! Thank God Almighty, we're free at last! " Die Zeilen aus dem Gospelsong stehen auf dem Grabstein des schwarzen Bürgerrechtlers und Baptistenpfarrers Martin Luther KingDer amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King hielt am 28. August 1963 seine berühmte Rede „I have a dream“ („Ich habe einen Traum“). Über 200 000 Menschen hatten sich an diesem Tag am Marsch auf die US-Hauptstadt Washington D. C. beteiligt, um gegen Rassentrennung in den USA zu demonstrieren. Es sollte die größte Demonstration in der Geschichte der USA werden. Als einer der Hauptredner auf der Kundgebung sagte King: „Ich habe einen Traum: dass meine Kinder eines Tages nach ihrem Charakter beurteilt werden und nicht nach ihrer Hautfarbe.“ Der Baptistenpfarrer aus Montgomery, Alabama, war erst im April 1963 landesweit zur Ikone des Widerstandes gegen Rassismus geworden, als ihn die Polizei in Birmingham, Alabama, nach gewaltfreien Protesten gegen die Rassentrennung verhaftet hatte. Genau fünf Jahre später, am 4. April 1968, fiel King einem Attentat zum Opfer. (1929-1968): "Frei, endlich frei! Dank Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. , dem Allmächtigen, sind wir endlich frei." Das Lied gibt einer unerschütterlichen Erlösungshoffnung von Sklaven Ausdruck. Von Sklaven, für die es eigentlich nichts zu hoffen gab.

Doch über eines waren sie sich sicher: Unsere vergänglichen Leiber mögen zugrunde gehen, doch unser wahres Ich wird den Sieg davontragen. In den Augen der Weißen sind wir gering, doch Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. hat uns zum Heil vorherbestimmt.

Dass Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. einige Menschen seit Anbeginn der Welt zum Heil vorherbestimmt habe, das lehrte der französische Reformator Johannes Calvin (1509-1564). Er war dem Schlachtruf der Reformation gefolgt: "Allein aus Gottes Gnade sind wir erlöst." Aus eigener Kraft könne der Mensch nichts zu seiner Erlösung tun, Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. allein erwähle zum Heil. Und Calvin versicherte den protestantischen Glaubensflüchtlingen, die damals in Genf Zuflucht suchten: "Christus Diese griechische Bezeichnung ist kein weiterer Name Jesu, sondern ein Titel und Bekenntnis: Jesus ist „der Christus“, hebräisch „der Messias“, auf Deutsch „der Gesalbte“. Mit diesem Titel verband sich nach der Zeit von König David (um 1000 v. Chr.) in Israel die politische Hoffnung auf einen neuen Herrscher und ein Friedensreich unter seiner Ägide. Jesus lehnte diese politische Erwartung an seine Person ab. Im Gegenteil: Er starb sogar den Tod am Kreuz. Aber seine Botschaft enthält explizit politische Ziele: soziale Gerechtigkeit, Frieden, der Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung, Hunger und Krankheiten. Auch wenn Jesus die an ihn gerichteten Messiaserwartungen zurückwies, weckte er doch in den Menschen seiner Zeit und besonders in seinen Anhängern, den Christen, die Hoffnung „auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt” (Zweiter Petrusbrief 3, 13). ist der Spiegel, in dem wir unsere Erwählung ohne Täuschung sehen können."

Für Calvin stand fest: Die Erwählten erlangen ewige Seligkeit, die Verworfenen dagegen ewige Verdammnis. Das sei Gottes unabänderlicher Ratschluss, der seit Beginn der Schöpfung feststehe. Daher spricht man auch von der "Lehre von der doppelten Prädestination".

Dogmen können späteren Generationen unangemessen und falsch erscheinen

Diese Lehre war schon zu Calvins Zeiten heftig umstritten. Sieht Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. wirklich einige Menschen für die Verdammnis vor? Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. will doch, dass alle durch Christus Diese griechische Bezeichnung ist kein weiterer Name Jesu, sondern ein Titel und Bekenntnis: Jesus ist „der Christus“, hebräisch „der Messias“, auf Deutsch „der Gesalbte“. Mit diesem Titel verband sich nach der Zeit von König David (um 1000 v. Chr.) in Israel die politische Hoffnung auf einen neuen Herrscher und ein Friedensreich unter seiner Ägide. Jesus lehnte diese politische Erwartung an seine Person ab. Im Gegenteil: Er starb sogar den Tod am Kreuz. Aber seine Botschaft enthält explizit politische Ziele: soziale Gerechtigkeit, Frieden, der Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung, Hunger und Krankheiten. Auch wenn Jesus die an ihn gerichteten Messiaserwartungen zurückwies, weckte er doch in den Menschen seiner Zeit und besonders in seinen Anhängern, den Christen, die Hoffnung „auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt” (Zweiter Petrusbrief 3, 13). gerettet werden (1. Korinther 15,22)! Und sollte Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. tatsächlich für das Böse verantwortlich sein, das er dann bekämpft?

Theologische Lehren sind keine exakten Beschreibungen der Wirklichkeit. Sie sind Annäherungen, Deutungen. Ihr Wahrheitsgehalt entscheidet sich daran, ob sie zum Jesus der Bibel Die Bibel (griechisch „biblia“ = Bücher) ist die Heilige Schrift der Christen. Die Bibel ist in das Alte und in das Neue Testament aufgeteilt. Das Alte Testament ist ursprünglich in Hebräisch geschrieben. Es beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und enthält neben den Urgeschichten der Menschheit Prophetenbücher, Weisheitstexte und die Geschichte des Volkes Israel. Viele Schlüsseltexte der westlichen Kultur finden sich im Alten Testament, wie zum Beispiel die Zehn Gebote. Das Neue Testament ist ursprünglich in Griechisch geschrieben. Es enthält unter anderem die vier Evangelien, die vom Leben, von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi erzählen, und eine Anzahl theologischer Briefe, von denen die des Apostels Paulus am wichtigsten sind. Bis ins 15. Jahrhundert wurde die Bibel fast nur in ihrer lateinischen Übersetzung (Vulgata) gelesen. Martin Luther übersetzte die Bibel von 1520 bis 1536 ins Deutsche. Alle christlichen Kirchen berufen sich in ihrer Lehre und in ihrer Praxis auf die Bibel, auf das Alte und das Neue Testament, als wichtigste Quelle. passen, zum Gottessohn, der ein wahrhaftiger Mensch war, dem kein Leid fremd war. Theologische Lehren sind keine abstrakten Feststellungen. Sie können versteckte Appelle enthalten, zu Demut aufrufen, Mut machen. Und sie können, wenn sich die Lebensumstände ändern, späteren Generationen plötzlich unangemessen und falsch erscheinen.

Als die Protestanten viele Jahre nach Calvin vor Verfolgung sicher waren, verlor die Prädestinationslehre ihre ursprüngliche Wirkung. Half sie zu Calvins Zeiten den Verzweifelten, sich gegen ein übermächtiges Schicksal zu wappnen, so ließ sie sich später als Ausdruck von Überheblichkeit missdeuten.

"Sollen die anderen zur Hölle fahren!"

Spaßvögel haben versucht, die Weltreligionen mit dem englischen Spruch "Shit happens" zu erklären, zu Deutsch: Dumm gelaufen. Ein Hindu würde demnach im Sinne der Reinkarnationstheorie feststellen: "This shit happened before": Das ging schon einmal schief. Ein Jude würde das Leid seines Volkes beklagen: "Why does this shit always happen to us?": Warum trifft es immer uns? Ein Protestant calvinistischer Prägung würde beten: "Let this shit happen to others": Sollen die anderen zur Hölle fahren, er selbst ist sich seiner Erlösung gewiss. Eine karikierende Überzeichnung - mit wahrem Kern.

Als von Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. für das Heil vorbestimmtes Volk sahen sich viele weiße Sklaventreiber in den USA und viele südafrikanische Buren bis zum Ende der Apartheid (zu Beginn der 1990er Jahre). Mit dieser Sicht begründeten sie ihren Rassismus: dass nur sie bestimmte Strände betreten, auf bestimmten Bänken sitzen oder in bestimmte Busse steigen dürften, die farbigen Einwohner des Landes aber nicht.

Dennoch: Die aus Afrika verschleppten Frauen und Männer eigneten sich in Amerika die ReligionUnter Religion versteht man die vielfältigen Beziehungen des Menschen zu Gott, dem Göttlichen oder, ganz allgemein gesprochen, dem Transzendenten. Sie zeigen sich in Gebeten und Festen, in Ritualen, Liedern und Bräuchen. Der Ursprung des Wortes Religion liegt im lateinischen Wort religere (deutsch: zurückbinden). In diesem Sinne bedeutet Religion die Rückbindung des Menschen an Gott. Heute hat sich im Christentum die Auffassung durchgesetzt, dass sie nicht als einzige Glaubensgemeinschaft eine authentische Rückbindung an Gott hat. Auch bei den maßgeblichen Führern anderer Weltreligionen gilt Toleranz zwischen den Religionen zunehmend als erstrebenswert, da jeder Glaube an Gott auch kulturell geprägt ist. ihrer Unterdrücker an. Dieselbe Lehre, mit der die Weißen ihre Überlegenheit begründeten, beanspruchten die Sklaven für sich. Vielleicht konnte Calvins Lehre von der Prädestination deshalb ihre Kraft in den Gospels entfalten, weil sie da wieder angekommen war, wo sie hingehörte: in den Herzen der Unterdrückten. "Oh, when the saints go marching in ..."- "Wenn die Geheiligten einziehen werden, will ich zu ihnen zählen." Was aus dem Munde des Sklaventreibers eine Anmaßung wäre, klingt aus der Kehle der Sklaven würdevoll.

Dass Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. alles vorherbestimmt hat, ist kein Naturgesetz. Calvins Lehre ist ein Trostwort für die Bedrückten. Sie ist Ausdruck einer Heilsgewissheit in aussichtsloser Lage.

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